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Rashomon
 
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Rashomon

Toshirô Mifune , Machiko Kyô , Akira Kurosawa    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Toshirô Mifune, Machiko Kyô, Masayuki Mori
  • Regisseur(e): Akira Kurosawa
  • Komponist: Fumio Hayasaka
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Japanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 11. Januar 2006
  • Produktionsjahr: 1951
  • Spieldauer: 83 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000CNF9B0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.452 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

"Rashomon" ist eines von Akira Kurosawas reichsten Werken. Hier spielt er nich tnur mit der filmischen Form - sehr schön zu sehen bei der Wanderung des Holzfällers -, sondern wartet auch inhaltlich mit einer Vernachlässigung jedweder Konvention, denn nicht nur gibt es hier verfälschende Rückblicke, ein Stilmittel, das Filmemacher außergewöhnlich selten einsetzen, nein, man erlebt hier ein Darstellung der Wahrheit, wie sie tatsächlich ist: subjektiv. Kurosawa präsentiert mehrere Versionen der Geschichte, die alle war oder alle falsch sein können - es kommt eben nur auf die Perspektive des Erzählers an. "Rashomon" ist ein Film, der viel Aufmerksamkeit erfordert und dem Zuschauer keine vorgefertigte Meinung aufzwingt, sondern ihm in Gegenteil fordert, seine eigene Wahrheit zu finden. Fazit: Nur ein Wort: Meisterwerk!

Moviemans Kommentar zur DVD: Der Mangel an Extras und die für Monoton nur geringen Punkte, auch wenn der Ton an sich makellos ist, reißen die Gesamtbewertung nach unten. Das sollte jedoch nicht davon abhalten, dieses Meisterwerk des Films zu genießen.

Bild: Das Bild kann überzeugen, muss aber natürlich auch ein paar Einbußen hinnehmen. Farbe gibt es keine (sieht man von den deutschen Titelangaben einmal ab), der Kontrast ist im Großen und Ganzen ordentlich geworden. Hin und wieder ist er etwas zu steil und neigt dann zum Überstrahlen, aber das muss man auch als ein Stilmittel sehen, hat Kurosawa hier doch áuch ein beim damaligen japanischen Film vorherrschendes Tabu gebrochen und direkt die Sonne gefilmt. Die Vorlage ist nicht mehr makellos. Kratzer gibt es immer wieder, die Häufung ist zumeist nicht allzu stark, kann aber auch durchaus in störende Bereiche vordringen (00:37:13). Rauschen ist in relativ starkem Maß vorhanden, wobei dazu auch noch ein mitunter irritierendes Flimmern kommt. Die Kompression ist so manches Mal auffällig, etwa durch Blockbildung (00:26:02).

Ton: Concorde präsentiert den Film im originalen monauralen Ton. Beide Tonspuren haben sich für ihr Alter sehr gut gehalten. Verzerrungen oder Störungen fallen nicht weiter auf, die Dialoge sind sauber und klar zu verstehen. Die Musik und die Geräusche fügen sich in das Gesamtbild, überstrahlen den Dialog nicht, sind aber auch nicht zu leise. Insgesamt ein sehr schöner originaler Ton.

Extras: Extras gibt es leider gar keine. Eine echte Schande, bedenkt man den filmhistorischen Wert von "Rashomon". --movieman.de

Produktbeschreibungen

Im "Wald der Dämonen" überfällt der Räuber Tajomaru (Toshiro Mifune) einen Samurai und dessen Frau, die er vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt. Später wird der Ehemann ermordet aufgefunden. Was geschehen ist, sollen die Zeugen der brutalen Tat klären. Doch jeder macht eine andere Aussage.
Eine unheimliche Geschichte, die ein tödliches Verbrechen aus verschiedenen Perspektiven schildert. Hier spiegeln sich menschliche Schwächen und Läuterungen wieder und zeigen deutlich, wie fließend die Grenze zwischen Wahrheit und

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57 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
„Rashomon“ bzw. „Rasho“ war nicht irgendein Tor, sondern der prächtige Bau diente einst als repräsentativer Zugang zur alten Kaiserstadt ‚Kyoto’. Es wurde im Jahre 789 aus Anlass der Verlegung des Hauptstadtsitzes nach ‚Kyoto’ errichtet. Mit dem Niedergang der Stadt, verfiel auch das Tor und wurde schließlich zum Treffpunkt von Dieben und Räubern. Bereits in diesem Ort verdichten sich im historischen Bezug Verweise auf Größe und Macht, aber auch auf Niedergang und Verbrechen.
Die Geschichte, also der Inhalt des Films, lässt sich schnell wiedergeben. Drei Menschen suchen vor einem Wolkenbruch in einer Torruine Schutz: ein Zen-Priester, ein Holzfäller und ein Knecht. Ihr Gespräch kreist um ein grausiges Verbrechen: Ein berüchtigter Bandit überfiel ein Ehepaar, tat der Frau vor den Augen des gefesselten Mannes Gewalt an und tötete ihn dann. Jedoch wird das Verbrechen innerhalb einer Gerichtsverhandlung aus drei verschiedenen Perspektiven berichtet und immer versucht derjenige, der es erzählt, sich selbst positiv erscheinen zu lassen. Alle erzählen eine Geschichte mit gleicher Thematik, mit gleichem Anfang und Ende und doch sind es drei grundverschiedene Geschichten, die in sich ‚wahr’ klingen. Es ist diese Frage nach der Wahrheit, die zentral ist für den Erzählort des Gerichtes und damit auch unmittelbar als existenzielle Frage auf die drei Personen der Rahmenerzählung zurückfällt. Am Ende müssen die drei Männer am Tor, die ein ausgesetztes Kind finden, eine Entscheidung fällen, was in Wahrheit im Leben zählt. So endet der Film mit einem Hoffnungsschimmer für mehr Menschlichkeit.
Daß die durch Rückblenden kunstvoll verknüpfte und kaleidoskopartig gebrochene Handlung ins 11. Jahrhundert zurückverlegt ist, gibt ihr einen eigenartigen Legendenglanz, nimmt ihr aber nichts von seiner zeitlos-"modernen" Grundsätzlichkeit.
Mit "Rashomon" feierte Akira Kurosawa seinen Durchbruch im westlichen Kino und gilt seither als einer der ganz großen Meister asiatischer Filmkunst. Sehr sehenswert!
Technisch muss einschränkend gesagt werden, dass es sich um die im Fernsehen ausgestrahlte Fassung handelt (Bild 4:3, Ton nur Deutsch), was schade ist, dieses Meisterwerk hätte eine sorgfältigere Ausstattung verdient.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Perspektive! 5. April 2006
Format:DVD
Rashomon gehört bestimmt zu Akira Kurosawas Meister-; aber auf jeden Fall zu meinen eigenen Lieblingswerken. :-)

