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Rashida oder Der Lauf zu den Quellen des Nils: Roman Gebundene Ausgabe – 3. März 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: 2 (3. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821857471
  • ISBN-13: 978-3821857473
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 2,1 x 21,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 738.059 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Marc Buhl könnte wiederholen, was Sten Nadolny mit Die Entdeckung der Langsamkeit einst gelang. Ein Kultbuch zu schaffen, das sich leise und unbemerkt ins Herz des Lesers schleicht und nicht mehr wegzudenken ist. War es bei Nadolny der Entdecker John Franklin, dessen geistige Schwerfälligkeit zum Sinnbild für Beharrlichkeit und Erfolg umgedeutet wurde, so hat Buhl eine echte Gegenfigur aus dem historischen Kuriositätenkabinett zum literarischen Helden aufgebaut. Mensen Ernst, den norwegischen Wunderläufer!

Mensen Ernst, 1795 im norwegischen Fresvik geboren, ist heute selbst in seiner Heimat so gut wie vergessen. Als Lauf- und Bewegungswunder durchmaß er sein Leben in Turbogeschwindigkeit. Schon als Junge hängte Mensen Hunde, die ihn verfolgten, mühelos ab. Der bigotten Bevölkerung galt er bald als Kind des Teufels. Einzig Skulberg, der neue Schulmeister und Pfarrer, wird für den quecksilbrigen Jungen zum Mentor und Wärmequell in froststarr frömmelnder Atmosphäre.

Als Kadett auf hoher See half ihm seine wunderbare Fähigkeit, feindliche Kugeln im Fluge zu erkennen und ihnen auszuweichen. Und doch sollte Mensen beim Untergang des Schiffes nicht nur Jan, seinen besten Freund verlieren, sondern das einzige, das ihm von seinem unbekannten Vater geblieben war: Eine Seemannskiste voll magischer Gegenstände, die Mensens Träume anfachten: Vor allem eine alte Karte, die zu den Quellen des Nils wies, wo der Vater verschollen war. Mensens Lebenszweck war formuliert. Nach Afrika sollten ihn seine starken Beine tragen.

Ähnlich der Naiven Malerei, mit nur wenigen Abstufungen, erzielt Buhl mit seinem kargen und schmucklosen Erzählstil einen fast märchenhaften Effekt. Gewissermaßen im Eiltempo werden wir Zeugen einer kuriosen Karriere. Mensen steigt zum Botenläufer an Europas Fürstenhöfen auf, wird von einem beutelschneiderischen Impresario wie im Hamsterrad in immer aberwitzigere Wettrennen geschickt, lernt im Bett der schönen Gwendolyn, dass Schnelligkeit nicht immer nur dienlich ist -- und nähert sich schließlich im Dauerlauf dem Ziel seiner Träume. Doch vor die Quellen des Nils haben die Götter noch die schöne Sklavin Rashida gesetzt. Mensen ist im wirklichen Leben angekommen. Schöner wie im Märchen. --Ravi Unger

Pressestimmen

»Allein die Liebe ist zu schnell für Mensen Ernst – sie zwingt ihn zur Langsamkeit, bringt ihm das Glück und den Tod, wie uns dieses in einer klangvollen und plastischen Sprache erzählte Buch vor Augen führt.« Die Zeit -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT am 16. Februar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Ernst Mensen kann nicht stillhalten. Nicht in der Schule und auch nicht später. Dafür kann er laufen, endlos, Meile um Meile und bald macht er aus diesem Talent einen Beruf. Er wird Läufer, Schauläufer. Erst Botenläufer für einen englischen Adligen, später trifft er Freiherr von Wedemeyer, einen verarmten Adligen, der für ihn immer neue Schauläufe organisiert, die Mensen ein auskömmliches Leben erlauben. Er läuft von München nach Athen, von Paris nach Moskau in vierzehn Tagen und trägt dabei Nachrichten für die revolutionären Bewegungen in Europa in der Tasche.
Doch er findet keine Ruhe und keine Heimat. Selbst in Anrode, dem Schloss, zu dem er immer wieder zurückkehrt, hält es ihn nie lange. Beatrice, die Frau, die ihn liebt, kann ihn nicht fesseln.
Und eines Tages beschließt er, sich seinen alten Traum zu erfüllen, einen Lauf entlang des Nils bis zu den - in Europa bisher unbekannten - Quellen des Nils.
Die Geschichte von der Entdeckung der Langsamkeit ist bekannt. Verlag und Autor haben sie offensichtlich als Anlass genommen, um dieses Buch zu lancieren. Ein weiterer Blockbuster? Diesmal die Entdeckung der Schnelligkeit?
Nicht ganz. Denn wie es einen historischen Franklin gab, gab es auch den norwegischen Wunderläufer Ernst Mensen, der tatsächlich von Paris nach Moskau, von Konstantinopel nach Kalkutta lief, an zahlreichen Schauläufen teilnahm und von dem Laufen lebte. In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts war er als „schnellster Mann aller Zeiten" aber auch „Närrischer, oder wohl gar vom Teufl besessener" weltberühmt. Schon damals suchte man den Superstar.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilensprung am 26. November 2006
Format: Taschenbuch
Marc Buhl hat ein Buch über den Wunderläufer Mensen Ernst geschrieben, der im Jahr 1832 in nur fünfzehn Tagen von Paris nach Moskau lief. Damit schrieb er sich in die Geschichtsbücher ein. Mit dieser ungewöhnlichen Leistung war er einer der ersten wirklichen Stars des Sports, alle Zeitungen berichteten über ihn, u.a. in der berühmten "Vossischen Zeitung" der nicht minder berühmte Fürst Hermann zu Pückler-Muskau.

