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Rattentanz [Broschiert]

Michael Tietz
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (179 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

12. Mai 2010
23. Mai, 7.00 Uhr: Eva Seger hat die Frühschicht im Krankenhaus angetreten, ihr Mann Hans ist geschäftlich in Schweden. Da bricht von einer Sekunde zur anderen das weltweite Stromnetz zusammen. Flugzeuge stürzen vom Himmel, nichts funktioniert mehr, Chaos, Gewalt und Anarchie regieren. Für Eva und Hans geht es ums Überleben - und darum, nach Hause zu kommen, zu ihrer Tochter.

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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [1.86mb PDF]
  • Broschiert: 837 Seiten
  • Verlag: Ullstein; Auflage: 1. (12. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548282512
  • ISBN-13: 978-3548282510
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (179 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 214.375 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Rattentanz ist das Beste, was ich in den letzten Monaten gelesen habe!" (Südkurier)

"Entwickelt eine unerhörte und atemlos machende Spannung." (Dresdner Neueste Nachrichten)

Rezension

"... überzeugt mit einer ebenso temporeichen wie hintergründigen Handlung sowie glaubhaften und lebensnahen Charakteren." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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72 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endzeit-Thrill made in Germany. 22. Juli 2009
Von Apicula #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
(Wem die Rezension zu lange ist, der scrolle ans Ende. Dort ist unter "Kurz und gut" das Wichtigste zusammengefasst was eine Bewertung hier wohl schlussendlich ausmacht. ;-)

Stephen King hat in einer seiner Kurzgeschichten einmal einen Satz geschrieben, der in meinem Gedächtnis haften blieb. "Es ist die Geschichte die zählt, nicht der Erzähler." Um zu Stephen Kings Geschichten-Erzähl-Szenario zu kommen: Bei RATTENTANZ hat man das Gefühl, es mit einer großartigen Geschichte zu tun zu haben; einer Geschichte, die man so schnell - und ich lese viel, müssen Sie wissen - nicht vergisst. Dieser subjektive Eindruck, gepaart mit zig Stunden Lesevergnügen soll Anlass sein für meine Empfehlung.

Doch worum geht's?
Ein beklemmendes und zunächst unbegreifliches Szenario, das sich, je tiefer man sich in das Buch liest, vielleicht ja doch so zutragen könnte:
Eines Morgens kommt es weltweit, aufgrund eines fehlerhaft programmierten Computer-Virus, zu einem Stromausfall - mit verheerenden Folgen. RATTENTANZ handelt, um genau zu sein, von einem nicht endenden Stromausfall, der die Menschen in und um das kleine Dorf Wellendingen (Schwarzwald) vor unlösbare Probleme stellt - und weltweit eine Hungerskatastrophe ungeahnten Ausmaßes auslöst. Ganz abgesehen von vielen anderen kleinen Katastrophen, die ihren Ursprung im Stromausfall haben: Tankerkatastrophen, Flugzeugabstürze, Reaktorkatastrophen ...

Anhand einiger Einzelschicksale werden die jäh auftauchenden und unüberwindbaren Probleme technischer, aber auch menschlicher Art, geschildert. Zentrum der Handlung ist eine dreiköpfige Familie: Susanne Seger: Mutter der kleinen Lea und Ehefrau von Hans Seger, erlebt den Zusammenbruch und seine unmittelbaren grausamen Folgen im nahegelegenen Krankenhaus, das nach der Katastrophe aber doch einige Tagesmärsche von ihrem Zuhause und vor allem ihrer Tochter entfernt sein wird. Hans Seger: Ist auf einer Geschäftsreise in Schweden, telefoniert noch mit seiner Tochter Lea, die bei benachbarten Freunden gut aufgehoben ist, während der Strom ausfällt. Seine Reise zurück nach Deutschland ist in kurzen Worten mit "Soweit die Füße tragen" zu bezeichnen und an grausamen Details, die man sonst vielleicht aus Zombiefilmen oder zeitgemäßen Filmen Splatter-Filmen kennt, bei der sich gelangweilte Erwachsene dekadente Sadismusorgien liefern, kaum zu überbieten.
Die 10-jährige Lea indes, wartet zu Hause auf Mutter und Vater und erlebt die Flugzeugabstürze, die sich an dem bewussten Morgen ereignen, aus nächster Nähe (in Wellendingen) mit - und freundet sich in deren Folge mit dem einzigen Überlebenden an.

Die Handlung wechselt zwischen dem anfangs noch 400 Einwohner zählenden Dorf Wellendingen, wo die unzähligen Probleme innerhalb dieser relativ kleinen Dorfgemeinschaft geschildert werden. Einer Gemeinschaft, die sich nach außen hin gegen Plünderer und Marodierer schützen muss, die jedoch auch im Inneren von Egoisten, Machtbesessenen und einem Wahninnigen dramatisch in Gefahr gebracht wird. Der zweite Handlungsstrang behandelt Hans Segers Reise von Schweden zurück zu seiner Familie nach Wellendingen, bei der jeder Tag eine neue Hürde für ihn - und seine Begleiter - bereit hält...