Der Film beschreibt zunächst eine Straftat. Eine Frau wird im Wald vergewaltigt, ihr Ehemann ermordet. Der Täter steht fest. Jedoch wie ist die Tat abgelaufen? Nach uns nach läßt Kurosawa Zeugen, Täter und Opfer auftreten, doch die Geschichten, die diese erzählen sind so unterschiedlich, "als ob sie von anderen Menschen handeln würden". Meisterhaftig versteht es Kurosawa die verschiedenen Schilderungen darzustellen, die jedes Mal von dem Charakter des Erzählers geprägt sind und webt diese in eine Rahmenhandlung ein, wo drei sehr unterschiedliche Personen die jeweiligen Geschichten - natürlich auf ihre eigene Art und Weise - bewerten.

Kurosawa wagt sich an große Themen heran: "Was ist Moral?", "Kann der Mensch moralisch sein?", "Was ist Wahrheit?" ("Sie erzählen alle die Wahrheit - ihre eigene Wahrheit") und vielleicht macht Ihn genau das zu einem der besten Regisseure, die jemals gelebt haben.

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42 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Bei der Bewertung einer DVD sollte nicht bloß der Film an sich (dazu kann der interessierte Kunde ja diverse Filmlexika oder entsprechende, teils hervorragende Websites als reichhaltige Informationsquellen heranziehen). In erster Linie geht es bei einer DVD-Rezension um die Qualität des Mediums selbt, immerhin möchte man potentielle Käufer ja nach Möglichkeit beraten, ob ihr Geld bestens investiert oder eher vergeudet wäre.
Also:
Film: 5 Sterne
Film auf DVD: 2 Sterne Um ca. 4 Minuten gekürzt, was somit ja schon
richtiggehend "gnädig" ist, für diese Gnade den zweiten Stern.
Ton: 4 Sterne
Am Sound (Mono natürlich) gibt es im Wesentlichen nichts zu
bemängeln, einige andere Tonspuren wären nett gewesen, doch die
japanische ist entgegen der anderslautenden Beschreibung enhalten.
Dass die deutschen Untertitel dabei nicht ausblendbar sind, stört
99,99% der Zuschauer wohl kaum, mich eingeschlossen.
Bild: 3 Sterne Fullscreen 4:3
Keine erkennbare Verbesserung gegenüber der VHS-Version. Schon eine
geringfügige digitale Helligkeitskorrektur hätte wohl getan, wäre ja keine große Operation gewesen.
Extras: 1 Stern
Nicht ein einziges Extra. Bei einem Film von 83 min (gek.) ist die Speicherkapazität der DVD ja nur zu einem Bruchteil ausgenutzt. Für den Käufer letztlich deshalb besonders ärgerlich, weil es zu Filmklassikern wie diesem erstens einen ganzen Fundus an Sekundärmaterial gibt und zweitens weil es - wie die Erfahrung zeigt - bei solchen langfristig ansprechenden Filmen meist nicht lange dauert, bis dann doch eine angemessene, zufriedenstellende Edition folgt, die sich der Filmfreund dann zähneknirschend doch auch noch zulegt. Diese perfide Kalkulation nach der Doppelmelkmethode wird wohl so lange angewendet werden, so lange die Kunden mitspielen und ein solches Provisorium, denn nichts anderes kann diese DVD sein, nicht ablehnen.

Dennoch empfehle ich diese DVD jedem, der entweder nicht länger warten oder auch nicht etwa die UK-Version (ungekürzt, aber auch ohne Extras) kaufen möchte. Der Film an und für sich ist, sie wissen das eh schon, ein Meilenstein der Filmkunst und was seine inspirierende Wirkung (thematisch, dramaturgisch, optisch wie das gesamte Kurosawasche Oeuvre) vielleicht überhaupt beispiellos in der Filmgeschichte, man denke nur an die Wirkung, die der Film auf den jüngst verstorbenen Ingamr Bergman gehabt hat. Ihr Geld ist also selbst bei einem solch mangelhaften Produkt noch lohnend angelegt. Und wenn Sie ihre (bis dahin vielfach gedrehte) Scheibe in absehbarer Zeit dann doch verscherbeln, so what!
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