Man fühlt sich sehr an "die weiße Massai" erinnert, die Thematik ist ja ähnlich. Allerdings finde ich "die weiße Massai" um Welten besser, denn nicht nur ist der Schreibstil besser, sondern auch der Aufbau des Buches. Mir fehlt hier etwas die chronologische Reihenfolge, fängt doch das Buch damit an, dass die Autorin auf Rapa Nui bleibt um ihr Leben in Zukunft mit einem Einheimischen zu teilen. Man weiß anfangs weder was sie dort macht, noch wo sie ihn kennengelernt hat, noch was denn so besonders ist, dass sie gleich dort ist. Dies kommt später, in Stücken, und auch irgendwie unbefriedigend. Was ist mit ihrem Leben in Deutschland? Hin und wieder ein Fetzen darüber, aber ansonsten? Das Buch ist ja wirklich ganz interessant, man hört etwas von einer Kultur, die doch sehr weit von einem entfernt ist, aber so richtig überzeugen kann es einfach nicht.