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Ratgeber Hundefutter

Hundefutter kaufen leicht gemacht: Erfahren Sie welche Arten Hundefutter es gibt und worauf Sie bei der Ernährung Ihres Hundes achten müssen.


Hundefutter

So finden Sie das richtige Hundefutter

Die Fütterung von Hunden kommt einem selten so kompliziert vor wie bei der Lektüre der unzähligen Ratgeber zu eben diesem Thema. Und alle Autoren scheinen eine andere Auffassung zu vertreten. Ob Fertigfutter, Rohfütterung, oder doch lieber die gekochte Variante – was ist denn nun das Beste für Ihren Hund? Um Ihnen die Lektüre all dieser Ratgeber zu ersparen, haben wir für Sie die wichtigsten Fakten kurz zusammengefasst, die Vor- und Nachteile zu den einzelnen Fütterungsalternativen abgewogen und Ihnen einen kurzen Überblick zum Thema erstellt.

Die verschiedenen Futterarten

Zu den Fertigfutterarten sind nicht nur Trockenfutter und Feucht- bzw. Nassfutter zu zählen, es gibt auch noch die weniger bekannte Art des halbfeuchten Futters.

Trockenfutter

Trockenfutter unterscheidet sich zu Nassfutter zum einen durch den geringeren Wassergehalt von meist unter 10% und damit verbunden dem höheren Energiegehalt. Im Gegensatz zum Wasseranteil, ist die Haltbarkeit der Produkte jedoch durchaus ein Argument, das für den Kauf von Trockenfutter spricht. Nach dem Öffnen ist dieses nämlich bis zu 4 Wochen haltbar, Feuchtfutter muss hingegen innerhalb von 1-2 Tagen nach dem Öffnen verbraucht werden.

Während das Feuchtfutter bei den Vierbeinern besser ankommt, ist das Trockenfutter für den Hundehalter die wesentlich angenehmere Alternative. Dies ist vor allem auf die Geruchsneutralität von Trockenfutter zurückzuführen. Nassfutter und auch Halbfeuchtes Futter riechen wesentlich intensiver, was von Menschen oft als unangenehm wahrgenommen wird.

Ein weiterer Vorteil des Trockenfutters liegt im Bereich der Kosten. Diese fallen bei Trockenfutter geringer aus als bei der kostenintensiven Fütterung mit Feuchtfutter. Die einzelnen Zahlen variieren von Anbieter zu Anbieter.

Auch in Sachen Verträglichkeit ist das Trockenfutter dem Feuchtfutter vorzuziehen, da es rassenübergreifend von allen Hunden gut vertragen wird und es sogar noch den Aufbau von Zahnstein reduziert. Feuchtfutter eilt der Ruf voraus, dass vor allem bei großen Hunderassen Schwierigkeiten mit der Verdauung auftreten können.

Nassfutter

Nassfutter zeichnet sich durch einen Wassergehalt von ca. 75-80% aus. Nassfutter hat den Nachteil, dass es schneller verdirbt als Trockenfutter, bei Lagerung damit hygienisch nicht immer einwandfrei ist und vor Verfütterung erst auf Zimmertemperatur gebracht werden muss. Zudem ist es, wenn man auf Fertigprodukte zurückgreift, die teuerste Art der Fütterung. Ungeachtet dessen ist Nassfutter bei Hunden allgemein beliebter als Trockenfutter und hat den entscheidenden Vorteil, dass es sehr zur Flüssigkeitsaufnahme des Hundes beiträgt.

Der Kauf von Feuchtfutter ist eine gute Investition in die Zufriedenheit Ihres Hundes. Meist ist es bei den Hunden aufgrund des höheren Fleischanteils von wesentlich größerer Beliebtheit als die Fütterungsvariante des Trockenfutters. Auch das halbfeuchte Futter stößt bei den meisten Hunden auf eine gute Akzeptanz.