Sorgen, Nöte und Ängste der Menschen werden in RATTENTANZ in einer beklemmend niederschmetternden Leb- und Bildhaftigkeit geschildert, dass man geneigt ist sich umgehend Lebensmittelvorräte zu schaffen, sollte eine solche Katastrophe tatsächlich eintreffen!

Einige kleine Fehler im Lektorrat sind m.E. verzeihlich. Die zunächst ungewisse Handlung, mit dem RATTENTANZ langsam ins Rollen kommt, ebenso. Wenn man sich gedanklich leidiglich auf die Folgen der Katastrophe einstellt und - so wie es die Bewohner in Wellendingen auch miterleben - sich nicht den Kopf zerbricht über eine Lösung (Beendigung des Stromausfalls), oder gar eine Erklärung für die Katastrophe, dürfte es kaum Anlass zu Beschwerden geben. Was mich betrifft habe ich die anfänglichen Bedenken, warum der Autor diesen Aspekt der Handlung so vernachlässigt, sehr bald für mich damit erklärt: Es geht nur um die Folgen. (Im Nachwort wird vom Autor allerdings noch etwas Licht in die Sache gebracht.)

Während in der Anfangsphase des Romans der Figur dem schizophrenen Thomas leider etwas zu viel Platz eingeräumt wird, und dadurch nicht so klar wird, worauf die Handlung noch hinaus laufen könnte, liest sich die Geschichte ab der Hälfte nur noch schnell weg.
Dramatische Spannung mit ausgewogenen Wechseln der Handlungsorte mit kaum noch spürbaren (Lese)Längen! An der Stelle ein großes Lob für die herrliche Geschichte, die Michael Tietz mit RATTENTANZ gelungen ist.

Ich habe das Buch gerne und Dank seines Umfanges ausreichend lange genossen. Ebenso gerne und zu ausreichend umfangreich empfehle ich es darum auch weiter.

Kurz und gut: Glatte 4,5 Sterne und eine DICKE Leseempfehlung!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katastrophenroman 5. März 2013
Format:Broschiert
Habe dieses Buch geschenkt bekommen. Konnte mit der Kurzbeschreibung nicht wirklich etwas anfangen. Auf den Inhalt des Buches wurde von den anderen Lesern schon detailliert eingegangen. Kann mir gut vorstellen, dass die Menschen so reagieren, wenn es ums nackte Überleben geht. Empfand einige Beschreibungen recht grausam, konnte das Buch trotzdem nicht aus der Hand legen. Musste mir öfters sagen, dass es nur ein Roman ist. Fand den Schreibstil okay, obwohl mir einige Sequenzen zu lang waren (Thomas!). Werde mir den Autor auf alle Fälle merken. Eher 5 als 4 Sterne.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von YammaD
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe mir das Buch aufgrund der zahlreichen positiven Rezensionen gekauft, da ich ein großer Fan von Endzeitszenarien und -vorstellungen bin. So wahrscheinlich oder unwahrscheinlich also die Geschichte mit dem ultimativen Computervirus auch erscheinen mag (was der Autor im Epilog ja auch selbst zumindest teilweise zugesteht), die Vorstellung ist reizvoll und durchaus interessant. Allerdings muss ich mich doch auch - wie einige Vorrezensenten - sehr darüber wundern, dass bereits nach zwei Stunden Stromausfall (!) Supermarktfilialen geplündert und Menschen erschossen werden...offenbar hat der Autor ein sehr kritisches Menschenbild - oder meines aber ist zu leichtgläubig. Dennoch muss dem Autor der Vorwurf gemacht werden, dass die Charaktere teilweise unglaubwürdig und wenig nachvollziehbar handeln. Mit teilweise an den Haaren herbeigezogenen Begründungen merkt man nur allzusehr: Hier wollte der Autor das jenes und jenes geschieht, die Glaubwürdigkeit der Charaktere bleibt allerdings auf der Strecke. Ohne allzuviel verraten zu wollen fällt dies inbesondere in den Küstenszenen in Schweden, sowie den Anfangsszenen in Bayern auf.

Der größte Kritikpunkt sind meines Erachtens die Charaktere. Wie ein Vorrezensent bereits geschrieben hat: Sie sind einfach nur platt, Abziehbildchen eines Menschen. Die Guten sind gut und die Bösen sind halt böse und dann gibt es noch ein paar Irre dazwischen. Besonders unangenehm fällt das bei Susanne Faust auf und leider auch bei den Hauptprotagonisten Eva und Hans, sowie natürlich bei Kiefer. Selbst der eigentlich interessante Thomas bleibt blass. So ist es umso ärgerlicher dass es dem Autor auf etwa 800 Seiten nicht gelingt tiefere Charakterzüge offenzulegen. Ein weiterer damit eng verknüpfter Kritikpunkt kommt noch obendrauf: Die Dialoge sind äußert schwach geschrieben, sie klingen teilweise wie eine schlecht gemachte Hollywood-Verfilmung und bleiben oft belanglos. Hier merkt man dass der Autor zwar Potential hat, aber dieses noch durchaus weiterentwickeln kann und sollte. Ähnliches gilt für die immer wieder auftauchenden, abgedroschenen Metaphern und klischeehaften Bildern, die gleich in der ersten Szene des Prologes allgegenwärtig sind und sich leider NICHT als Karikatur sondern als ernstgemeinter Ausblick entpuppen.

