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Rasputin - Der wahnsinnige Mönch (Hammer-Edition)
 
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Rasputin - Der wahnsinnige Mönch (Hammer-Edition)

Christopher Lee , Barbara Shelley , Don Sharp    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Christopher Lee, Barbara Shelley, Richard Pasco
  • Regisseur(e): Don Sharp
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: EMS GmbH
  • Erscheinungstermin: 19. August 2004
  • Produktionsjahr: 1966
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002LDM52
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.384 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Der russische Mönch Rasputin verlässt seinen religiösen Orden, begibt sich auf Wanderschaft, wird durch seine seltsamen Heilkräfte bekannt und will an den Hof des Zaren Nikolaus II. Er hypnotisiert eine Kammerfrau, die den Sohn des Zaren verletzt, so dass Rasputin ihn heilen kann. Der Weg an den Zarenhof ist offen, Rasputin gewinnt Einfluss und politische Macht. Vorübergehend verbannt, kehrt er im Triumph an den Hof zurück und provoziert mit seinem Lebenswandel. 1916 wird er von Fürst Jussupoff erschossen.

Produktbeschreibungen

EMS Rasputin - Der wahnsinnige Mönch (Hammer-Edition), USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 19.08.04


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"rasputin - der wahnsinnige mönch" aus dem jahre 1966 war eine der vier sog. rücken an rücken produktionen der legendären hammer studios , was bedeuten soll das der streifen gleich im anschluß ( und mit einer drehzeit von nur fünf wochen ) an den film "blut für dracula" mit hilfe desselben , für den vampirstreifen verwendeten setdesigns , abgedreht wurde. diese produktionsvariante wurde findigerweise aus gründen der kostenersparnis gewählt . die gesamte filmcrew und schauspielerriege waren ebenfalls nahezu identisch.

don sharp der in seiner karriere zwar nur drei mal für hammer tätig war , aber bereits 1963 mit seinem "kuß des vampirs" einen der besten streifen für hammer abgeliefert hatte , war für die regie verantwortlich - anthony hinds lieferte unter seinem pseudonym john elder das drehbuch.

"rasputin" weist die für das studio typische atmosphäre und die sprichwörtliche liebe zum detail auf - sollte jedoch nicht als geschichtslehrstunde - sondern als reiner unterhaltungsfilm verstanden werden. obwohl die figur des rasputin in ihren grundzügen schon mit der historie übereinzustimmen vermag wurden doch seitens des studios einige verfremdungen vorgenommen .
christopher lee beschäftigte sich überlieferterweise intensiv mit der person des grigori rasputin - der als armer bauerssohn am zarenhof in st. petersburg zu hohem ansehen kam - und so trägt nicht zuletzt seine superbe schauspielerische leistung in hohem maße zum gelingen des films bei.

unterm strich stellt "rasputin - the mad monk" einen mehr als annehmbaren streifen dar den man sich als hammer fan auf keinen fall entgehen lassen sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hammers wagemutigster Film 18. Januar 2008
Von Daniel Zynda TOP 1000 REZENSENT
1965 hatten die Hammer Studios das ehrgeizige Vorhaben, die Geschichte von Rasputin auf die Leinwand zu bringen. Aber Hammer und russische Geschichte? Passt das? Rasputin war kein Vampir in einem Wald, er lebte in St. Petersburg, in einer russischen Großstadt!

Ganz sicher ist "Rasputin" Hammers ungewöhnlichster Film, allein aufgrund des Themas, das ja nicht wirklich Horror ist (auch wenn Rasputin etwas dämonisch war). Christopher Lee als wahnsinniger Mönch ist erstklassig, und wir erleben "Dracula" in einer seiner besten Rollen überhaupt. Da der Film fast zeitgleich mit "Blut für Dracula" entstand, sind noch weitere Darsteller dieses Filmes hier auch am Werk: U. a. Barbara Shelley, Suzan Farmer und Francis Matthews.

Historische Genauigkeit dürfen wir aber nicht erwarten, die Handlung dieses Films hat mit der Realität nicht viel zu tun. Desweiteren fühlt man als Zuschauer einfach nicht, das der Film in Russland spielt. Die Großstadt St. Petersburg sieht aus wie die kleinen Vampirdörfer in den anderen Hammer Filmen, und der Zarenhof könnte Draculas Schloß sein. Der Hauptgrund für die fehlende Atmosphäre ist natürlich diese Ausstattung. Doch was konnte Hammer schon tun? Das Geld für teures Historienkino hatten sie natürlich nicht, und dies ist der Grund, warum ich finde, das das Studio mit "Rasputin" ein wenig zu weit ging, über die Verhältnisse hinausschoß.