Halbfeuchtes Hundefutter

Der Wasseranteil bei halbfeuchtem Hundefutter liegt in der Regel bei ca. 15-30%. Halbfeuchtes Futter scheint auf den ersten Blick eine gute Alternative zur Trocken- bzw. Nassfütterung zu sein, da es nicht nur bezüglich des Wassergehaltes einen Kompromiss aus den beiden Varianten bildet. Auch die Akzeptanz durch die Hunde, die Geruchsintensivität und die Haltbarkeit sind jeweils ein Mittelwert aus den Vor- und Nachteilen von Nass- und Trockenfutter.

Ein gravierender Nachteil des halbfeuchten Futters ist jedoch die geringe Verbreitung dieser Fütterungsvariante im Handel, die deren alleinige Verwendung im Prinzip ausschließt. Des Weiteren ist der hohe Zuckergehalt, der über dem der anderen beiden Fütterungsarten liegt, ein weiteres Kriterium, das gegen halbfeuchtes Futter spricht, da dies erhebliche gesundheitliche Folgen, vor allem für die Zähne des Hundes, mit sich bringt. Je kleiner die Rasse ist, desto betroffener ist sie von dieser Problematik.

Nachteile des Fertigfutters

Nachteile, die alle Arten des Fertigfutters teilen, sind die vielen Zusatzstoffe, die in ihnen enthalten sind: angefangen bei Konservierungsmitteln, über Antioxidantien, Stabilisatoren und Aromastoffen, bis hin zu Binde- bzw. Färbemitteln – diese Inhaltstoffe klingen alles andere nach einer gesunden Ernährung für Ihren Vierbeiner.

Des Weiteren sind auf den Verpackungen von Fertigfutter häufig verallgemeinernde Angaben zur benötigten Futtermenge der Hunde zu finden, diese variiert jedoch stark zwischen den einzelnen Rassen und in den unterschiedlichen Lebensphasen der Hunde. Auf diese wird im Ratgeber noch separat eingegangen.

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Hundefutter aus eigener Produktion

Zu vermeiden ist die Ungewissheit, was man seinem Hund da gerade verfüttert nur, indem man die Zubereitung selber übernimmt. Durch die Eigenproduktion hat man die größtmögliche Kontrolle über Zutaten, Zusatzstoffe und kann die Ernährung ganz individuelle an die Bedürfnisse und Gewohnheiten des Hundes anpassen.

Mit dem Gewinn von Kontrolle geht aber auch eine große Verantwortung einher, denn schließlich ist es jetzt Ihre Aufgabe, für eine ausgewogene und gesunde Ernährung Ihres Hundes zu sorgen. Dabei lauern auch Gefahren, denn nicht alles, was der Mensch gerne zu sich nimmt, ist auch für Ihren Vierbeiner die richtige Wahl. So sollte man unbedingt die Fütterung von Geräuchertem sowie Gewürztem unterlassen. Auch angetaute Nahrung ist für Hunde sehr schädlich und kann zum Befall durch Parasiten und Salmonellen führen.

Um ihren Hund vor bakteriellen Vergiftungen und Krankheiten zu schützen, verzichten manche Hundebesitzer, die sich für die eigene Futterherstellung entschieden haben, zusätzlich ganz auf rohes Futter. Jedoch gibt es diesbezüglich sehr unterschiedliche Ansichten, da sowohl das vorherige Abkochen, als auch die Rohfütterung Vor- und Nachteile bergen.

Auf der einen Seite führt das Abkochen des Futters nämlich zum Abtöten der Keime, die z.B. im Fleisch enthalten sind, auf der andern Seite gehen mit den Keimen auch gleich noch wichtige Nahrungseiweiße und Vitamine verloren.

Obwohl die Rohfütterung als die natürlichste gilt, da sie am engsten an die Ernährung des Wolfes angelehnt ist, vertragen einige Hunde diese Art der Fütterung nicht besonders gut und es kann zu Verdauungsschwierigkeiten kommen.

Würde man seinen eigenen Hund entscheiden lassen, so würde die Entscheidung wohl in den meisten Fällen zu Gunsten der Rohfütterung fallen. Kein anderes Futter bereitet dem Hund so großes Kauvergnügen und weckt mit seinem Geschmack dessen Ur-Instinkte.

