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Tablet-Kauf leicht gemacht: Finden Sie den passenden Tablet-PC speziell für Ihre Bedürfnisse. Wie gefällt Ihnen unser Ratgeber? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

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Amazon Ratgeber Tablet PCs

2010 ist Apple mit der Einführung des iPad eine echte Marktrevolution gelungen: Mit dem schicken Gerät wurde der Tablet-PC quasi über Nacht vom Nischenprodukt zum Massenschlager. Das Erfolgsrezept der Tablet-PCs: Smart, unschlagbar leicht, schnell, einfach zu bedienen und dabei sparsam & ausdauernd.


Mittlerweile sind alle namhaften Hersteller aus der IT- und Telekommunikationsbranche und sogar bislang unbekannte Marken auf den Tablet-Zug aufgesprungen und bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle an. Und das mit teilweise erheblichen Preisunterschieden.


Das führt sofort zur Frage, wie viel Tablet bekomme ich für welchen Preis? Was bieten mir Einsteigertablets und welche Vorteile bieten Geräte der oft erheblich teureren Spitzenklasse? Wie kommen Preisunterschiede von mehreren hundert Euro zustande und welches Tablet ist nun das richtige für mich?

Unsere aktualisierte Kaufberatung Tablet-PC gibt Antworten auf alle diese Fragen und soll Ihnen dabei helfen, aus der wachsenden Vielzahl der Geräte das richtige Tablet für Ihren Bedarf zu finden.



Erste Schritte zur Kaufentscheidung

Am leichtesten finden Sie Ihr Wunschmodell, wenn Sie sich vorher Gedanken darüber machen, wie und wofür Sie das Tablet hauptsächlich nutzen möchten. Zentrale Fragen vor dem Kauf sind:


Wie mobil möchten Sie sein?

Online Mobilität

Die wichtigsten Kriterien für die Mobilität sind Akkulaufzeit, Bildschirmhelligkeit und Connectivity. Modelle, die nur WLAN bieten, eignen sich vor allem für den Privatgebrauch zu Hause oder an festen WLAN-Hot Spots. Für größtmögliche Mobilität benötigen Sie mobilfunktaugliche Geräte inklusive einem passenden Datenvertrag.



Möchten Sie hauptsächlich Filme und Videos auf dem Tablet ansehen?

Filme und Videos auf dem Tablet

Dann achten Sie besonders auf Full-HD-Auflösung, Bildschirmgröße sowie Prozessor- und Speicherleistung Ihres Wunschmodells. Für Fotos, Videos, Spiele und Musik ist Speicherplatz wichtig. Dieser sollte entweder von Haus aus groß genug sein, oder sich per SD-Card aufrüsten lassen. 32GB sollten es für solche Anwendungen mindestens sein, 64GB sind besser. Das Problem der vergleichsweise geringen Speichergröße bei Tablets lösen einige Modelle mit einem USB-Slot, an dem Sie auch externe Festplatten anschließen können.


Achtung

Das Vorhandensein eines USB-Anschlusses gewährleistet nicht, dass Sie auch alle gängigen USB-Geräte anschließen können. Bislang ist das nur bei wenigen Modellen der Fall, die überwiegende Mehrzahl und auch das iPad bieten nur einen eingeschränkten USB-Anschluss.



Soll das Tablet ein Kommunikationsallrounder sein?

Der Kommunikationsallrounder

Achten Sie auf schnelle Startzeiten und darauf, dass das Modell alle Medien und Kommunikationsapps bereit stellt, die Sie auch sonst nutzen. Für zu Hause ist WLAN ausreichend, wollen Sie mobil kommunizieren, benötigen Sie einen Mobilfunkslot.



Nutzen Sie bereits ein Smartphone und möchten Sie Inhalte synchronisieren und zwischen verschiedenen Endgeräten problemlos wechseln?

Synchronisation zwischen verschiedenen Endgeräten

Dann setzen Sie auf eine gemeinsame Plattform, im Fall von Apple Geräten auf iOs oder Android, wenn Sie dieses auf dem Smartphone bereits nutzen. Besonders smarte Synchronisation bietet auch die neue Generation Blackberry Tablets, wer nicht auf iOs oder Android festgelegt ist, findet hier interessante, qualitativ hochwertige und besonders preiswerte Tablets.


Gute Nachrichten gibt’s für Späteinsteiger in die Tablet-Welt: Mittlerweile steht nicht nur eine große Auswahl an Geräten bereit. Auch Premium Apps, die vormals exklusiv für Apple-Geräte zur Verfügung standen, gibt es mittlerweile standardmäßig auch für Android Nutzer. Durch die Markteinführung von Windows 8 steht nochmals ein ganzer Schwung neuer Geräte zur Verfügung, die im High-End-Bereich bereits notebookähnliche Performance erbringen können.



Hauptanwendungen für Tablets

Hauptanwendungen für Tablets

Die wichtigsten Einsatzgebiete der Tablets im Überblick:

• Mobiles Internet Surfen

• Medien und Content z.B. Youtube-Videos und Internet Fernsehen, E-Books und online Zeitungen und Zeitschriften, Fotos und MP3

• Kommunikation z.B. E-Mail, Facebook und andere Web 2.0 Anwendungen, Skype oder andere Messaging Systeme, Videokonferenzen bei Geräten mit 2 Kameras (Vorder- und Rückseite).

