Ratgeber Pools & Zubehör

Mit den richtigen Pflege- und Reinigungsprodukten sorgen Sie in Ihrem Pool für die perfekte Wasserqualität mit dem richtigen pH-Wert.

Die richtige Pflege des Schwimmbadwassers

Ein Pool muss richtig gepflegt werden, damit man im Sommer viel Spass am kühlen Nass hat. Im Wesentlichen gibt es bei der Wasserpflege um die Unterscheidung zwischen der physikalischen und der chemischen Wasseraufbereitung. Hygienisch einwandfreies Wasser erhält man durch ein Zusammenspiel der beiden Methoden.

Das A und O der physikalischen Reinigung ist der Filter.

Die chemische Wasseraufbereitung setzt sich aus vier Schritten zusammen, die weiter unten näher erläutert werden: Regulierung des ph-Wertes, Desinfekton, Algenverhütung und Flockung.


Physikalische Reinigung

1. Filter, Pumpen, Sauger

Das A und O der physikalischen Reinigung ist der Filter. Durch ihn werden die größeren Schmutzpartikel zurückgehalten. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Sandfiltern und Kartuschenfiltern. Kartuschenfilter werden vor allem bei kleineren Pools eingesetzt. Sie fangen den anfallenden Schmutz über eine Papierkartusche auf und müssen öfter gereinigt werden als Sandfilteranlagen.
Sandfilteranlagen filtern das Wasser mit Hilfe von Quarzsand. Die Reinigung eines Sandfilters erfolgt durch das so genannte Rückspülen. In der Anschaffung sind Sandfilteranlagen etwas teurer als Kartuschenfilter. Hinzu kommen noch die Kosten für den Quarzsand und die Stromkosten. Bei den etwas günstigeren Kartuschenfiltern kommen noch die Kosten für die Ersatzfilter hinzu.
Die Filterpumpe sollte so betrieben werden, dass das Wasservolumen zwei bis dreimal am Tag umgewälzt wird. Bei Verwendung eines Sandfilters sollte jede Woche rückgespült werden, wodurch das Wasser auch mit Frischwasser erneuert wird. Größere Fremdkörper können mit einem Kescher beseitigt werden oder mit einem Bodensauger abgesaugt werden.

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2. Filterpflege

Warum?

  1. Ein verschmutzter Filter verschlechtert die Wasserqualität und erhöht den Verbrauch an Pflegeprodukten.
  2. Im verschmutzten Filter können sich Keime vermehren und ins Wasser gelangen.
  3. Bei hartem Wasser bilden sich in Sandfiltern, trotz regelmäßigen Rückspülens, Kalkablagerungen.

Wann?

  1. Rückspülung zum Entfernen von Schmutz aus dem Filter.
  2. Reinigung und Desinfektion des Sandes mindestens einmal jährlich zu Saisonbeginn und bei auftretenden Problemen.
  3. Drei bis vier Mal jährlich Filterentkalkung.
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Chemische Wasseraufbereitung

1. PH-Regulierung

Die pH-Regulierung ist der erste Schritt zu einem gesunden und hautverträglichen Wasser. Die konsequente Einhaltung des korrekten pH-Bereichs hat einen großen Einfluss auf alle weiteren Pflegeschritte.

Warum?

  1. Ein korrekter pH-Wert im Bereich 7,0–7,4 ist die Grundlage aller Wasserpflegemaßnahmen. Zur Ermittlung des ph-Wertes eignen sich ph-Wert-Teststreifen
  2. Der pH-Wert kann starken Schwankungen unterliegen. Wenn er dabei außerhalb des idealen Bereichs liegt, funktionieren die weiteren Schritte der Wasseraufbereitung nicht richtig.

Wann?

  1. Wenn der pH-Wert außerhalb des korrekten Bereichs (7,0–7,4) liegt.
  2. Der pH-Wert muss daher einmal pro Woche überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.
  3. Für die Messung stehen entweder die Teststäbchen QuickTest oder der Pooltester mit Phenolrot-Tabletten zur Verfügung.
  4. Ist der pH-Wert nicht korrekt, können folgende Probleme auftreten:

Bei zu niedrigem ph-Wert (unter 7,0) besteht die Gefahr von Korrosion an Metallen, Hautirritationen, Augenreizungen, Angriff auf mörtelhaltige Fugen und die Verschlechterung der Flockung.

