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Informieren Sie sich bei uns über Hunde - Haltung, Ernährung, Pflege, Kosten und worauf Sie bei Hunden als Haustiere achten sollten.

Inhaltsübersicht Ratgeber Hund

Haltung von Hunden

Hunde als Haustiere

Ernährung von Hunden

Hundefutter

Pflege von Hunden

Kosten und Anschaffung von Hunden

Einkaufsliste Grundausstattung

Haustierforum - Diskutieren Sie mit
Haltung von Hunden

Was die Haltung von Hunden angeht, sind Auslauf und Bewegung für das Tier sowie Zeit mit dem Menschen besonders wichtig.

Über den Tag verteilt brauchen Hunde, je nach Rasse, mindestens 1,5 bis 2 Stunden Bewegung in unterschiedlicher Intensität und Ausprägung – manche Rassen unter Umständen noch mehr. Die Intensität (Tempo und Dauer der einzelnen Bewegungseinheiten) und die Ausprägung (Schwerpunkte auf Laufen, Spiel oder andere Aktivitäten, die den Hund fordern) unterscheiden sich je nach Größe, Körperbau und individuellen Bedürfnissen der jeweiligen Hunderasse und des einzelnen Hundes.

Die Bewegung sollte möglichst draußen und auch möglichst ohne Leine stattfinden. Darüber hinaus sollten sich Hunde insgesamt mindestens fünf Stunden am Tag frei bewegen können und, abhängig von der Größe und Rasse, mindestens 20 Quadratmeter Bewegungsspielraum zur Verfügung haben.

Da Hunde sehr stark menschenbezogen sind – stärker als alle anderen Haustiere – ist es außerdem wichtig, dass sie so viel Zeit mit „ihren“ Menschen verbringen wie möglich. Wann immer es geht, sollte man den Hund also mitnehmen. Gerade berufstätige Menschen, die alleine leben, sollten sich diesbezüglich frühzeitig Gedanken machen - denn den Hund tagsüber allein zu Hause zu lassen, ist keine geeignete Lösung. Auch bei Familien oder Paaren sollte jedoch schon vor der Anschaffung eines Hundes klar sein, wer sich wann um den Hund kümmert und mit ihm spazierengeht und wo der Hund untergebracht wird, falls die Familie/das Paar nicht zu Hause ist und den Hund nicht mitnehmen kann.

Hunde als Haustiere

Die Rasse des Hundes spielt, anders als bei vielen anderen Haustieren, eine große Rolle im Hinblick auf ein harmonisches Zusammenleben, da verschiedene Rassen schon von Haus aus unterschiedliche Bedürfnisse und Wesenszüge haben. Dies heißt nicht, dass jeder Hund einer bestimmten Rasse grundsätzliche bestimmte Eigenschaften aufweist – bestimmte Wesenszüge sind aber unter Umständen stärker ausgeprägt als bei anderen.

Daher ist es vor der Anschaffung besonders wichtig, die eigene Lebenssituation zu beurteilen und verschiedene Rassen auf Ihre Kompatibilität mit dieser Lebenssituation zu überprüfen. So sind ein Bernhardiner oder ein Mastiff unter Umständen eher für eine Familie mit Kindern geeignet als ein Chow-Chow, ein Riesenschnauzer oder ein Dackel.

Ein Weimaraner beispielsweise braucht jemanden, der seinem ausgeprägten Bewegungsdrang Rechnung trägt, während ein Mops eventuell auch für einen älteren Menschen geeignet ist, der nicht mehr ganz so gut zu Fuß ist. Für jemanden, der die Kälte liebt und im Winter die meiste Zeit im Freien verbringt, ist ein Finnischer Lapphund sicherlich eher geeignet als ein Shar Pei.

Bei einem Neufundländer oder Cocker Spaniel muss man viel Zeit für die Fellpflege investieren, während ein Xoloitzcuintle oder ein Peruanischer Nackthund mit einer gelegentlichen Dusche auskommen, dafür allerdings vor Sonne und Kälte geschützt werden müssen.

Manche Hunde, wie beispielsweise Border Collies, Dalmatiner oder Amerikanische Staffordshire-Terrier brauchen nicht nur viel Bewegung, sondern auch eine Aufgabe, die sie auch geistig fordert - Langeweile hat bei diesen Tieren in der Regel eher unerfreuliche Konsequenzen, da sie sich dann Ihre Beschäftigung selbst suchen.