• Nutzung von Informations- oder Unterhaltungs-Apps: Es gibt fast nichts, was nicht per App angeboten wird. Vom Personal Fitnesstrainer, Wetter- oder Börseninfos über Nichtraucher-Apps, bis hin zu professionellen Musikprogrammen zur Erstellung eigener Songs wird das App-Angebot ständig um interessante, nützliche, professionelle, bisweilen auch skurrile Anwendungen erweitert. Viele Apps sind in der Grundversion kostenlos, andere werden gegen eine meist geringe Gebühr angeboten.

• Apps sind ein wesentlicher Mehrwert der Tablets, die viel zu ihrer Verbreitung und Beliebtheit beigetragen haben. Wenn Sie hauptsächlich Apps benutzen wollen, müssen Sie beim Kauf eines Tablets darauf achten, ob diese tatsächlich verfügbar sind. Neben Apple’s App-Store bietet der Google Play Store eine Vielzahl von Android-Apps. Nicht alle Geräte bieten jedoch einen umfangreichen Zugang zu den Apps, einige Hersteller haben eigenständige Plattformen mit eigenen Apps entwickelt. Günstige Geräte bringen hier oft Einschränkungen bei der Anzahl verfügbarer Apps mit. Achten Sie beim Kauf eines Tablet daher auf das Betriebssystem und informieren Sie sich bei Eigenentwicklungen darüber, welche und wie viele Apps Sie nutzen können. Bei Android sind Versionsnummern des Betriebssystems entscheidend. Unter 4.x sollte es nicht sein bei einem neuen Tablet.

• Ortsdienste in Verbindung mit GPRS-Diensten: mobile Stadtführer, Hotels in der Nähe, Wetterdienste, Veranstaltungsübersichten für Theater, Kino, Nachtleben etc. In der Welt der Apps gibt es eine große Vielfalt an ortsbezogenen Anwendungen.

Die wichtigsten App Stores

Tablets: Komfortables mobiles Entertainment in großer Auswahl

Viel Tablet für kleines Geld – Was ist dran an den Tablet Schnäppchen?

Nicht umsonst laufen die kleinen, ausdauernden flinken Leichtgewichte den leistungsfähigeren Notebooks immer mehr den Rang ab. Die Geräteklasse Tablet hat sich spätestens seit 2012 als eigenständiger Bestandteil des IT-Markts etabliert. Immer mehr Hersteller wollen sich ein Stück des Wachstumsmarktes sichern, darunter auch unbekannte Hersteller. Mit Preisbrechern und Schnäppchenmodellen springen immer mehr Marktteilnehmer auf den Tablet-Zug auf und nutzen dabei den „jeder will es haben“ – Effekt.


Tablet ist nicht gleich Tablet

Tabletschnäppchen

Eines vorweg: Was immer auch Hersteller und Werbung versprechen, von einem Schnäppchen-Tablet können Sie keine iPad Qualität erwarten. Besonders wenn es sich um unbekannte Markennamen oder Modelle im untersten Preissegment handelt. Auch Prozessorangaben und Arbeitsspeicher bieten nur Anhaltspunkte der erwartbaren Leistung - Garanten für ein Top-Tablet sind es nicht.



Einstiegstablets – darauf müssen Sie achten

Suchen Sie ein Tablet das Sie hauptsächlich zum Internet-Surfen nutzen wollen, bieten aktuelle Modelle aller namhaften Hersteller Geräte zum günstigen Einstiegspreis. Worauf Sie zusätzlich achten müssen sind Displayqualität und Auflösung des Bildschirms.

Achtung

Eine zu geringe Auflösung führt dazu, dass Seiten nicht in voller Größe dargestellt werden und Sie beim Lesen hin- und herscrollen müssen.


Internetgeschwindigkeit

Ein ganz wesentlicher Punkt ist, wie schnell Internetseiten aufgebaut werden. Häufige Beschwerden von Käufern sehr günstiger Einstiegsgeräte beziehen sich auf den sehr langsamen Seitenaufbau, hier liegen die Geräte der Markenhersteller klar vorne.



Apps sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Tablet PCs.

Unbeschränkter Zugang zum App Store

Achten Sie bei sehr günstigen Geräten auf einen unbeschränkten Zugang zu den App Stores des jeweiligen Betriebssystems. Einige Hersteller nutzen zum Beispiel veraltete Androidversionen und beschränken den Zugriff auf nur wenige Apps und lassen auch keine Updates zu. Dann müssen Sie sich mit den Apps begnügen, die vorrätig sind. Teilweise sind darunter nicht einmal die am häufigsten genutzten wie Facebook und andere gängige Kommunikationsanwendungen.


Updates: Bei iOS können Sie jederzeit auf die neueste Version des Betriebssystems wechseln, sofern die Hardware diese unterstützen kann. Für viele Androidmodelle gilt das leider nicht. Wann und ob Updates der Androidversionen auf das Gerät installiert werden können entscheiden die Hersteller.



Achtung

Achten Sie daher beim Kauf Ihres Tablets auf die vorinstallierte Version, die bei Android nicht unter 4.0.x liegen sollte, besser ist 4.1.x. Ob ein Hersteller Updates für ein bestimmtes Modell anbietet, lässt sich leider nicht im Vorfeld absichern. Ob überhaupt ein Update vorgesehen ist, lässt sich dann nur im Nachhinein per Internet herausfinden.



Das macht Spitzentablets teuer

Spitzengeschwindigkeit LTE

Da der Internetzugang für die Tabletnutzung zentral ist, haben alle Tablets einen WLAN-Anschluss. Den größten Preisunterschied macht es aus, ob ein Modell zusätzlich über ein UMTS-Modul für den mobilen Datenempfang verfügt, LTE ist bislang nur für wenige Spitzenmodelle verfügbar.