Trotzdem ist das Buch nicht langweilig sondern unterhaltsam und es hat durchaus auch seine starken Momente...und auf Unterhaltung kommt es dem Autor schließlich auch an. Er kann sicherlich gut schreiben aber ich bin fest davon überzeugt, dass er es auch besser kann als hier. Grade deshalb finde ich die Vorschusslorbeeren etwas übertrieben, insbesondere ein Vergleich mit Stephen Kings "The Stand" oder Frank Schätzings "Der Schwarm" (welche ich beide gelesen habe) hinkt völlig, da man an jeder Stelle merkt dass es sich bei letztgenannten Beispielen um erfahrene Autoren handelt, die tiefreichend recherchierte Gedanken weiterspinnen und auch lebendigere Charaktere und Dialoge zu schaffen wissen. Diese Klasse erreicht Tietz bei weitem nicht, auch er hat Recherche betrieben, sich aber auch - wie in seinem Nachwort erklärt - eher von der Geschichte leiten lassen, eben so "drauflos" geschrieben - das muss nicht falsch sein, in diesem Falle aber merkt man es dem Buch bisweilen auch an.

Die größte Schwäche der Geschichte sind jedoch die - oben schon genannten - Unzulänglichkeiten in der Handlung, die Unglaubwürdigkeit der Charaktere, das seltsame und teilweise wenig nachvollziehbare Verhalten der Menschen. Dies raubt dem Buch leider einen großen Teil der Atmosphäre.

Mir geht es hier nicht darum ein Erstlingswerk zu verreißen, wie auch an der Bewertung abzulesen ist. Das Buch kann man sich wirklich einmal durchlesen, es liest sich leicht und flüssig, ist stellenweise wirklich spannend und besitzt auch seine starken Momente. Leider aber auch seine schwachen, die ich hier versucht habe aufzuzeigen. Schließlich muss noch erwähnt werden, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt und noch dazu ein ziemlich umfangreiches. Insofern sollte man vielleicht auch nicht allzu kritisch lesen. Wen das Szenario interessiert und wer über Schwächen in Dialog, Charakterentwicklung sowie einige platte Handlungsstränge und Formulierungen hinwegsehen kann wird mit diesem Buch sicherlich ein paar angenehme und unterhaltsame Stunden verbringen.
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Vor 1 Monat von Dr. Rene Zimmermann veröffentlicht
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Ich lese Dystopien eigentlich gerne, aber bei dieser habe ich nach etwa 150 Seiten begonnen, Kapitel zu überschlagen, nur das Ende von ihnen zu lesen (was meistens ausreichte)... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von L. Köckritz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Super spannendes Buch nur leider ganz bescheiden zu lesen auf dem...
Ein super spannendes Buch. Toll geschrieben, kann ich nur weiterempfehlen. Nur...
Wenn ein Buch schon als Ebook raus kommt, sollte doch auch der Text geprüft werden. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Armin Bock veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend
Spannend dieses Buch hat mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Eine sehr gute Story die erschreckend real werden könnte.
Vor 4 Monaten von Richardus Adler veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Vorsicht, Finger weg !!!
Ich vergebe diese schlechte Bewertung weil ich mich sehr geärgert habe über diesen Betrug.
Nach ca. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Fussballtennis veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen GuteR Plott - handwerklich schlecht umgesetzt!
Oh je- die Grundidee dieses Romans ist wirklich gut, aber die handwerkliche Umsetzung lässt sehr zu wünschen übrig. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von LeseBrille veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Betrug!!!! Die 5-Sterne-Rezensionen sind Fakes!!!!!!
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Vor 6 Monaten von Kein Redaktionsfake veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Das Buch zieht sich
Ich habe ein halbes Jahr gebraucht um das Buch zu lesen, wollte ein paar mal schon aufgeben.
Ich fand das Buch nur stellenweise spannend, teilweise zieht es sich echt mit... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Hans Reiter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fantastisch!
Ich habe für das Buch Fast 6 Wochen gebraucht.
Davor habe ich 8 Wochen an Stephen Kings "The Stand" gelesen. Konnte also noch frische Vergleiche ziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Alex veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ohne Strom nix los, oder gerade dann?
Was haben Frieder Faust, seine Frau Susanne, Christian Stadler, Martin Kiefer, Jürgen Mettmüller und alle anderen Bewohner Wellendingens gemeinsam? Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Mirjam veröffentlicht
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