Die Angst vor gesundheitlichen Schäden, die nicht nur durch mögliche bakterielle Vergiftungen enstehen, sondern auch durch eine erhöhte Wachstumsgeschwindigkeit, die durch Rohfütterung ausgelöst wird, schreckt jedoch viele Hundebesitzer ab.

Aber auch der Fütterung mit ausschließlich Gekochtem werden Gefahren für den Hund nachgesagt. So führt das vorherige Abkochen dazu, dass die Knochen im Fleisch spröde werden und sich die Gefahr von Knochenabsplitterungen erhöht. Diese können dann innere Verletzungen oder Atemprobleme verursachen.

Egal, für welche der beiden Fütterungsarten sie sich bei der Eigenproduktion entscheiden, der Preis für die Tierliebe wird mit einem erheblich höheren Aufwand bezahlt, als es bei der einfachen Fertigfütterung der Fall ist. Denn der Einkauf frischer Zutaten ist zeitraubender, als der Gang zum Supermarktregal, wo das Fertigfutter bereits abgepackt auf einen wartet. Und auch für die Zubereitung muss man sich mehr Zeit nehmen als für das Öffnen einer Konservendose.

Die Haltbarkeit ist bei Futter aus der Eigenproduktion abhängig von den verwendeten Zutaten. Mit Trockenfutter kann es diesbezüglich also nur im eingefrorenen Zustand konkurrieren.

Fütterung in den verschiedenen Lebensstadien

Bei Hunden unterscheidet man die unterschiedlichen Lebensphasen in das Stadium des Welpens, des Adults und des Seniors. Der Futterbedarf des Hundes variiert stets nach der jeweiligen Lebensphase.

So kann man mit zunehmendem Alter die Fütterungshäufigkeit reduzieren. Denn während ein Welpe noch drei Mal täglich gefüttert werden muss und bis zum vierten Monat sogar vier Mal pro Tag, kann man sich bei älteren Hunden auf eine bis maximal zwei Portionen am Tag beschränken. Entscheidet man sich für zwei Fütterungen am Tag, so ist zu beachten, dass der Hund am morgen nur eine kleine Portion bekommen sollte und der „Hauptgang“ am Abend folgt.

Ganz unabhängig von den Lebensstadien ist unbedingt zu beachten, dass eine Fütterung niemals direkt vor einem Spaziergang erfolgen sollte, da durch das Herumtoben Magenumdrehungen verursacht werden könne, die im schlimmsten Fall tödlich enden.

Im Fachhandel gibt es selbstverständlich Fertigfutter, das sich auf die einzelnen Phasen spezialisiert hat. Dieses ist aber für eine ausgewogene Ernährung nicht zwingend erforderlich, sofern man bei der Fütterung beachtet, dass Hunde zu Beginn ihres Lebens einen wesentlich höheren Energie- und Proteinbedarf haben und dieser im Laufe des Lebens abnimmt. Die Ernährung sollte dementsprechend erfolgen.

Rassenabhängige Ernährung

Genauso wie man auf eine angepasste Fütterung je nach Lebensstadium achten muss, ist auch eine rassenspezifische Ernährung unbedingt notwendig. Diese variieren nämlich untereinander sehr stark, obwohl sich die Grundbedürfnisse der Hunde bezüglich der benötigten Inhaltsstoffe nicht unterscheiden. Je nach Rasse ist Spezialfutter im Fachhandel zu erwerben, die Ernährung muss aber nicht zwangsläufig darauf beschränkt sein.

Flüssigkeitsbedarf

Unabhängig von der Fütterungsart besteht bei allen Hunden ein zusätzlicher Wasserbedarf. Eine Fütterung mit Nassfutter deckt diesen nicht vollständig ab. Daher ist darauf zu achten, dass der Hund rund um die Uhr Zugang zu frischem Wasser hat. Eine Berechnung der benötigten Wassermenge ist daher nicht nötig, als grober Richtwert benötigt ein Hund pro Kilogramm Lebendmasse ca. 50 ml Wasser.