Vergisst man aber mal, das wir es hier mit DEM Rasputin zu tun haben, dann geht der Film in Ordnung. Die Geschichte eines wahnsinnigen Mönches irgendwo in den Wäldern. Den allein Handwerklich ist wie immer bei Hammer alles in Ordnung, und Regisseur Don Sharp ("Der Kuß des Vampirs") macht einen guten Job. Was entäuscht ist lediglich das Finale, in dem Rasputin einfach aus dem Fenster geschmissen wird. Dieses kurze Finale hat jedoch einen Grund, den man erfährt, wenn man sich das sehr interessante Interview mit einem witzigen Francis Matthews anschaut.

Aus welchen Gründen auch immer kam der Film nie in deutsche Kinos, so das auf dieser DVD eine neue Synchro zu hören ist. Und wie immer bei neuen Synchronisationen fällt die etwas statisch und blutarm aus. Deshalb besser in englisch schauen!

Kein Horrorfilm, kein Historienfilm, sondern irgendwas dazwischen. Eigentlich ganz interessant. Also auch dieser Hammer Film wird den Fan begeistern, viel anders als bei Dracula oder Frankenstein geht es auch bei Rasputin nicht zu.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ra-ra-rasputin... 12. Juni 2011
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Der 1869 geborene Grigori Jefimowitsch Rasputin (Christopher Lee) ist ein russischer Mönch, dem Erfolge als Geistheiler nachgesagt werden.
Er wirkt in der russischen Provinz und gilt auch als extrem sündhaft, vor allem was den Genuss von Alkohol und Sex angeht.
Eines Abends besucht er eine Gaststätte, doch dort herrscht Grabesstimmung. Eben hat der Doktor dem Wirt (Derek Francis) mitgeteilt, dass seine Frau, die in den oberen Stock durch eine schwere Krankheit im Bett liegt, die Nacht wohl kaum überleben wird.
Doch dank der heilenden Hände dieses geheimnisvollen Mönchs mit stechenden Augen und ungepflegtem langen Haaren und Vollbart wird die Frau gerettet.
Die Wunderheilungen sprechen sich sehr schnell herum, aber auch die liederlichen Eskapaden. Denn im Anschluss an diese Heilung hatte der große Rasputin Gefallen an der Wirtstochter, tanzte ausgelassen mit ihr und verzog sich mit der Schönen in die Scheune. Dort kommt es aber zum Streit mit dem Freund des Mädchens, am Ende der tätlichen Auseinandersetzung verliert der junge Mann durch Rasputins Gewalt seine Hand.
Die Folge davon ist, dass er vom orthodoxen Bischof des Klosters verwiesen wird.
Die heilenden Hände werden von dem Gottesmann als Werk Satans abgetan.
Es bleibt Rasputin nichts anderes übrig, als auf Wanderschaft zu gehen.
Er lernt den Mediziner Dr. Zargo (Richard Pasco) kennen.
Mit der Kutsche geht es nach St. Petersburg. Dort lernt er bald 4 Leute vom Zarenhof kennen, die aus reinem Zeitvertreib immer mal wieder verruchte Gaststätten der Stadt aufsuchen, um sich unkonventionell zu amüsieren.
Es sind Pjotr (Dinsdale Landen) und seine Schwester Vanessa (Suzan Farmer) und Ivan (Francis Matthews) mit Schwester Sonia (Barbara Shelley). Beide Frauen sind Zofen der Zarin (Renee Asherson).
Da sich Rasputin auch als Meister der Hypnose entpuppt, ist Sonia sehr schnell in seinm Bann. Mehr noch - die Frau wird ihm in allen Belangen hörig. Durch diese verhängnisvolle Beziehung kann er endlich Zutritt zum Zarenhof verschaffen:
Im Herbst des Jahres 1907 hatte der 7jährige Zarewitsch einen kleinen Unfall, der aber, bedingt durch die Bluterkrankheit des Jungen, bedrohliche Ausmaße annahm.
Rasputin kann ihn durch Gebet und Handauflegen heilen und ist fortan engster Vertrauter der Zarin. Doch diese neue Macht und Einflussnahme schafft auch Feinde...
Don Sharp drehte "Rasputin" im Jahr 1966 und zwar gleich im Anschluß an Terence Fishers legendären "Blut für Dracula". Hammer wagte das Experiment zwei Filme mit den gleichen Darstellern in gleicher Location und mit gleichem Set.
Beide Filme sind echte Klassiker geworden und gehören zu den besten Hammerfilmen. "Raputin" hat aber auch eine Sonderstellung, denn es handelt sich um eine real existierende Person, die im Mittelpunkt des Films steht. Faktisch akkurat wurde nicht erzählt, man wollte einfach einen spannenden Film machen. Obwohl der Film kein wirklicher Horrorfilm ist, versuchte man doch in diese Richtung zu gehen und so verwundert es auch nicht, wenn "Rasputin" zu den großen Klassikern des britischen Horrorfilms gezählt wird. Einen hohen Anteil daran hat der großartige Christopher Lee, der den diabolischen und lüsternen Mönch mit einer großen Begeisterung darstellt.
Die Ausstattung ist wie immer bei Hammer edel gelungen.
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