Das heißt umgekehrt aber auch, dass Sie hier am einfachsten sparen können: Wenn Mobilität bei Ihnen nicht an erster Stelle steht und Sie das Tablet überwiegend zu Hause einsetzen möchten, benötigen Sie das teure Feature nicht. Wenn Sie allerdings auf mobilen Datenzugriff angewiesen sind, dann reicht nur WLAN nicht aus.


Die Bildschirmqualität und Auflösung entscheidet darüber, ob Sie ruckelfrei surfen und spielen können und allgemein darüber wie Inhalte dargestellt werden. Die teuren Geräte verfügen über eine sehr hohe Pixeldichte und HD-Auflösung. Mit den Spitzenmodellen lässt sich das Tablet auch im Freien noch benutzen. Verwendete Materialien schützen vor Kratzern auf dem Display und machen es widerstandsfähiger gegen Glasbruch.


Unter die hochwertigen Komponenten fällt neben Prozessor und Arbeitsspeicher auch der Akku.

Akkuleistung

Die längsten Laufzeiten erreichen Apple Geräte. Bei sehr günstigen Tablets kann die Akkuleistung im Betrieb enttäuschend gering sein, hier berichten Nutzer mitunter von für Tablets indiskutable 2,5 Stunden. Ein gutes Tablet sollte nicht unter 6 Stunden Dauerleistung erbringen. Sehr gute Tablets schaffen 8 Stunden und darüber.



Achtung

Da der Akku fest im Gerät verbaut ist, können Sie ihn nicht ersetzen. Sehr günstige Anbieter sparen oftmals an dieser zentralen Komponente. Das Problem ist, dass das für den Kunden nicht erkennbar ist und auch nicht aus Datenblättern ersichtlich wird. Im Schadensfall muss das Tablet dann an der Steckdose bleiben und verliert dadurch alle Mobilitätsvorteile. Eine Mehr an Sicherheit bieten namhafte Hersteller, die sich einen Imageschaden schlicht nicht leisten können, da sich bekannt werdende Qualitätsmängel schnell negativ auf andere Produktbereiche übertragen.


Gerade bei Tablets ist ein größerer interner Speicherplatz gleichbedeutend mit höheren Preisen. Einstiegstablets locken mit günstigen Preisen, bieten aber oft nur 8GB Speicherplatz. Das ist für die meisten Anwendungen nicht mehr ausreichend, denn neben Multimedia-Inhalten belegen auch Betriebssystem und Apps Speicherplatz. Bei Apple war bis Anfang 2013 bei 64GB Schluss, das iPad4 gibt es seit Februar 2013 mit 128GB. Windows Modelle in der höheren Preisklasse bieten hier bis zu 256GB.


Convertible Tablet-PCs

Einen Spezialfall bilden die Convertible Tablet-PCs. Sie verfügen über abnehmbare Displays, die dann einzeln als Tablet genutzt werden können. Diese Geräte fallen allerdings eher unter die Kategorie Ultrabooks. Sie sind dann eine Überlegung wert, wenn Sie ein Tablet mit vollwertiger Notebookperformance suchen.


Auch die verwendete Kameratechnik macht Preisunterschiede aus. Wollen Sie Videokonferenzen auf dem Tablet nutzen, benötigen Sie jeweils eine Front- und Rückseitenkamera. Teurere Modelle setzen auf eine höhere Megapixelanzahl, so dass Sie auch HD-Videos mit der Kamera aufnehmen können.


Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist schon rein äußerlich sichtbar: Teure Modelle in allen Klassen sind hochwertiger verarbeitet. Aluminium, Gorillaglas und Magnesiumlegierungen stehen für eine hohe Verarbeitungsqualität und Robustheit. Modelle aus Kunststoff sind kratz- und stoßempfindlicher und auch haptisch weniger wertig. Kunstofftablets können auch schon bei normalem Gebrauch unangenehm knarzen. Vorteilhaft ist bei größeren Tablets aus Kunststoff das geringere Gewicht.


So vermeiden Sie Fehlkäufe

Keine Frage, es gibt sehr gute und günstige Einstiegsmodelle bei Tablets für Nutzer, die auf Highend-Features verzichten können. Vor bösen Überraschungen schützen Sie sich vor dem Kauf durch folgende Tipps:

Achtung

Prüfen Sie in der Produktbeschreibung, ob Prozessorleistung, Arbeitsspeicher und Bildschirmgröße, Display und Betriebssystem Ihren häufigsten Anwendungen entsprechen. Mit ein wenig Recherche finden Sie Ihr Wunschtablet unter den angebotenen Modellen noch sicherer.

Viele Fachzeitschriften bieten kostenlose Bestenlisten für Tablets in jeder Preisklasse. Daran können Sie sich gut orientieren. Wenn Sie ein Modell bereits näher in Betracht gezogen haben finden Sie im Internet mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einen passenden Testbericht.

Tipp

Eine sehr gute und uneingeschränkt empfehlenswerte Orientierungsmöglichkeit finden Sie in den Kundenrezensionen bei Amazon.


Amazon Kundenrezension

Häufen sich schlechte Bewertungen in Bereichen, die Ihnen wichtig sind, sollten Sie ein anderes Produkt mit besseren Bewertungen wählen. Amazon Kundenrezensionen sind vor allem für Einstiegstablets eine verlässliche Hilfe, da viele Kunden ganz genau beschreiben, welche Probleme beim entsprechenden Gerät auftreten.