Für manche Rassen ist eine gewisse Erfahrung mit Hunden notwendig, um sie konsequent erziehen zu können. So sind Kuvasz oder Rottweiler keine geeigneten Anfängerhunde, während beispielsweise ein Boxer auch für jemanden ohne vorherige Erfahrung mit Hunden in Frage kommt. Auch die Willensstärke der Hunde beziehungsweise die Bereitschaft zur Unterordnung spielt hier mit hinein – ein Landseer wird wahrscheinlich nie im selben Maß so bedingungslos gehorchen wie ein Deutscher Schäferhund.

Auch der Platzbedarf ist ein wichtiger Aspekt, da man einen Chihuahua sicherlich auch gut in einer Stadtwohnung halten kann, dies jedoch bei einem Irischen Wolfshund nur schwer möglich ist.

Weiterhin sollte man darauf achten, wie bestimmte Rassen auf Fremde reagieren oder Ihr Revier bewachen, da ein Dobermann oder Pudel wohl eher zum Bellen neigen als beispielsweise ein Bassenji, der von Natur aus stumm ist und nur Knurrlaute von sich gibt, oder ein Husky, der gerade im Rudel eher heult als bellt. Allgemein wird ein Spitz oder Kangal auch tendenziell wachsamer sein als ein Alaskan Malamute und sein Revier unter Umständen auch entsprechend verteidigen – wenn man viel Besuch empfängt, sind diese Rassen vermutlich nicht die geeignete Wahl. Wer seinen Hund mit zur Arbeit nehmen möchte, wo er ständig vielen Fremden begegnen wird, ist mit einem Labrador vermutlich besser beraten als mit einem Akita oder Eurasier.

Schließlich gibt es auch Hunderassen, die sich tendenziell besser mit weiteren Hunden oder anderen Tieren im Haushalt vertragen, wie beispielsweise der Golden Retriever.

Diese Aufstellung ist natürlich keineswegs abschließend, soll aber einen kleinen Einblick darauf geben, wie wichtig die Auswahl des richtigen Hundes ist – und warum die Auswahl keineswegs von aktuellen Trends abhängig gemacht werden sollte. Die Wahl einer bestimmten Rasse bedeutet übrigens keineswegs, dass man das Tier unbedingt bei einem Züchter kaufen sollte – jährlich werden tausende von Hunden in Tierheimen abgegeben, die alle einen neuen Besitzer suchen.

Ernährung von Hunden

Der überwiegende Teil der Nahrung Ihres Hundes sollte aus Fleisch bestehen. Hunde vertragen zwar teilweise auch pflanzliche Nahrung, diese sollte aber nicht mehr als höchstens ein Drittel des Futters ausmachen, da der Magen von Hunden zu kurz ist, um eine rein pflanzliche Kost zu verdauen.

Reste menschlichen Essens sind für Hunde aus verschiedensten Gründen nur bedingt geeignet. Auch sollte man Hunde nicht am Tisch füttern, da auf Seiten des Hunds meist sehr schnell ein Lerneffekt eintritt, was sowohl zu unangenehmem Betteln, als auch meist zu einer deutlichen Gewichtszunahme des Hundes führt.

Detailliertere Informationen rund um die Ernährung von Hunden haben wir auf unserer Hundefutter-Seite für Sie zusammengestellt. Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen Futterarten, den Wasserbedarf Ihres Hundes, die Folgen falscher Ernährung, Zahnpflege, Leckerli, über Nahrung, die für Ihren Hund gefährlich sein könnte und vieles weitere rund um das Thema Hundefutter.

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Pflege von Hunden

Die Bedürfnisse des Hundes im Hinblick auf die Fellpflege variiert je nach Rasse. Bei einigen langhaarigen Rassen muss das Fell fast täglich gebürstet werden, während bei einigen kurzhaarigen Rassen einmal bürsten pro Woche ausreicht. Die Häufigkeit richtet sich außerdem auch danach, ob der Hund eventuell gerade sein Sommer- oder Winterfell bekommt – in diesem Fall ist häufigeres Bürsten notwendig.

