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5.0 von 5 Sternen
Meine erste Liebe neu aufgelegt, 11. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Raschtuls Atem (Gebundene Ausgabe)
Meine Liebe zum schwarzen Auge begann vor so ziemlich genau 10 Jahren, als ich mir beim Händler meines Vertrauens ein Sonderangebot "Die Wüste Khom und die Echsensümpfe" nicht duch die Lappen gehen ließ. Seit dem bin ich nicht nur geistiger Bewohner Aventuriens, sondern in diesem Sinne auch ein Tulamide. Dieser vorligende Band war daher Pflicht für mich, und ich kann nur sagen: Wahnsinn. Was hier über- und neu erarbeitet wurde ist schon echt klasse. Und das Geld wert.
Das sieht man allein daran, dass die Inhalte der alten Box in zwei Bücher aufgeteilt wurden (der nächste Band heißt "Land der ersten Sonne" und beschäftigt sich mit Mhanadistan). Das ist auch keine Geldschneiderei seitens Fanpros, vielmehr erwarten einen neue Dinge:
Wie in den bisher erschienenen Regionalbüchern wurde die Geschichtssektion drastisch ausgebaut. Die Beschreibung der Region ist um eine Vielzahl an Details erweitert worden, die Echsen werden ausführlichst behandelt. So kann man nun genau nachlesen welcher Novadi-Stamm welche Eigenheiten besitzt. Oder die Ausrichtung derverschiedensten Tempelschulen. Das Kapitel Mysteria et Arcana bietet neuen Stoff für Spekulationen (Demnächst bei Fanpro: "Die lustige Reise nach Zze Tha"). Und auch meine ganz spezielle Freundin, die Skrechu hat mehrere Index-Einträge.
Was beim zweiten Band schon anzumerken war und nun bestätigt wurde: Es gibt eine einheitliche Struktur der Bücher. Das bereits erwähnte Myteria et Arcana findet man relativ am Ende, vor dem "Literaturvezeichnis zum weitergehenden Studium" und einem Index. Zu jeder Region gibt es am Anfang einen kurzen Überblick, ebenso zu den beschrieben Städten (".... für den eiligen Leser") - super zur kurzen Rekapitulation. Auch die Aufmachung des Buches und die Tatsache das es ein Buch mit richtigen Hardcover ist bilden das Bild rundum ab.
Was als bedauerlich anzumerken ist, ist die Tatsache das so wenig Abbildungen von Caryad zu finden sind. Aber da hat wohl Herr Magellan mal wieder zugeschlagen und sie für sich in Anspruch genommen. Schade. Eigentlich sollte man sie zur offiziellen DSA-Malerin erklären. Nun ja, das wird sie wohl irgendwann ziemlich nerven.
Man kann zusammenfassend nur eines sagen: Die Qualität der Werke für das schwarze Auge hat sich in den Zeiten Fanpros nochmals merklich gesteigert. Das gilt definitiv für dieses Buch und das behandelte Thema. Kaufen, kaufen, los, los
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