Je bessere Bewertungen ein Tablet erhält und je höher die Gesamtwertung ist, desto wahrscheinlicher handelt es sich um ein Qualitäts-Tablet, das genau das kann, was es soll.



Was können Tablets, was können sie nicht?

Dass sich Tablets innerhalb so kurzer Zeit so stark am Markt durchsetzen konnten, liegt an den Vorteilen, die für alle Modelle dieser Kategorie gelten:

• Tablets sind klein und leicht – und damit ideal für den mobilen Einsatz. Die schlanken Geräte lassen sich problemlos überall mit hinnehmen.

• Mühelose und intuitive Bedienung: Ohne Tastatur und Maus bietet das Gerät selbst alles was benötigt wird. Zum durchbrechenden Erfolg hat wesentlich beigetragen, dass der Nutzer sich nicht mehr mit Programmen herumschlagen und keine entsprechenden PC-Kenntnisse haben muss. Wer im Internet Seiten aufrufen kann, kann auch ein Tablet bedienen. Apps übernehmen die Funktion von Programmen.

• Fast unhörbar: Zwar werden auch Notebooks immer leiser, Tablets hingegen arbeiten geräuschlos. Nur bei netbookbasierten Tablets kommt es zu leisem Lüfterrauschen, da die hohe Leistung eine entsprechende Kühlung erfordert.

• Laufzeiten: Tablets kommen mit wenigen und stromsparenden Komponenten aus. Dadurch können Akkulaufzeiten von bis zu 10 Stunden erreicht werden. Tablets halten damit deutlich länger durch als Notebooks. Wer das Tablet überwiegend für den mobilen Einsatz nutzen möchte, sollte Geräte mit längerer Akkulaufzeit wählen.

• Idealer Einsatzzweck für Tablets sind Internet, Kommunikation und die Nutzung von Medieninhalten. Hier können die kleinen und meist schicken Geräte ihre Stärken voll ausspielen.

• Einschalten - Loslegen: Nach dem Einschalten können Sie ohne lange Wartezeiten direkt loslegen, ganz so wie Sie es auch von Ihrem Smartphone gewohnt sind.

• Mit den sog. Convertible-Tablet-PCs stehen interessante Geräte bereit für Nutzer, die das Beste aus beiden Welten verbinden: Arbeiten mit Office-Programmen per Tastatur und komfortables Surfen auf dem abnehmbaren Display.

Tablets haben bei allen Vorzügen aber auch Nachteile und Einschränkungen, die es zu beachten gibt:

• Tablets sind (noch) keine Alleskönner, ihre Stärken liegen im Unterhaltungsbereich. Zwar gibt es insbesondere durch die Markteinführung von Windows 8 Gerätetypen, mit denen Sie auch Desktopanwendungen steuern können - einen vollwertigen Desktop- oder Notebookersatz sollten Sie von einem Tablet aber aktuell nicht erwarten.

• Eingabe: Für das Internet-Surfen oder Apps sind Touchscreens ideal. E-Mails und Notizen lassen sich ohne Probleme erstellen. Bei umfangreicheren Textarbeiten kann die Eingabe mit der Bildschirmtastatur allerdings mühsam werden. Wer das Tablet regelmäßig für Textarbeiten oder andere Office-Anwendungen nutzen möchte, sollte deshalb ein Modell mit optionaler Tastatur wählen. Verbinden lassen sich diese per Bluetooth oder bei den sog. Convertibles mit einer bereits vorgesehenen Hardwareverbindung.

• Größe und Auflösung des Displays sollten auf die Hauptnutzung der Anwendungen abgestimmt sein. Displays mit einer Auflösung von 800x480 Bildpunkten reichen für viele Internetseiten nicht aus, um die Seiten vollständig aufzurufen. Umständliches Hin- und Herscrollen ist die Folge. Auf der sicheren Seite sind Sie bei Tablets ab einer Bildschirmauflösung von 1024x600 Pixel. Sind Sie ein Filmfan und möchten das Tablet häufig nutzen um Filme und Videos anzuschauen, dann haben Sie mit Full-HD-Auflösung und 16:9 Format mehr Freude an Ihrem Gerät.

• Speicherplatz: Wenn Sie eine umfangreiche Foto- oder Musiksammlung besitzen und diese auf dem Tablet nutzen möchten, müssen Sie auf ausreichend Speicherplatz achten. Modelle mit 8GB sind eher für Nutzer interessant, die Ihr Tablet nicht als Mediensammlung oder Hauptabspielgerät verwenden wollen, sondern hauptsächlich im Internet surfen. Mit einer Größe ab 32GB bekommen Sie auch große Datenmengen unter. Einige Modelle bieten Erweiterungsmöglichkeiten per MicroSD oder USB an, die Mehrzahl der aktuellen Geräte und auch Apple’s iPad bieten diese Möglichkeit nicht. Achten Sie daher schon beim Kauf auf ausreichende Speicherreserven.

Anschlüsse

• Anschlüsse: Vieles, was Notebook-Nutzer gewohnt sind, entfällt bei Tablets. So z.B. der USB-Anschluss, etwa für einen USB-Stick oder externe Geräte. Auch deshalb ist es wichtig, auf genügend Speicherplatz zu achten. Einige Geräte verfügen über einen HDMI-Ausgang (High Definition Multimedia Interface) zum Anschluss an den Monitor oder Fernseher. Beim iPad müssen Sie darauf verzichten. Statt einem Anschluss bietet Apple einen optionalen HDMI-Adapter an. Generell sind die Anschlussmöglichkeiten bei PC-basierenden Tabletmodellen größer.