Ist der ph-Wert zu hoch (über 7,4) kann es zu Hautirritationen und Augenreizungen kommen. Zudem nimmt die Desinfektionswirkung ab, die Flockung verschlechtert sich und die Tendenz zu Kalkausfälungen erhöht sich.

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2. Desinfektion

Im Schwimmbadwasser herrschen günstige Lebensbedingungen für verschiedenste Mikroorganismen, die zu schleimigen Belägen und zu Trübungen des Wassers führen können. Damit verbunden ist ein erhöhtes Infektionsrisiko. Durch die Desinfektion werden die Mikroorganismen getötet und das Poolwasser hygienisch sauber.

Warum?

  1. Eine wirksame Desinfektion ist die Voraussetzung für hygienisch einwandfreies Wasser.
  2. Mögliche Krankheitserreger, schleimige Beläge und Trübungen werden vermieden bzw. vernichtet.

Wann?

  1. Eine Dauerdesinfektion ist während der ganzen Poolsaison nötig.
  2. Bei Problemfällen wie Algen, Trübung, glitschigen Belägen empfehlen wir eine zusätzliche Stoßchlorung.
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3. Algenverhütung

Unter den 10.000 Algenarten gibt es leider auch etliche, die sich im Schwimmbadwasser wohl fühlen. Alle Algenarten produzieren organische Stoffe, die einen idealen Nährboden für Bakterien und Pilze darstellen.

Warum?

  1. Algen sind der ideale Nährboden für Bakterien und Pilze.
  2. Sonneneinstrahlung und Wärme begünstigen das Algenwachstum.
  3. Glitschige Algenbeläge können zu Unfällen führen.

Wann?

  1. Regelmäßig zur Vorbeugung gegen Algenwuchs.

Eine rechtzeitige Vorbeugung mit Desalgin®-Produkten von BAYROL wirkt gezielt auf die Stoffwechselvorgänge der Algen; sie sterben ab bzw. ihr Wachstum wird gehemmt. Ein ständiger geringer Gehalt an Desalgin® im Wasser, der durch regelmäßige Nachdosierung bestehen bleibt, hält das Becken zuverlässig frei von Algen.

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4. Flockung und Trübungsentfernung

In allen Arten von Pools kommt es gelegentlich zu Trübungen. Der Grund dafür sind im Wasser schwebende Schmutzteilchen. Bei Sandfiltern werden mit Hilfe der Flockung Schwebepartikelchen filtrierbar gemacht. Bei Kartuschenfiltern erhalten Sie kristallklares Wasser durch die BAYROL Trübungsentfernung.

Warum?

  1. Durch die Flockung werden feinste, nicht filtrierbare Schweb- und Trübstoffe sowie Metallionen und Phosphate entfernt.
  2. Die Flockung verbessert die Wasserqualität durch Entfernung dieser Stoffe.
  3. Gleichzeitig hilft die Flockung, Desinfektionsmittel zu sparen, da die Verunreinigungen nicht mehr chemisch abgebaut werden müssen, sondern mechanisch ausgefiltert werden.

Wann?

  1. Eine kontinuierliche Flockung ist während der ganzen Poolsaison nötig.
  2. Flockung ist nur bei Sandfiltern möglich.
  3. Bei Kartuschenfiltern empfehlen wir zur Trübungsentfernung SuperKlar.
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Filterpflege

Warum?

• Ein verschmutzter Filter verschlechtert die Wasserqualität und erhöht den Verbrauch an Pflegeprodukten.
• Im verschmutzten Filter können sich Keime vermehren und ins Wasser gelangen.
• Bei hartem Wasser bilden sich in Sandfiltern, trotz regelmäßigen Rückspülens, Kalkablagerungen.

Wann?

• Rückspülung zum Entfernen von Schmutz aus dem Filter.
• Reinigung und Desinfektion des Sandes mindestens einmal jährlich zu Saisonbeginn und bei auftretenden Problemen.
• Drei bis vier Mal jährlich Filterentkalkung.