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Randnotizen - Hundert Mann und ein Befehl: Als Berufssoldat in Afghanistan, als Mensch in der Heimat - ein Tagebuch zweier Welten
 
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Randnotizen - Hundert Mann und ein Befehl: Als Berufssoldat in Afghanistan, als Mensch in der Heimat - ein Tagebuch zweier Welten [Spiralbindung]

Uwe D. , Simone Uetz
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Spiralbindung: 128 Seiten
  • Verlag: Independent Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000254072
  • ISBN-13: 978-3000254079
  • Größe und/oder Gewicht: 31 x 31 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 401.395 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es ist nicht leicht, denen in der Heimat zu erzählen, was man als Soldat im Einsatz erlebt hat. Für die Öffentlichkeit in Deutschland gibt es da zwei Varianten: Skandalberichte mit ‚top secret‘-Stempel darauf. Oder das große Schweigen. In dem weiten Raum dazwischen ein Buch mit dem Titel ‚randnotizen‘. ... Es wird manchem helfen zu verstehen, wie der Alltag ist, als Soldat in Afghanistan.“ --JS-Magazin der Evangelischen Militärseelsorge, Dorothea Siegle, 1.10.2008:

Kulturredaktion Schwäbische Zeitung, Claus Liesegang, 4.12.2008:

"Schon wieder ein Buch über Afghanistan? Jein!
‚randnotizen – Hundert Mann und ein Befehl‘ ist eigentlich die (ausgezeichnete) Diplomarbeit der Isnyer Grafikdesignerin Simone Uetz-Fugel. Aus einer hölzernen, ehemaligen Munitionskiste grub sie dafür Texte, Bilder und Notizen des Berufssoldaten Uwe D. aus. Der ehemalige Personenschützer in Diensten der Feldjäger der Bundeswehr hatte sie in seinen Auslandseinsätzen in Afghanistan gesammelt. Uetz-Fugel hat diese sehr persönlichen, unverkünstelten und nie in kommerzieller Absicht verfassten Dokumente – Randnotizen eben – ‚nur‘ verpackt – zu einer höchst außergewöhnlichen Tagebuch-Dokumentation.
‚randnotizen‘ ist kein politisches Buch, will auch gar keines sein und schon gar nicht zum Politikum werden. Es ist ein Buch, das die Zerrissenheit eines Soldaten zeigt; zerrissen zwischen Beruf und Familie, zwischen Heimat und Einsatzort, zwischen der Begeisterung für die gefährliche Aufgabe und der Sorge um das Wohl der Lieben daheim. Text und Optik spiegeln diese Zerrissenheit. ‚randnotizen‘ braucht keinen ‚Top-Secret‘-Stempel wie Achim Wohlgetans Besserwisser-Erzählung ‚Endstation Kabul‘, es verlangt nur nach etwas Zeit. Die medial überstrapazierten vermeintlichen Gretchenfragen ‚Befindet sich Deutschland im Krieg?“ und ‚Wie stirbt sich‘s in Afghanistan?“ beantwortet das Buch nicht.
‚randnotizen‘ ist ein besonderes Buch. Kritiker loben seine Dichte, Soldaten, die es schon gelesen haben, behaupten, wer im Einsatz war, finde sich darin wieder. Frauen, geben in Internet-Foren an, ihre uniformierten Väter, Söhne, Freunde, Ehemänner nach der Lektüre ein bisschen besser zu verstehen.
Und was sagen Politik und Bundeswehr selbst, die sonst bei unautorisierten Insiderberichten von Soldaten gerne mal den Verteidigungsausschuss bemühen und Disziplinarmaßnahmen prüfen? Nichts, sie sagen nichts. Wenigstens nicht offiziell. Inoffiziell und telefonisch haben sie schon gratuliert. Insofern ist ‚randnotizen“ beinahe doch ein Politikum."