• Client-Ursprung: Für den komfortablen Medienaustausch vom oder zum Tablet ist ein PC oder Notebook notwendig. Als Standalone-Gerät können Tablets zwar auch genutzt werden – Datenaustausch oder Updates werden ohne PC allerdings mühsam.

Mobiles Arbeiten

• Mobiles Arbeiten: Nicht auf allen Geräten lässt sich im Freien bei Tageslicht oder gar Sonnenschein gut arbeiten. Hier gibt es deutliche Unterschiede bei den Anbietern. Wichtige Kennzahlen für die Nutzung bei Tageslicht im Freien sind Display-Spiegelung und Kontrastwerte. Für den Outdoor-Einsatz sind weniger spiegelnde Displays und hohe Helligkeitswerte besser geeignet. Achten Sie auf hohe Kontrastwerte nicht nur unter Innenraumbedingungen, sondern auch bei Tageslicht.



• Multitasking: Bei der gleichzeitigen Bearbeitung verschiedener Arbeitsschritte ist die nahe Verwandtschaft zum Handy spürbar. Die parallele Nutzung von Programmen und Apps ist bei den meisten Modellen recht eingeschränkt. Windows basierte Systeme und auch Blackberry-Tablets können hier Vorteile ausspielen.

Displays

Ein zentrales Qualitätskriterium bei Tablet PCs ist das Display. Beim Kauf eines Tablets sollten Sie auf mehrere Faktoren achten. Mit einem guten Display ermüden Ihre Augen auch bei längerem Gebrauch nicht, Texte und Medien werden scharf, kontrastreich und flüssig dargestellt. Einzelne Pixel sind auf einem Top Display nicht sichtbar. Das verwendete Glas sollte kratz- und stoßfest sein, zum Beispiel durch die Verwendung von Gorillaglas.

Multitouch
Bedingung für eine komfortable Bedienung ist die sog. Multitouch Technologie – d.h. es wird parallel mehr als eine Berührung verarbeitet. Ein Multitouch-Display kann mit mehr als einem Finger gleichzeitig bedient werden. Dies ist beispielsweise beim Vergrößern von Bildern von Vorteil, oder auch bei der Vergrößerung von Websites oder Details. Dazu werden parallel zwei Punkte am Display berührt und auseinander gezogen. Multitouch Tablets sind wesentlich komfortabler zu bedienen als Geräte, die diese Funktionalität nicht beherrschen.

Spiegelung
Bereits seit einigen Jahren hat sich Klavierlackoptik im PC und IT-Design für den Privatanwendermarkt durchgesetzt. Displays portabler Geräte sehen hochwertiger und schicker aus, wenn Sie eine glänzende statt eine matte Oberfläche besitzen. Der Nachteil der Glanzdisplays besteht in der Spiegelung – vor allem bei sehr hellen Lichtverhältnissen. Wer sein Tablet überwiegend unterwegs und bei Tageslicht im Freien einsetzen möchte, sollte Geräte mit einem nicht allzu hohen Glosswert (unter 200) nutzen.

Kontrastleistung
Im Dunkeln und in Innenräumen (500 Lux) sind alle Tablet-Displays gut lesbar. Wer das Tablet überwiegend in Innenräumen nutzt, kann das mit allen aktuellen Geräten tun. Ein gut lesbares Display für den Einsatz unter freiem Himmel erkennen Sie an Kontrastwerten von etwa 1:40 bei 20.000 Lux (Tageslicht). Diese Werte werden von den Herstellern oft nicht angegeben. Bei Testvergleichen in Fachzeitschriften werden diese Werte meistens genauer unter die Lupe genommen. Grundsätzlich gilt: Hohe Kontrastwerte signalisieren immer bessere Lesbarkeit.

Blickwinkel
Besonders hochwertige Displays erkennen Sie an einer größeren Blickwinkelstabilität. Damit ist gemeint, dass das Display auch von der Seite gut lesbar bleibt. Schwächere Displays verlieren hier stärker an Schärfe und Kontrast. Für die Eigennutzung ist das kein Problem, für berufliche Präsentationszwecke sollten Sie diesen Aspekt beachten.

Bildschirmgröße
Bildschirmgrößen werden in der IT und Unterhaltungselektronik in der Einheit „Zoll“ gemessen. Ein Zoll entspricht 2,54 cm. Angegeben wird die Länge der Bildschirmdiagonalen. Die meisten Tablets haben eine Displaygröße von 7 bis 10,1 Zoll. (17,8cm bis 25,7cm). Beim Seitenverhältnis können Sie zwischen 4:3 und 16:9 wählen. Letzteres bietet sich vor allem für Filmfans an. Der Vorteil kleinerer Displays liegt im geringeren Gewicht. Ab 700 Gramm ist ein Tablet dauerhaft nicht mehr ganz ohne Anstrengung zu bedienen.


Bildschirmgrößen


Tipp

Je größer das Display, desto höher sollte die Auflösung sein, sonst sehen feine Linien kantig aus. Grundsätzlich gilt auch: Je größer das Display ist, desto schwerer und unhandlicher und dadurch auch weniger mobil ist es. Wenn Sie gerne eBooks von unterwegs lesen ist ein 7 Zoll Display die ideale Größe.