Probleme bei der Ernährung

Bei der Ernährung Ihres Vierbeiners gilt es zu bedenken: „Nicht alles was gut gemeint ist, ist auch gut gemacht.“ Dies bezieht sich vor allem auf die Fütterung mit jedweden Süßigkeiten. Die Inhaltsstoffe können für Hunde giftig sein – so zum Beispiel das das in der Schokolade enthaltene Theobromin. Eine extreme Überdosierung (650g Milchschokolade / 90g Blockschokolade für einen 10kg schweren Hund) kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Wie bei der Ausführung zur eigenen Zubereitung des Futters bereits erwähnt wurde, sind Nahrungsmittel in ihrem Rohzustand häufig auch sehr gefährlich für die Gesundheit der Hunde. Unbedingt zu vermeiden sind daher rohe Hülsenfrüchte und alle Arten von Zwiebelgewächsen, da diese ebenfalls zu Vergiftungen führen können. Rohe Kartoffeln sind für Hunde nahezu unverdaulich und haben daher auch nichts auf dem Speiseplan zu suchen. Gleiches gilt für rohe Eier. Deren Verzehr führt zur Inaktivierung des Vitamin H und es kommt zu einer Hemmung der Eiweißverdauung. Rohes Fleisch ist aus Gründen von eventuellem Salmonellen- oder Parasitenbefall zu vermeiden. Es sollte daher auch unbedingt verhindert werden, dass Hunde den Kot von anderen Fleischfressern verzehren, da dadurch natürlich ebenfalls gefährliche Parasiten übertragen werden können.

Folgen falscher Ernährung

Ähnlich wie beim Menschen bleiben auch beim Hund die Folgen falscher Ernährung nicht unbemerkt. Eine zu große Futtermenge kombiniert mit zu wenig Bewegung führt also auch bei den Vierbeinern zu Übergewicht und Lustlosigkeit. Weitere Symptome, die auf eine falscher Ernährung schließen lassen sind ein schuppiges Fell, sowie Haarausfall. Auch bei Hautproblemen sollten sie einen Tierarzt aufsuchen, da diese auf Mangelerscheinungen bei Ihrem Hund hinweisen könnten. Verdauungsbeschwerden können bei Hunden zahlreiche Ursachen haben. Es kann sich dabei natürlich um eine verhältnismäßig einfache Futtermittelunverträglichkeit handeln, allerdings können auch Infektionen oder Fremdkörper im Verdauungstrakt die Beschwerden hervorrufen. Auch hier ist ein Tierarztbesuch unerlässlich.

Leckerli

Als eine Folge der falschen Ernährung wurde Übergewicht genannt. Eine Ursache hierfür ist häufig eine übermäßige Fütterung mit Leckerlis. Natürlich ist es schwer dem traurigen Hundeblick standzuhalten, aber im Interesse der Gesundheit Ihres Hundes sollten Sie unbedingt auch lernen „Nein“ zu sagen. Denn das Leckerli sollte in jedem Fall eine seltene Belohnung bleiben und auf keinen Fall mehr als 10% der täglichen Ernährung ausmachen. Als Leckerliersatz eignet sich zum Beispiel auch klein geschnittenes Gemüse. Das ist gut für die Linie, schmeckt Hunden aber trotzdem. Des Weiteren sind Zahnreinigungsknochen eine gute Alternative. Diese bieten dem Hund Zahnpflege und Kauvergnügen zugleich und machen sich nicht so schnell in Form von Fettablagerungen bemerkbar.

Zahnpflege

Um der Bildung von Zahnstein entgegen zu wirken, eignen sich nicht nur die bereits erwähnten speziellen Zahnreinigungsknochen. Auch eine Fütterung von Büffelhautknochen, gekochten Kalbsknochen, Pansen oder Ochsenziemern dient der Vorsorge. Durch die Reibung an den Zähnen soll die Entstehung von Zahnstein verhindert werden und bereits vorhandenen Zahnstein vermindern. Im Fachhandel kann man zusätzlich spezielle Hundezahnpasta erwerben. Es wird empfohlen diese zwei bis drei Mal die Woche zur Vorbeugung anzuwenden.

