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Am Rande der Haut ...
 
 
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Am Rande der Haut ... [Gebundene Ausgabe]

Iris Paul-Feußner
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 186 Seiten
  • Verlag: Innenwelt (4. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936360251
  • ISBN-13: 978-3936360257
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 13 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 118.529 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Iris Paul-Feußner
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In Am Rande der Haut Mein Heilungsweg aus Adipositas erzählt Iris Paul-Feußner einen Teil ihrer bewegten Lebensgeschichte. Damit hat sie dem Drängen vieler Fachleute und Betroffenen nachgegeben, erstmals ein Buch über die Problematik der Adipositas auf den Markt zu bringen und der weit verbreiteten Unwissenheit entgegen zu treten.Psychotherapeutin Iris Paul-Feußner erzählt ehrlich und schonungslos von ihrem Leben mit Adipositas (Fettleibigkeit) eine Krankheit, von der in Deutschland 4% der Bevölkerung betroffen sind, Tendenz steigend. Sie war 35 Jahre alt, wog 170 Kilo, hatte unzählige Diäten hinter sich und schien am Ende ihres Lebens angekommen zu sein. Aber sie wollte leben! Nicht nur leben, sondern eine glückliche Frau werden. So ergriff sie die einzige Chance, den genetischen Defekt zu umgehen, und ließ sich als eine der Ersten in Deutschland operieren. Diese Operation ermöglichte ihr, 90 Kilo abzunehmen und sich äußerlich wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Doch damit war ihr Weg noch lange nicht zu Ende. Mit Hilfe der Psychotherapie hat sie sich ihrem Schmerz, ihrer Trauer und ihren Traumatisierungen gestellt. Doch das Ziel war noch nicht erreicht: Sie war noch immer eine Dicke im dünnen Körper. So machte sie sich weiter auf den Weg. Durch Tantra lernte sie schließlich ihren Körper, sich selbst zu lieben und erfuhr eine tiefe Befreiung aus ihren alten Denkmustern.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Inke Jochims TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Nehmen wir einmal an, sie würden ein Buch von einem Menschen lesen, dem ein Raucherbein amputiert werden musste und er würde ihnen das als gute Lösung für das Problem des Rauchens verkaufen. Oder, sie hören von einem Alkoholiker, der sich eine neue Leber leisten kann und das als gute Idee bei Alkoholismus preist. Fänden Sie das gut? Ich nicht. Ich fände das ein Dokument der Selbstverstümmelung.

Iris Paul-Feußner ist achtzehn als sie bulimisch wird. Nein, so formuliert sie es nicht, aber ja, sie war bulimisch und weil sie nicht erbrach hat das ihre Umgebung nicht gemerkt. Die meisten bulimischen Frauen würden so enden wie sie, wenn sie nicht zu der verzweifelten "Lösung" des Erbrechens greifen würden. Kurzum, sie hatte die Heißhungerattacken einer Bulimikerin. Jemand der so schwer krank ist wie sie, kann medikamentös behandelt werden. Aber das wird sie nicht. Sie gerät in die Therapeutenkaste, der sie ja dann auch selbst angehören will und da ist alles "rein psychisch" und wird als "rein psychisch" behandelt. Und zwar in, wie sie selbst sagt "hunderten" von wirkungslosen Therapiestunden.
Hunderte von wirkungslosen Therapiestunden sind der eigentliche Skandal in diesem Buch und dieser Skandal wird in einem kleinen Nebensätzchen erwähnt und dann nicht weiter ausgeführt. Hunderte von wirkungslosen Therapiestunden sorgen dafür, dass sie mit 36 Jahren und nach 18 Jahren Bulimie mit 170 !! Kg Körpergewicht noch ein halbes Jahr zu leben hat und beginnt, im Internet nach Lösungen zu recherchieren. Und da findet sie eine Erklärung, die sie aus der Therapeutenkaste befreit und wieder handlungsfähig macht. Sie leidet angeblich unter Adipositas und die Gene von Adipösen sorgen dafür, dass der Darm irgendwie nicht richtig arbeitet und daher hat man dann immer Hunger und isst zuviel. Die Gene hat sie von der Mutter und mit 18 begann also dieses Genmaterial wie sie sagt "zu ticken" und daher wird sie krank. Gegen Gene kann man bekanntlich nichts machen. Und daher legitimieren die Gene das, was dann kommt. Ohne Magenop bin ich kein normaler Mensch, wie sie selbst sagt.

Die Lösung ist ein Schlachtfest. Ich kann es nicht anders formulieren. Das Buch wäre erträglich, wenn Sie wenigstens folgendes sagen würde: Ich bin ohne eine Magenoperation nicht von meiner Bulimie losgekommen, weitere hunderte wirkkungsloser Therapiestunden konnte ich mir aus Zeitgründen nicht leisten und sterben wollte ich auch nicht. Eine Magenop ist genauso eine Lösung wie die Amputation eines Raucherbeins. Bevor man stirbt, macht man sehr viel.