Die populärsten Displaygrößen im Vergleich


Tipp

Für eBook Fans sind spezielle eReader wie zum Beispiel das Kindle optimal. Sie halten länger und das Lesen im Freien ist dank e-Ink Technologie und matten Displays auch im grellen Sonnenlicht mühelos möglich.


Handschriften-Erkennung

Handschriften-Erkennung

Wer das Tablet auch für längere Texteingaben nutzen möchte, kann auf Geräte mit optionaler Tastatur zurückgreifen. Noch mobiler ist man mit einem Stift oder Pen. Tablets mit Stifteingabe können Handschriften erkennen, so dass Sie auch unterwegs bequem Notizen erstellen können. Alle Geräte mit Windows Betriebssystem haben eine Handschrifterkennung an Bord.

Connectivity und Hauptfragen zur Mobilität

Um das Tablet für Internetanwendungen zu nutzen muss eine Verbindung zum Internet hergestellt werden. Ins eigene DSL-Netz gelangt das Tablet über WLAN. Tablets unterscheiden sich in diesem Punkt an der Vielfalt der Möglichkeiten für den kabellosen Internetzugang. Alle Tablets verfügen über ein WLAN-Modul, teurere Modelle ermöglichen den Zugang über UMTS, Spitzenmodelle sind auch LTE-fähig.


Surfen mit LTE, 3G und UMTS

Größtmögliche Freiheit für den mobilen Einsatz bieten Geräte mit mehrfachen Optionen. Besonders komfortables Surfen wird durch schnelle Verbindungen wie LTE, 3G UMTS, sowie HSPA/ HSDPA/ HSUPA ermöglicht.




Achtung

Für die Datenübertragung in den Mobilfunknetzen fallen Gebühren an. Ohne Flatrate-Tarif kann es hier schnell zu horrenden Kosten kommen, da Tablets und Handys bei bestimmten Einstellungen einen ständigen Datenaustausch mit dem Internet aufrecht erhalten. Und zwar selbst dann, wenn Sie das Gerät gar nicht aktiv bedienen. Ohne Daten-Flatrate kommen hier schnell mehrere hundert Euro pro Monat zusammen. Mittlerweile gibt es bei Mobilfunkanbietern günstige Flatrate-Tarife ab 10 Euro Monatsgebühr. Ab einem bestimmten Datenvolumen wird jedoch die Geschwindigkeit gedrosselt – z.B. ab einem Datentransfer von 500 MB oder 1 GB. Wer mit seinem Tablet das Internet dauerhaft sehr stark von unterwegs nutzen möchte kann gegen Aufpreis einen Tarif mit höherem Datenvolumen auswählen. Beim iPad müssen Sie darauf achten, dass Sie eine spezielle SIM-Karte, die sog. microSIM Karte, benötigen.


Tablet-Zubehör: Bestseller

Aktuelle Betriebssysteme und ihre Unterschiede

Unter den Betriebssystemen hat sich neben Apple‘s iOs bislang nur das von Google initiierte Android im großen Stil behaupten können. Durch den offenen Standard haben sich 2012 erstmals mehr Android Tablets verkauft als iPads.


Mit Windows 8 hat Microsoft als dritter großer Anbieter mit einiger Verspätung den Tablet Markt erreicht. Entsprechend gilt es für Windows 8 den großen Rückstand im Bereich der Apps schnell aufzuholen. Die wichtigsten und am häufigsten genutzten Apps standen allerdings bereits zum Start zur Verfügung, aktuell stehen 50.000 Apps (Stand Feb. 2013) für Windows 8 Nutzer bereit.

Apple iOS

Apple iOS

Mit dem Apple Betriebssystem lässt sich das iPad sehr einfach, schnell und intuitiv bedienen. Aus dem App Store lassen sich mittlerweile mehr als 775.000 Apps (Stand Feb. 2013) abrufen und das Angebot wächst ständig weiter. Voraussetzung zum Dateiaustausch, der komfortablen Nutzung und Inbetriebnahme des iPad ist ein PC, auf dem iTunes läuft.


Nachteil bei Apple: Das verbreitete Flash-Format ist auch in der 4ten iPad Generation nicht abspielbar. Für Nutzer, denen es vor allem um smarte Apps und leichte Bedienung geht, ist das iPad noch immer wegweisend. Dafür befindet man sich in einer geschlossenen Apple Welt mit weniger Freiheiten, was v.a. die Abspielbarkeit von Datenformaten und Medienaustauschmöglichkeiten betrifft. Verfügbare Updates meldet das Gerät automatisch, per Klick sind sie schnell installiert.


Apple-Tablets spielen einen wesentlichen Vorteil aus, der auch andere Apple-Produkte auszeichnet: Hard- und Software sind genau aufeinander abgestimmt. Das bringt Geschwindigkeits- und Performancevorteile und macht sich in den langen Akkulaufzeiten positiv bemerkbar. Apple konnte sich damit bislang bei allen Generationen der iPads Spitzenplätze sichern – allerdings auch zu den höchsten Preisen im Tablet Markt.


Android

Android

Die aktuellste Androidversion ist 4.2. alias Jelly Bean (Stand Februar 2013). Sie wird bislang nur von sehr wenigen Herstellern eingesetzt – aktuelle Geräte haben Android 4.1. an Board, es heißt ebenfalls Jelly Bean. Im Webshop von Android stehen bereits mehr als 800.000 Apps (Stand Feb. 2013) zur Verfügung – auch hier kommen stetig weitere hinzu. Android-Tablets zeichnen sich durch Schnelligkeit und leichte Bedienbarkeit aus. Auf den Geräten können ab der Version 3 mehrere Apps gleichzeitig laufen.


