michael rose ist und bleibt eine roots-reggae-legende. aber leider hat er seit seiner zeit bei black uhuru nur verhältnismäßig wenig, seinem status angemessenen, qualitativ guten output gehabt. nach mäßigen computer- und RnB-lastigen beats in den 1990ern überraschten seine alben "babylon 9/11" 2002 und v.a. "african roots" 2005. gerade die riddims vom letzteren sind mit markanten tiefen basslinien und sparsamen, aber wirkungsvollen klangeffekten durchsetzt und spielen rose gut zu, dessen stimme seit einigen jahren leider nicht mehr so kraftvoll ist wie z.b. noch ende der 1990er. auf "warrior" ist nicht nur die stimme oft schwach, auch die meisten sounds sind zu monoton, kraftlos und klingen zu synthetisch, weil computergemacht. schade. drei lieder, die sich lohnen: "warrior", them a look" und "dangerzone". aber ein totalausfall ist das album nun auch nicht. rose hat aber auf jeden fall bessere riddims verdient und eine klassische studio-live-band ohne syndrums und billige synthesizer-effekte!!!