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein zerborstener menschlicher Schädel, umgeben vom Torso einer Barbiepuppe und Plastikmüll, fotografiert in Afghanistan. Daneben das Bild einer entzückenden, lächelnden Tochter in der Heimat. Dazwischen die Eidesformel des feierlichen Gelöbnisses der Bundeswehr: Kaum eine Passage verdichtet so griffig das Konzept dieses "Tagesbuches zweier Welten", wie diese willkürlich aufgeschlagene Stelle. Die "Randnotizen" zeigen uns, was es bedeutet, "als Berufssoldat in Afghanistan" zu dienen und "als Mensch in der Heimat" zu leben und zu lieben.
Dieses Buch ist ganz anders als die für dieses Thema übliche Ansammlung pathetischer Floskeln oder reißerisch angepriesener, angeblicher Enthüllungen. Das mag ein Grund sein, warum es die Massenmedien offenbar weitgehend ignorieren. Dabei enthüllen die "Randnotizen" viel mehr, als die schaulustigen Fernseh-Features vom gefährlichen Einsatzleben oder die pseudo-betroffenen Reportagen vom harten Soldatenschicksal. Die "Randnotizen" verweigern sich trotz ihrer schonungslosen Offenheit dem üblichen Voyeurismus, ebenso wie den gängigen Zugangswegen und treffen doch, oder vielleicht gerade deswegen, besser die wunden Punkte, als jedes andere Werk, das ich als interessierter Journalist zu diesem Thema gelesen, gehört oder gesehen habe.
Ergreifend offen sind die "Randnotizen", völlig abseits aller Soldatenabenteuer-Folklore, Helden-Verklärung und romantischen Klischees von starken Männern mit weichen Herzen, die in einer bösen Welt hart sein müssen, damit wir alle ruhig schlafen können. Hauptfeldwebel Uwe D.
offenbart in scheinbar loser Reihenfolge seine Gedanken und Gefühle als Wesen zwischen zwei Welten, lässt uns die manchmal grotesken Sinnlosigkeiten ebenso mit erleben wie die Verzweiflung angesichts der Tatsachen, oft absurden Umstände und Notwendigkeiten. Immer wieder offenbart erst der zweite Blick den wahren Kern eines Bildes: Das Innere eines Einsatzhelmes etwa, in dessen Rand, für uns auf dem Kopf stehend, von vermeintlicher Kinderhand das Wort "Papa" geschrieben steht.
Die "Randnotizen" unterscheiden sich in fast allen Aspekten von gängiger Lektüre. "Was ist das, ein Bildband?" ist häufig die erste Reaktion, wenn man das ungewöhnlich als Ringbuch aufgemachte Werk herumreicht. Die wilde Mischung der Sujets verwirrt: Fotografisch hervorragend komponierte Aufnahmen wechseln sich ab mit scheinbar zufälligen Amateur-Schnappschüssen von scheinbaren Belanglosigkeiten. Auch das Text-Layout erscheint zunächst sperrig, Tagebuchaufzeichnungen und Bemerkungen in Schreibmaschinenschrift werden gequert von in anderer Laufrichtung gesetzten Notizen oder Ergänzungstexten, die wie zufällige Fundsachen erscheinen. Dieses Prinzip der Autorin Simone Uetz-Fugel ist aber alles andere als gekünstelt: Wer einmal beginnt, zu lesen, gerät in den Sog dieser Worte, auch wenn er sie nur überfliegt. Und plötzlich macht es Sinn, dass man das Buch immer wieder drehen muss, gezwungen ist, den Blickwinkel zu ändern, sich den manchmal schrecklichen Umständen anzupassen.
Was einem zu Beginn der Lektüre vorkommt wie zufällig aneinander gereihte Kontraste und Layout-Spielereien, wird mit jeder weiteren Seite als kühnes Konzept erkennbar, das die Unmöglichkeit, in beiden Welten als Mensch ident und integer zu bleiben, beinahe authentisch erfahrbar macht. Natürlich ist dieser Umstand gedanklich leicht zu erfassen - in den "Randnotizen" aber wird er spürbar. Das macht die "Randnotizen" zu einem wichtigen Dokument der jüngeren Zeitgeschichte und einem außergewöhnlichen Zugang zu den Menschen, die "im Dienst der Sache" nicht nur im wörtlichen, sondern auch im übertragenen Sinn ihr Leben, nämlich das in der Heimat mit ihren Lieben, aufs Spiel setzen müssen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wiklich bewegendes und fesselndes Buch - wie gemacht für die ruhigen Stunden und nachdenklichen Momente im Leben. Der Autor gibt hier bereitwillig einen offenen und tiefen Einblick in seine Gedankenwelt - oder anders gesagt, er lässt uns teilhaben an seinen Gedanken, Gefühlen und den Dingen die Ihn bewegen. Als Leser ist man bisweilen tief ergriffen bis bewegt, fasziniert und neugierig, amüsiert und zugleich schockiert über das Erzählte. Ein Buch mit viel Offenheit und Tiefgründigkeit, dabei schnörkellos und glaubwürdig - ich bin mir sicher, dass dieses Buch vielen Menschen eine Hilfe sein wird, die sich in ähnlichen Situationen befinden und das es vor allem für Soldaten im Einsatz und deren Angehörige eine wichtige Lücke schließen kann, das Verständnis schafft und ausdrücken hilft, was mancher nicht selber benennen kann - ein Buch, das Wirkung hat und nachwirken wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geteilte Ansicht.... 23. Februar 2011
Von Airman
Ich hatte mir (eigentlich....) etwas mehr von dem Buch versprochen. Eigentlich...... Die Spiralbindung an sich ist zwar etwas ungewöhnlich, aber sie stört nicht wirklich. Das Buch ist eine "bunte Mischung" aus: Land und Leute, Kultur und Politik, Gedanken und Gefühle des Stfw der Feldjäger, Ereignisse und Erlebnisse. Es ist ein sehr, sehr persönliches Buch. Die Einordnung der Tagebuchaufzeichnungen im Textfluß ist nicht immer einfach, ich habe zur Sicherheit manches zweimal gelesen. Manchmal werden auch m.E zu grosse E.Sprünge in der Handlung, so eine erkennbar ist..., gemacht.