Nachteil bei Android: Man braucht ein Google-Konto um alle Funktionen nutzen zu können. Außerdem wird Android von vielen Herstellern als Betriebssystem verwendet, mit der Folge, dass unterschiedliche Versionen gleichzeitig auf dem Markt existieren.


Achtung

Wenn Sie alle Android-Apps nutzen möchten, muss das Tablet freien Zugang zum Android Market ermöglichen, dem Pendant zum App-Store von Apple. Android ist eine gute Lösung für Nutzer, die bereits ein Android Smartphone besitzen. Auch wenn Sie sich nicht an die geschlossene Apple Welt binden und dennoch moderne App-Technologie nutzen möchten, sind Android-Tablets eine gute Wahl. Die Androidversion 3 (Honeycomb) war das erste für Tablets optimierte Betriebssystem. Die Vorgänger waren noch Handy-Adaptionen für Tablets.


Bei aktuellen Tablets sollte mindestens Android 4.0.x vorinstalliert sein. Beachten Sie, dass nicht alle Tablets updatefähig sind und entscheiden Sie sich im Zweifel für eine höhere Version. Günstige Geräte unbekannter Hersteller verzichten oftmals ganz auf Updates.


Microsoft

Microsoft

Wer Apple- oder Android-Apps gewohnt ist, findet mit Windows 8 ein völlig anderes System vor. Microsoft geht einen ganz eigenen Weg mit dem Markenkennzeichen der Kacheloptik und der gleichzeitigen Nutzung des darunter liegendem Windows-Desktopdesigns.


Windows 7

Vorläufer einer echten Tablet Windows Version ist Windows 7. Der Vorteil von Windows-Systemen auf dem Tablet ist für PC-Nutzer offensichtlich: Die gängigen Programme laufen auch auf dem Tablet und selbstverständlich auch gleichzeitig. Windows basierte Geräte haben viele Gemeinsamkeiten mit Netbooks, allerdings werden dadurch auch Hardware und Leistungskomponenten stärker beansprucht. Dies wiederum führt zu geringeren Akkulaufzeiten bei Windows 7 Tablets.


Nachteil der Windows 7 Tablets: Das Betriebssystem ist nicht für Touchscreens optimiert und das merkt man deutlich in der Nutzung. Eingabestift und externe Tastatur helfen diesen Nachteil zu kompensieren.


Von Windows RT zu Windows 8

Mit Windows RT hat Microsoft das erste tabletoptimierte Betriebssystem auf den Markt gebracht. Auf den ersten Blick ähneln sich die Windows RT und Windows 8 schon allein durch die Kacheloptik. Für RT gelten allerdings Einschränkungen, die erst mit Windows 8 aufgehoben werden: So können Sie auf Windows RT Tablets nur Programme aus dem Microsoft App Store nutzen. Auch die Treiberunterstützung zum Anschluss von Peripheriegeräten ist bei RT eingeschränkt. Wollen Sie Windows 7 Programme ausführen, benötigen Sie Windows 8.


Bei vielen Befehlen erfolgt ein Wechsel von der Kacheloptik in die windowstypische Desktopumgebung, zum Beispiel um Systemeinstellungen vorzunehmen. Windows 8 Nutzer bewegen sich dadurch in 2 verschiedenen Darstellungswelten, ein Umstand der es Nutzern schwerer macht sich an das neue Betriebssystem zu gewöhnen und der bereits von Experten und Anwendern kritisiert wurde. Versteckte Einstellungen, die sog. Charms sind über das Tablet mit einer Wischbewegung gut erreichbar, wenn man sich an die neue Windowsstruktur einmal gewöhnt hat.


Windows 8 Tablets sind dafür hardwareseitig besser ausgestattet als deren Vorgänger unter RT. 2GB bis 4GB Ram, 4-Kernprozessoren und Speicherplatz bis 128GB sind eine Ansage an die geringer bestückten Tablets unter Betriebssystemen der Wettbewerber.



Vor- und Nachteile von Windows 8 Tablets

Bedienungskonzept: Die Bedienung ist für viele Nutzer gewöhnungsbedürftig und es braucht etwas Zeit, bis man sich auf das neue Windows eingestellt hat. Insgesamt ist es weniger intuitiv zu bedienen, für viele Nutzer überwiegen nach anfänglichen Bedienungsschwierigkeiten dennoch die Vorteile, die Windows 8 Tablets bieten.


In der klassischen Windows Explorer-Ansicht ist die Bedienung per Finger am Bildschirm aufgrund der kleinen Symbole ohne Maus oder Stift nicht so komfortabel wie unter Android oder iOs.


Selbstaktualisiernde Kacheln: Windowskacheln können Inhalte selbst aktualisieren, eine Wetterapp auf dem Bildschirm kann somit stets die aktuelle Temperatur anzeigen, während man dazu die Apps der Wettbewerber erst öffnen muss. Allerdings kann dadurch das Wiederfinden einer selten genutzten Kachelapp schwieriger werden.


Größe des Betriebssystems: Das Betriebssystem belegt gegenüber Android und iOs mehr Speicherplatz, so dass weniger Platz für eigene Medien und Apps zur Verfügung steht. Allerdings bieten Windows 8 Tablets von Haus aus mehr Speicherplatz, so dass das größere Betriebssystem mehr als ausgeglichen wird.