Mensen Ernst ist ein Getriebener! Schon in frühester Kindheit fällt es ihm ungeheuer schwer, die Beine still zu halten. Nach dem Tod der Mutter auf die Fürsprache des Pfarrers angewiesen, wird Mensen zu einem Einzelkämpfer. Nachdem er seinen besten Freund Jan bei einer Meuterei verliert und selber nur knapp überlebt, kommt er an den Hof des Herzogs von Queensbury. Dort verliebt er sich erstmals in eine Magd, die mit ihrer Langsamkeit einen Gegenpol bildet. Wo sie sich treffen, ist die Gegenwart!

Aber Mensen braucht seine Freiheit, kommt nach Deutschland und wird von einem verarmten Adeligen unter die Fittiche genommen, der ihn wie eine Jahrmarktsattraktion von Lauf zu Lauf schickt. Nach seinem Coup Paris-Moskau von großer innerer Leere ergriffen, wagt er den Lauf zu den Quellen des Nil, die damals noch unentdeckt waren...

Marc Buhl hat ein wunderbares Buch geschrieben! Auf zweihundert Seiten entwirft er die "Einsamkeit des Langstreckenläufers", seine Sehnsucht nach Ankommen und endgültigem Ziel. Dabei zeichnet er einen ungewöhnlichen Charakter und dessen Widersprüche genau und mit Liebe zum Detail nach. Er bedient sich einer sehr bildreichen Sprache und zieht den Leser so ganz tief in seine ungewöhnliche und besondere Geschichte!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klaus Rieger am 31. Januar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Buch, schnell wie sein Held.
Selbst wenn der historische Mensen Ernst (1795-1843) nicht gelebt hätte, dieser Roman setzt ein Denkmal! Sogar sein zeitgenössischer Biograph, Gustav Rieck, räumte ein, dass er aus den Erzählungen Mensens nicht immer eindeutig unterscheiden konnte, was Wahrheit oder Märchen war. Doch was ist objektive Wahrheit in bezug auf eine gute Geschichte?!
Marc Buhl erzählt präzise, eindrücklich und schnell:
Einzelne Sätze laden ein, zu Episoden weitergesponnen zu werden; eindringlich geschilderte Episoden könnten selbst Stoff für weitere Bücher liefern und sind dennoch Verweilnischen im hastenden, getriebenen Lebens-Lauf dieses einst schnellsten Läufers Europas. Und genau das macht eine gute Geschichte aus!!!
Das absolute Kontrast-Buch zu Sten Nadolnys "Entdeckung der Langsamkeit".
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Format: Gebundene Ausgabe
....fragt man sich nach der Lektüre. Aber dann bitte mit einem Titel und einem Klappentext, der den Leser nicht ganz so in die Irre führt. Jetzt sieht's aus wie ein Jugendbuch aus den 60er-Jahren - und nicht wie ein hochaktueller grandios geschriebener Roman.
Vergesst den "Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg" - Marc Buhl kann's besser.
Sowohl psychologisch als auch politisch betrachtet!

Titelvorschläge:
Rennen für die Revolution
Lebenslang laufen für die Liebe.....

Micha
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