Wer eine "Afghanisten-Bundeswehr-Büchersammlung" anlegen will, kann sich dieses Buch, der Vollständigkeit halber, durchaus zulegen. Wirklich notwendig dafür ist es m.E. nicht wirklich. Fakten, wie in anderen Büchern dieser Thematik werden hier NICHT geliefert.

Insgesamt noch empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Grottenschlechter Text !
Aufgrund der überwiegend sehr positiven Leser-Rezensionen, die mir im Nachhinein absolut unverständlich sind, habe ich dieses Machwerk erstanden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2010 von Martin Mahle
Zu unrecht gepriesen
Leider hielt ich dieses Werk, welches als Buch beschrieben und meines Erachtens überdies noch völlig überbewertet ist, tatsächlich für ein solches, nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2009 von Herbertz, Tim
ES hilft verstehen
Das Buch ist einfach Weltklasse. Es zeigt auch die nicht schönen Seiten eines Einsatzes wie Trauer, sehnsucht und Heimweh. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2009 von S. Münch
Genial
Finde man sollte dieses Buch haben, wenn ein Angehöriger der BW nach Afghanistan geht. Werde oft und immer wieder darin lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2009 von Betty Leser
Gedanken eines Soldaten
Viele Eindrücke, viele Erfahrungen und verschiedenste Gefühle, all dies nach Rückkehr aus dem Einsatz auszudrücken ist schwer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2008 von Paule P.
Das Buch darf nicht in der Schublade landen und das wird es auch...
Ich zog mich mit dem Buch ins stille Eck zurück, Fernseher aus, Handy aus, Anrufbeantworter an, las Texte, sah mir Bilder an, blätterte weiter und wieder zurück, las... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2008 von FzF-Userin
Ein Buch das schon beim ersten lesen herausfordert...
...man kann es nicht einfach durchlesen, man muss sich Zeit nehmen, es zwingt einen zur Ruhe, man muss sich mit dem Buch auseinandersetzen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2008 von J. Thut
Randnotiz eines Randbeteiligten
Ein ungewöhnliches Buch: Der Umschlag bildet ein abgenutztes Camouflage-Muster ab, im Innern sind Bilder und Texte in unkonventioneller Weise miteinander verwoben; es geht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. September 2008 von G. Engels
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