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Raub und Restitution: Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute
 
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Raub und Restitution: Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute [Broschiert]

Inka Bertz , Michael Dorrmann

Preis: EUR 24,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Jetzt eröffnet diese Ausstellung, die erstmals all das angesammelte Wissen zusammenfasst und einige der prominenten Fälle sorgfältig dokumentiert. Sie ist eine längst fällige Bestandsaufnahme mit einem hervorragenden Katalog, der den aktuellen Forschungsstand über die Voraussetzungen, Bedingungen und Folgen von Raub und Restitution ausführlich und mit vielen Beispielen beschreibt.« (Uta Beier, Die Welt, 18.9.2008)

Kurzbeschreibung

Unzählige Kulturgüter wurden während der Zeit des Nationalsozialismus ihren jüdischen Besitzern entzogen. Auch sechzig Jahre nach Kriegsende ist ihre Restitution noch nicht abgeschlossen. Zu der emotional aufgeladenen Debatte liefert die Ausstellung »Raub und Restitution« einen sachlichen Beitrag. Sie informiert über die übergeordneten Strukturen und Prozesse und beschreibt die Wege von Verlust und Rückerstattung am Beispiel von fünfzehn konkreten Fällen. Diese Fallgeschichten bilden das Herzstück der Ausstellung und dokumentieren eindrucksvoll die möglichst lückenlose Rekonstruktion der Odyssee des einzelnen Kulturgutes während der vergangenen 75 Jahre. Das reich bebilderte Begleitbuch vertieft die Themen der Ausstellung: Drei einleitende Essays von Dan Diner, Constantin Goschler und Benedicte Savoy gehen den kulturellen, moralischen, rechtsphilosophischen und vergangenheitspolitischen Dimensionen von »Raub« und »Restitution« nach. Internationale Experten wie Michael Bazyler, Patricia Grimsted, Jürgen Lillteicher und Didier Schulmann stellen den aktuellen Forschungsstand zu den wichtigsten NS-Raubagenturen und zur jeweiligen nationalen Restitutionspraxis in handbuchartig angelegten Artikeln vor. In – durchaus konträren – Interviews kommen auch heutige Akteure (Erben, Anwälte, Museumsvertreter und Politiker) zu Wort.

Über den Autor

Inka Bertz, geb. 1959, Kuratorin für Kunst am Jüdischen Museum Berlin, ist Autorin zahlreicher Beiträge zur jüdischen Kunst- und Kulturgeschichte sowie des Buches »Familienbilder. Selbstdarstellung im jüdischen Bürgertum« (Köln 2004).

Michael Dorrmann, geb. 1968, Historiker und Ausstellungskurator, ist Autor des Buches über den jüdischen Kunstsammler und Mäzen Eduard Arnhold: »Eduard Arnhold (1849-1925). Eine biographische Studie zu Unternehmer- und Mäzenatentum im Deutschen Kaiserreich« (Berlin 2002).

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