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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ist gut und macht Spass, 5. Dezember 2007
Japanische Kampfhörspiele? Der Name klingt irgendwie nach elitärer Musik für die "Schön-dass-wir-drüber-geredet-haben" Zielgruppe. Aber nichts könnte falscher sein! JaKa machen Grindcore und zwar der schrägen Art. Nun mag man trefflich argumentieren, dass Grindcore an sich ja schon schräg sei (dem lässt sich kaum widersprechen), aber selbst in diesem abgefahrenen Feld nehmen die fünf Krefelder eine Sonderstellung ein.
Nicht nur musikalisch werden hier Genregrenzen durchbrochen, indem auch Gimmicks wie Samples, Techno-Sounds und Percussioneinlagen in die Stücke eingewoben werden, nein, auch textlich bewegt sich die Combo auf einem für dieses Genre ungewöhnlichen Terrain, werden doch Themen wie Sexualität (nein, kein Porngrind), Gesellschaftskritik und auch banale Dinge wie Anrufwarteschleifen aufgegriffen.
Die Songs könnten unterschiedlicher kaum sein: Beginnt der Silberling mit einem Midtempo-Stampfer der Marke "We Will Rock You"-Verulkung namens "Der Angriff startet", geht's weiter mit einer schicken Grindattacke mit dem schicken Titel "Der Hund kriegt nichts". Überhaupt wird das Tempo auf der CD geschickt variiert, so dass keine Langeweile ob einer gewissen Gleichmäßigkeit aufkommt. Besonders hervorzuheben gilt es für einen Arcor-Kunden wie mich natürlich das Stück "Kundenbetreuer", bei dem einem anfangs die wohl bekannte Stimme des elektronischen Arcor-Kundenbetreuers entgegenschallt, die im Laufe des Tracks von massiven Gitarrenwänden überwalzt wird.
Eine schön fette Produktion lässt den Hörer sämtliche Feinheiten der CD genießen, hier geht nichts in einem Soundbrei unter. Besonders angetan hat es mir die Leistung von Sänger Markus Hoff, dessen Performance mich irgendwie an einen ziemlich bösartigen Pumuckl erinnert.
Von den 36 Minuten Gesamtspielzeit muss ich allerdings knapp drei Minuten für den Track "Das Experiment" abziehen, das Stück trägt seinen Namen zwar zurecht, zwang mich aber nach dem zweiten Durchhören der CD immer zur Weiterschaltung. Und weitere zwei Minuten ziehe ich für die Pause im Schlussstück "Verrat am Metal", das wäre bei aller Liebe zum Ungewöhnlichen nicht nötig gewesen.
Bleibt also eine halbe Stunde glänzender, kurzweiliger und vor allem augenzwinkernder Unterhaltung, die ich jedem mit etwas Humor ausgestatteten Grindfan ans Herz legen kann.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
über Rauchen und Yoga, 15. September 2007
Rauchen und Yoga
Eruiert: Auch motorikgestörte Einzelkinder verwehren sich der Mitwisserschaft am Holocaust
Wien / Essen (APA) Basierend auf den Ergebnissen einer bundesweiten Umfrage des renommierten Marktforschungsinstitutes BruView an deutschen Volksschulen und ländlichen Kleinst- und Mittelbetrieben musste von der Deutschen Bundesregierung den Ärzten im Blitzverfahren der Titel Die beste Band der Welt zugunsten der Krefelder Formation Japanische Kampfhörspiele aberkannt werden.
Der Grindpunk ist dem Popgrind gewichen, Gründungsmitglied Christof Kather folgend stellt die neue Platte Rauchen und Yoga (Bastardized, 12.10.) das Bindeglied zwischen melancholischer Liedermacherei und kompromisslosem Haudraufmetal dar poppig, aber sehr böse.
Ob an der progressiveren Schlagseite, welche es ebenfalls zu vermelden gibt, Studiodebütant Martin Freund Mitschuld trägt, konnte noch nicht eindeutig geklärt werden. Klar ist bisher nur: Auch wenn Autodidakt Robert Adam von der Hannoveraner Spaßkapelle Excrementory Grindfuckers für Mix und Mastering zuständig war, ist dem Sextett noch lange nicht zum Lachen zumute. Eine gewohnt bissig-zynische Gesellschaftskritik, welche hinter vorgehaltener Hand sogar brandheiße Themen wie Sexualität und Orthographieprobleme anschneidet, verspricht schon jetzt, der Topp-Aufreger des Jahrzehnts und gegebenenfalls ein Fall für die geschärften, wachsamen Augen und Ohren der BPJM zu werden, damit nachfolgende Generationen nicht erneut in Erklärungsnotstand ob jener geschichtlichen Last versetzt werden.
Jegliche (Norm-)Ästhetik und Moral verachtend um die Band frei, jedoch selbst zu zitieren ist Rauchen und Yoga definitiv mit Handkuss und somit alles andere als nonchalant zum Erfolg verdammt; Auch wenn Schritte nach vorne gewagt wurden, eine Kopie des eigenen Ichs energisch abgelehnt wurde und man sich vielmehr dem dynamischen Ich-Begriff Sigmund Freuds, nach welchem sich im Ich Trieb und Moral in ständiger, reger Auseinandersetzung befinden, annäherte, so sprechen wir hier dennoch oder vielmehr gerade deshalb von einer ausgezeichneten, klar der ausführenden Instanz JaKa zuordbaren Soundcollage, welche sowohl vor- als auch rückwärts abgespielt zwar abwechslungsreich, aber dennoch stets eingängig geraten ist.
Der Gesamtaspekt des akustischen, grafischen und soundtechnischen Prüfstandes bei der KMK ergab somit eindeutig das Prädikat Sehr gut unter anderem auch dank der zu 100% biovegan recycelbaren Stoffe der Verpackung und dem Axe-Effekt der auf Bonys Eintopf zurückzuführenden Flatulenz.
Die Haute Couture von Paris, London und Mailand ist sich jedenfalls erstmals einig: das neue Schwarz des Herbstes ist Gelb.
Das schicke Digipack kommt übrigens mit Bonusvideo, der Schellack mit barely eighteen statt siebzehn Stücken dafür ganz jugendfrei, und auf beiden Formaten finden wir wenn wir auch ganz genau hinhören zudem noch den altbekannten Paule (nicht aus Sachsen) als Gast, möge die Schnitzeljagd beginnen. (cdm)
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
., 16. Februar 2009
Immer 101010111010 noch echt einmaliger grind
aber meiner meinung nach meilen weg von den ersten 10111001011 beiden
longplayern und dem ganzen krampf dazwischen, was vor allem die 1010111aggression und kreativität
von texten und musik 101010010100011angeht
101101000110101100110010101010101001010101001010101010101
110011aber da lernt man es halt wieder
erfolg macht zahm
bestätigung 0010100101011 zufrieden
zufriedenheit macht 100100 langweilig
01010010101010001010101101010011101010101011010101010101010100010101
fand grindpunk besser als popgrind
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