Preis: Tablets mit Windows 8 spielen in der oberen Preisliga. Als Gegenleistung erhält man Tablets, die unter bestimmten Anforderungen als PC- und Notebookersatz dienen. Damit eignen sich Windows 8 Tablets hauptsächlich für Anwender, die auf Windows Programme auf dem Tablet nicht verzichten wollen - als Einsteigergeräte sind sie überdimensioniert.


Apps: Stand Februar 2013 stehen den Nutzern inoffiziellen Angaben zufolge 50.000 Apps zur Auswahl. Das ist nicht einmal ein Zehntel der Anzahl verfügbarer Apps von Android und iOs Apps. Wichtiger als die Anzahl der Apps ist jedoch deren Qualität und das Vorhandensein der wichtigsten Anwendungen. Dass Microsoft hier aufholen wird ist unzweifelhaft, die vorhandenen Apps decken bereits einen Großteil der beliebtesten Programme ab.


Akkulaufzeit: Hier schneiden Windows Tablets regelmäßig schlechter ab als Android oder iOs Tablets. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in den verbauten und sehr leistungsfähigen Hardwarekomponenten. Top Modelle erreichen allerdings immer noch gute 6 Stunden und mehr im Betrieb und liegen damit weit über akkuschwachen Tabletschnäppchen.


Hardware: Hier können Windows 8 Tablets richtig punkten. Mehrkernprozessoren, 4GB großer Arbeitsspeicher und SSD-HDDs mit bis zu 256GB großem Speichervolumen waren vor Windows 8 in keinem Tablet-PC zu finden. Insbesondere für Business und Officeanwendungen bringen Windows Tablets dadurch klare Vorteile.


Anschlüsse: Echte USB-Slots vergrößern die Anwendungsmöglichkeiten von Tablets im großen Stil. Damit spielt Windows 8 einen weiteren großen Vorteil aus. Endlich lassen sich auch externe Festplatten und beliebige andere Hardware an das Tablet anschließen und auch umfangreiche Datensammlungen per Hardwareanbindung direkt am Tablet aufrufen. Voraussetzung für größtmögliche Treiberunterstützung ist Windows 8 – RT bietet diese nicht im selben Umfang.


Insgesamt versprechen Windows 8 Tablets Nutzern, die bereit sind, sich mit dem gewöhnungsbedürftigen Bedienungskonzept auseinander zu setzen, viele Vorteile und sind gerade im professionellen Bereich eine echte Bereicherung auf dem Tablet Markt. Mit Windows 8 wird auch zukünftig der Abstand zwischen Tablet und Notebook kleiner werden und die Entwicklung hin zum Tablet als echtem Alleskönner deutlich beschleunigen.



Weitere Betriebssysteme

BlackBerry Tablet OS

Blackberry

Der Business-Spezialist Blackberry (ehemals RIM) setzt auf Tablets mit eigenem Betriebssystem, 2013 auch für Tablets auf der Version BB10. Insbesondere die sehr günstigen Tabletpreise machen das Playbook zu einer interessanten Alternative und echtem Geheimtipp gegenüber Apple und Android Tablets.



Im Webstore Blackberry World finden Sie Apps, Filme und Musik. Im ersten Quartal will Blackberry bereits 70.000 zur Verfügung stellen. In klassischer Blackberry Manier können mehrere Programme und Anwendungen ohne Probleme parallel genutzt werden, im Unterschied zu Apple wird auch Flash unterstützt und das Arbeiten in Office Dokumenten ist problemlos möglich.


webOS

Das System wurde ursprünglich von Palm entwickelt, einem der Pioniere auf dem PDA-Markt. webOS wurde von Hewlett Packard übernommen und sollte zu einer erfolgreichen Alternative zu iOs und Android ausgebaut werden. Durch die Ankündigung 2011, dass HP sich aus dem Hardwaremarkt zurückziehen werde, wurde die Tabletentwicklung bei HP jäh unterbrochen und das HP Touchpad als interessante Alternative zum iPad verschwand quasi über Nacht. 2013 gab LG die Übernahme von webOS bekannt, die von LG zur Entwicklung von Smart TV und Unterhaltungselektronik-Angeboten genutzt wird. Besitzern des HP-Touchpad soll die weitere Nutzung ebenfalls ermöglicht werden. HP ist inzwischen mit dem Slate 7 wieder in den Tabletmarkt zurück gekehrt – diesmal allerdings unter dem Betriebssystem Android 4.1. (Jelly Bean)


Ausblick – Zukünftige Entwicklungen

Aktuell finden sich für jeden Zweck sehr gute und ausgereifte Geräte auf dem Markt. Es ist abzusehen, dass sich auf dem Tablet-Markt auch weiterhin einiges tun wird. In 2013 werden die Tablet-Absatzzahlen nach Schätzungen erstmals Notebooks übertreffen – ein sicherer Indikator für die anhaltende Dynamik im Tablet-Bereich, von der Tablet-Fans noch weitere spannende Entwicklungen erwarten dürfen. Waren die ersten Tablets eher Unterhaltungsspezialisten, hat die Entwicklung durch Windows 8 bereits jetzt einen deutlichen Schub in Richtung Business erhalten, der sich für kommende Modelle weiter fortsetzen wird.

Bildnachweis: Ratgeber Tablets

S.1 Abb.1 © wavebreakpremium - Fotolia.com

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