Übergewicht

Als übergewichtig sind Hunde zu bezeichnen, wenn sie das Idealgewicht ihrer Rasse um 15% überschritten haben. Da dieser Zustand für Ihren Hund auf lange Sicht sehr gesundheitsschädigend ist, sollten Sie in diesem Falle unbedingt eingreifen, denn von selbst wird Ihr Hund nicht auf die Idee kommen, eine Diät zu beginnen. Eine Maßnahme zur Gewichtsreduktion wäre der Ersatz des normalen Futters durch sogenannte „Light-Produkte“. Eine andere Option wäre es, die gewohnte Fütterungsmethode beizubehalten, die Menge jedoch auf 60% des Bedarfs zu reduzieren. Hierbei empfiehlt es sich, die Mahlzeiten, statt der üblichen Fütterungshäufigkeit von ein bis zwei Mal pro Tag auf mehrere kleinere Portionen über den Tag zu verteilen. So ist die Umstellung der Ernährung für den Hund leichter zu akzeptieren. Kalorieneinsparungen sollten Sie vor allem bei den Leckerlis vornehmen und die bereits empfohlenen Gemüsestückchen als Ersatz verwenden.

Zur Sicherheit ist ein Arztbesuch unbedingt zu empfehlen, da Übergewicht auch eine Auswirkung bestimmter Krankheiten sein kann. Bevor Sie also das Diät- und Sportprogramm für Ihren Hund in die Wege leiten, sollten Sie eine mögliche Erkrankung vorher bei einem Tierarzt abklären lassen.

Trächtigkeit

Besonders in der Phase der Trächtigkeit sollten Sie der Ernährung Ihrer Hündin ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen lassen. Denn es gilt schließlich nicht nur die werdende Mutter zu ernähren, sondern auch den anstehenden Nachwuchs. Daher ist eine besonders energiereiche, hochwertige und gut verdauliche Ernährung wichtig, da ein erhöhter Nährstoffbedarf besteht. Die Trächtigkeit ist vor allem im letzten Drittel sehr kräftezehrend. Je näher es auf das Ende zugeht, desto höher ist der Bedarf der Hündin. Die Fütterungshäufigkeit sollte in diesem Fall ebenfalls erhöht werden und die Tagesration auf mehrere kleine Portionen gleichmäßig über den Tag verteilt werden. Sofern es sich um eine geplante Trächtigkeit Ihrer Hündin handelt, ist es empfehlenswert, die Ernährungsumstellung bereits vorher erfolgen zu lassen.

Auch in der Zeit nach der Trächtigkeit ist der Nährstoffbedarf noch erhöht. In welchem Maße, hängt vornehmlich von der Größe des Wurfes ab. Ab der 5. Woche kann man langsam beginnen, wieder auf die normale Ernährung umzustellen, da dies auch der Zeitpunkt ist, an dem die Welpen beginnen selbstständig ernährt zu werden.

Futterplatz

Allein die richtige Ernährung reicht noch nicht ganz aus, um den Hund auf ideale Weise zu füttern. Zusätzlich sind ein paar Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine entspannte Atmosphäre gewährleisten. So sollten Sie zum Beispiel den Futterplatz, ist er einmal gewählt, beibehalten. Wenn in Ihrem Haushalt mehrere Hunde wohnen, sollte jeder seinen eigenen Platz bekommen, der für die jeweils anderen tabu ist. Während der Fütterung selbst sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Hund ungestört fressen kann, um unnötigen Konkurrenzdruck zu vermeiden, der nur dazu führen würde, dass der Hund sein Fressen hinunterschlingt. Es sollte jedoch auch in der Situation der Fütterung klar sein, wer der „Herr im Haus“ ist. Sorgen Sie also dafür, dass der Hund nicht die Überhand gewinnt und Sie durch aggressives Verhalten aus Angst vor Konkurrenz oder Futterneid, aus Ihrem Wohnraum vertreibt.