Baden sollte man Hunde höchstens zweimal pro Jahr oder in besonderen Notfällen (wenn sich der Hund in etwas Übelriechendem gewälzt hat), da sonst das Fell nicht mehr vor Regen schützt und die Haut zu stark austrocknet. Wenn überhaupt, sollte man für das Baden sanfte, rückfettende Shampoos verwenden, die speziell für Hunde gemacht sind. In Einzelfällen kann man auch Babyshampoo verwenden, normale Seife oder Shampoo für Erwachsene ist allerdings ungeeignet. Falls der Hund nach einem Spaziergang bei schlechtem Wetter oder beim Graben schmutzig geworden ist, ist es ausreichend, Ihn mit klarem Wasser abzuwaschen.

Abgesehen von regelmäßiger Fellpflege unter der Kontrolle des Fells auf Ungeziefer sollte man auch regelmäßig die Zähne, Ohren und Pfoten der Hunde kontrollieren und, falls noch vorhanden, die Wolfsklauen von einem Tierarzt kürzen lassen.

Kosten und Anschaffung von Hunden

Wie bei anderen Tierarten auch sollten Sie sich bei der Anschaffung eines Hundes darüber im Klaren sein, dass neben dem Kaufpreis auch weitere Anschaffungs- und Folgekosten auf Sie zukommen.

Der Kaufpreis für einen Hund aus dem Tierheim beträgt zwischen 100 und 200 EUR. Für einen Hund von einem respektablen Züchter werden Sie vermutlich zwischen 500 und 2000 Euro, eventuell auch mehr bezahlen müssen. Hier sollten Sie vor allem darauf achten, dass der Hund artgerecht gehalten, nicht zu früh von seiner Mutter getrennt und ausreichend mit Menschen und anderen Hunden sozialisiert wurde.

Neben den einmaligen Kosten für die Anschaffung des Hundes kommen noch die Kosten für die Grundausstattung hinzu, also für ein Körbchen beziehungsweise einen Schlafplatz, Halsband und Leine, Wasser- und Futternapf, eine Bürste und eventuell ein Hundegitter, falls Sie vorhaben, den Hund auch im Auto mitzunehmen. Dieses einmalige Zubehör wird vermutlich zwischen 100 und 400 EUR Kosten, eventuell jedoch auch mehr.

Wenn Sie sich einen Hund anschaffen, ist es unter Umständen auch sinnvoll, mit dem Tier eine Hundeschule zu besuchen. Dies sind dann zusätzlich noch einmal etwa 150 bis 200 EUR für 10 Stunden. Falls Sie Einzelstunden buchen möchten, schlagen diese mit etwa 30 bis 100 EUR zu Buche.

In einigen Bundesländern und im Ausland muss der Hund außerdem mit einem Chip gekennzeichnet sind, hierfür fallen beim Tierarzt in etwa 25 bis 60 EUR an.

Zu den einmaligen Kosten für die Anschaffung und Grundausstattung des Hundes kommen dann noch einmal die regelmäßigen Kosten für den Unterhalt hinzu. Für das Futter können Sie zwischen 25 und 150 EUR pro Monat ansetzen, dazu kommen noch jährliche Kosten für den Tierarzt von etwa 100 bis 200 EUR, eine Haftpflicht (in einigen Bundesländern Pflicht) von etwa 100 bis 150 EUR und die Hundesteuer von etwa 50 bis 500 EUR.

Falls Sie den Hund nicht in der Urlaub mitnehmen, kostet die Unterbringung in einer Hundepension etwa 20 bis 60 EUR pro Tag.

Insgesamt kostet Sie die Anschaffung eines Hundes also zwischen 405 und 2760 Euro und der jährliche Unterhalt noch einmal zwischen 750 und 3250 EUR – dessen sollten Sie sich bewusst sein, bevor Sie sich das Tier anschaffen.

Einkaufsliste Grundausstattung

Hier finden Sie eine Aufstellung aller Artikel, die wir Ihnen für die Grundausstattung empfehlen.
Weitere Informationen zum Thema Hunde

Wenn Sie weitergehende Informationen und Beratung zu Hunden wünschen, möchten wir Ihnen die Top-Seller-Bücher rund um das Thema Hund ans Herz legen.