Amazon.de: Motorrad Ratgeber

Ratgeber Motorradhelm

Finden Sie hier Tipps für den Helmkauf. Denn ein Motorradhelm sollte vor allem sicher und bequem für den Motorradfahrer sein.

Der Motorradhelm

Motorradhelm Rein optisch kann man beim Helmkauf auf die Art des Motorradsports achten. Unterschieden wird dabei in Integralhelm, Jethelm, Klapphelm und Motocross-Helm. Der Jethelm wird häufig vom Chopper- und Roller-Fahrer priorisiert, der Integralhelm kommt bei Sportfahrern zum Einsatz, der Klapphelm harmonisiert mit dem Tourenmotorrad und Off-Road-Fahrer schützen sich mit dem Crosshelm.

Motorradhelm Größen Allgemein gilt, dass man einen Helm vor der ersten Fahrt ausgiebig anprobiert und getestet haben sollte, da eine exakte Passform beim Schutz essentiell ist. Der Kopfumfang an der breitesten Stelle (über den Ohren) ist dabei maßgeblich. Der Helm sollte auf gar keinen Fall wackeln, aber natürlich auch nicht drücken. Beachten Sie auch, dass Sie den Helm mit einer Sturmhaube probieren, die Sie im Idealfall auch besitzen, da diese die Passform beeinflussen kann.

Motorradhelm Die sichersten Varianten sind der Integralhelm und der Klapphelm, wobei der Klapphelm einfach nur eine komfortablere Form ist, die es ermöglicht, das Kinnteil nach oben zu klappen. Das ist besonders im Sommer bei langen Touren angenehm. Der Crosshelm ist ideal für Enduro-Fahrer, die sich gerne durch abwegiges Gelände schlagen. Der weit nach vorn gezogene Kinnbügel ermöglicht eine hohe Luftzufuhr und damit eine bessere Atmung. Außerdem besitzen Cross-Helme in der Regel kein Visier, da dieses zu schnell beschlagen würde. Durch den langen Kinnbügel und Schirm am oberen Teil werden Spritzer abgehalten. Der Jethelm eignet sich eher für kurze Stadttouren und ist natürlich im Sommer besonders komfortabel, da er eine hohe Luftzufuhr gewährleistet.

Tipps für den Helmkauf:
  • Messen Sie Ihren Kopfumfang an der dicksten Stelle (über den Ohren), um die richtige Größe herauszufinden.
  • Testen Sie den Helm mit einer Sturmhaube, schon aus hygienischen Gründen.
  • Wenn Sie den Helm aufgesetzt und befestigt haben, schütteln Sie kräftig Ihren Kopf, um festzustellen, ob der Helm verrutscht. Tut er das, ist er zu groß.
  • Testen Sie, ob Sie mit 2 Fingern unter den Helm kommen. Wenn ja, ist der Helm zu groß.
  • Wenn Sie Brillenträger sind, müssen Sie den Helm unbedingt mit Brille testen, da diese nicht mit jedem Helm kompatibel sein wird.
  • Tragen Sie den Helm ca. eine Stunde vor Ihrer ersten Fahrt. Sollten Sie Kopfschmerzen bekommen, ist der Helm wahrscheinlich zu klein.
  • Auch wenn Ihre Wangen durch den Helm so stark gequetscht werden, dass es Ihnen nach einigen Minuten Schmerzen bereitet, ist der Helm zu klein.
  • Imitieren Sie Ihre Sitzposition auf Ihrem Motorrad, um sicher zu gehen, dass der Helm in dieser Position nicht Ihr Sichtfeld beeinflusst.