Eine Säuberung des Futternapfes ist direkt im Anschluss an die Fütterung aus hygienischen Gründen erforderlich. Ideal geeignet sind Futternäpfe aus Edelstahl, da diese nicht nur leicht zu reinigen sind, sondern auch auf Grund ihrer Stabilität und Rutschfestigkeit den Plastiknäpfen vorzuziehen sind. Ein letzter Punkt, der vor allem bei größeren Hunden beachtet werden sollte, ist die Anbringung des Futternapfes abhängig von der Körpergröße des Hundes. Bei großen Hunden empfiehlt sich daher der Kauf von sogenannten Napfständern, die verhindern, dass der Hund in einer ungesunden Position fressen muss.

B.A.R.F. – Bones and Raw Food (dt.: Biologisch Artgerechtes Rohes Futter)

Bei dem umstrittenen Thema der Rohfütterung hat sich auf der Seite seiner Verfechter eine Bewegung herausgebildet, die als B.A.R.F. bezeichnet wird. Hierbei geht es um eine artgerechte Ernährung der Hunde, die sich an der natürlichen Ernährungsweise Ihrer Vorfahren, den Wölfen, orientiert. Die Grundzüge dieser Fütterungsmethode werden im Folgenden in Ihren Grundzügen erläutert. Sollten Sie sich aber für diese Methode entscheiden, sind vertiefende Informationen erforderlich.

Die Tagesration des Hundes sollte bei der Rohfütterung zu ca. 30% aus Obst und/oder Gemüse bestehen. Zu vermeiden sind hier, wie bereits erwähnt wurde, Hülsenfrüchte sowie Zwiebelgewächse, aber auch Kohlpflanzen und alle Arten von Nachtschattengewächsen gehören nicht auf den Speiseplan. Gleiches gilt für sehr säurehaltiges Obst.

Getreide ist im Falle der Rohfütterung keine notwendige Nahrungskomponente. Sollte man es trotzdem ergänzend verfüttern ist unbedingt zu beachten, dass es durch eine Vorbehandlung für den Hund unschädlich gemacht werden sollte. Diese erfolgt durch vorheriges Garen oder Schroten und einer anschließenden zwölfstündigen Behandlung in einer Wasser-, Fleisch- oder Gemüsebrühe. Erst in diesem eingeweichten und vorgequollenen Zustand ist Getreide in kleinen Mengen vom Hundedarm verwertbar.

Die übrigen 70% der Tagesration bei der B.A.R.F.-Methode sollten aus Fleisch bestehen. Davon dürfen jedoch nur maximal 30% Knorpel oder Knochen, höchstens 10% Innereien und nur ca. 20% Magen bzw. Mageninhalt enthalten sein.

Von der Verfütterung von Schweinefleisch wird auch bei B.A.R.F. abgeraten, aufgrund der Gefahr einer Infektion mit den Aujeszky-Viren.

Auch die Fütterung von Fischprodukten gilt als bedenklich, da das Enzym Thiaminase zur Zersetzung der B-Vitamine führt.

Für die Fütterung mit Kuhmilch ist eine sehr lange Gewöhnungsphase notwendig, da mit zunehmendem Alter das Enzym zum Abbau von Laktose kaum mehr vorhanden ist.

Kritik an der B.A.R.F.-Methode wird vor allem auf die erhöhte Infektionsgefahr gestützt. Um diese zu vermindern, gilt es für den Hundehalter darauf zu achten, dass die Zubereitung des Futters ausschließlich in einer hygienischen Küche erfolgt. Die Lagerung des zubereiteten Futters sollte unbedingt in der Gefriertruhe, und nicht im Kühlschrank erfolgen, da durch die Minusgrade zusätzlich ein paar Parasiten abgetötet werden. Der wichtigste Grundsatz bei der Rohfütterung ist aber natürlich die gute Qualität der Lebensmittel. Sie sollte sich für diese Methode der Fütterung also nur entscheiden, sofern Sie bereit sind in eine qualitativ hochwertige Ernährung zu investieren.