Ich finde die OP völlig legitim, das ist nicht meine Kritik. Meine Kritik ist, wie sehr sie ihre Lösung idealisiert. Auftreten eine Reihe von gut gebauten Chirurgen und mit denen ist sie gut Freund und liebt deren mechanistisch-reduktionistisches Weltbild. Und die tun, was Chirurgen können. Sie schneiden. Pommi hilft den Dickies.
Mit einem operierten Magen, der entschieden verkleinert worden ist, nimmt sie 90 Kilo ab und damit ist sie immer noch übergewichtig, aber nicht mehr so viel, dass man ihr auf der Strasse hinterherstarrt und sie hat wieder eine Lebenschance. Es ist sehr verständlich, dass sie diese Veränderung genossen hat. Leider hängt ihr dann die Haut in Fetzen vom Körper und die Chirurgen tun weiterhin was sie können. Gut das der Mann Steuerberater ist, ein Arbeiterhaushalt hätte sich das wohl nicht leisten können. Wie auch immer, seitenweise wird geschildert, wie letztlich jeder Zentimeter ihres Körpers zurechtgebastelt wird, bis es sogar dem behandelnden Arzt zuviel wird und er das Skalpell aus der Hand legt.

Es ist angemessen, dass man Menschen, die einem geholfen haben, dankbar ist. Aber sie versucht das als kollektive Lösung zu verkaufen. Wäre es das. dann müsste letztlich jede bulimische Frau ein Mangenband bekommen. In Wahrheit ist es keine Lösung. Sie ist eine süchtige Frau, die sich aufrichtig bemüht hat und der die behandelnden Therapeuten nicht geholfen haben. Das ist der Skandal. Aber auch das verleugnet sie. Angeblich macht erst die Magenop möglich, dass auch therapeutisch etwas neues mit ihr passiert...Erst jetzt!!!entdeckt sie, dass sie immer nach Essen süchtig war. "Eine Dünne in der Haut einer Dicken." Die allermeisten bulimischen Frauen sind nicht dick, dick sein ist eine Folge dieser Essstörung, wenn man nicht erbricht. Erst jetzt wird ihr klar, dass sie gegen die Angst gegessen hat und gegen sonstige ungute Gefühle. Erst jetzt dämmert ihr langsam, dass sie esssüchtig war. Jetzt ist sie auf Entzug.

Aber sie bleibt eisern bei der Erklärung, die ihr das Leben gerettet hat, auch wenn sie letztlich falsch ist. Die Gene waren es. Wie sehr viele Menschen übersieht sie, dass eine genetische Disposition durch eine bestimmte Umgebungserfahrung überhaupt erst aktiviert werden. Eine brilliante Auseinandersetzung mit diesem Thema hat der international bekannte Biologe Bruce Lipton geliefert.

Wäre es so einfach, dann müsste man etwa 60% der Bevölkerung ein Mangenband legen. Man könnte z.B. schon bei Kindern einen Gentest machen und dann gleich routinemäßig den Mangen verkleinern...

Dies ist eine Frau, der ihre "Kollegen" nicht helfen konnten und dann Diagnostik benutzt haben, um ihr dafür die Schuld zuzuschieben. Sie übt durchaus ein bisschen Kritik daran, wie man mit ihr als Adipöse umgegangen ist, aber den Kern des Problems verschweigt sie: Sie wurde achtzehn Jahre lang falsch therapiert, bis es zu spät war. Das - so ihr Weltbild - war aber gar nicht falsch, denn gegen ihre bösen Gene konnten die Therapeuten auch nichts ausrichten.

Ja, jeder hat ein Recht darauf, dass man ihm hilft, nicht zu sterben. Nein, das ist keine Lösung. Vergleichen wir es einmal mit Jo Gabriel, der auch 100 Kilo abgenommen hat, aber in zwei Jahren und der diese Lösung fand, nachdem er einen entscheidenden Bewusstseinswandel gemacht hat. Gabriel erkannte, dass er fett war, weil sein Körper das als sicher empfand und hat sich diesen Ängsten gestellt. Er hat auch keinem Therapeuten mehr sein Schicksal überlassen, sondern Studien gelesen und schließlich eine funktionierende Methode entwickelt. Ich glaube nicht, dass diese Methode allein selgimachend ist. Es gibt auch Menschen, denen Gabriel nicht helfen konnte. Aber Gabriel kam ohne Op und ohne Bodyplastik aus und auch der muss böse Gene gehabt haben.

Das Buch schildert keine Lösung. Wir erfahren nicht viel von der Beziehung zur Mutter, nur dass die anscheinend esssüchtig war, woran die Gene schuld waren und da hat sie es her...

Die Autorin behauptet mehrfach, es hätte keine andere Lösung für die bösen Gene gegeben. Das ist ein banales und reduktionistisches Weltbild. Sie hat sich jetzt auch noch eine Methode schützen lassen, eine "tantrische" Methode. Machen wir mal einen kurzen Ausflug in die Biochemie: Esssucht wie die ihre, beruht auf einem Serotoninmangel, von dem man in den 90er Jahren noch nichts wusste und es gab damals noch keine Serotoninwiederaufnahmehemmer. Sexualität verbessert die Serotoninausschüttung im Gehirn, genau wie genügend Sonne und endgültig heilen tut sie auf einer wunderbaren sonnigen Insel....mit viel Sex. Ohne Zweifel ist das gesünder als ständig zu essen.

Zusammengefasst: Man hätte sie medikamentös behandeln müssen, wenn man sie therapeutisch nicht erreicht. Auch in den 90er Jahren gab es angstlösende Medikamente, aber dafür hätte man ihr Problem erstmal korrekt erkennen müssen. Der erste Skandal sind die hunderten wirkungslosen Therapiestunden. Der zweite Skandal ist die nicht eingestandene Verzweiflung darüber, dass man sie mit einer falschen Therapie bald umgebracht hätte. Der dritte Skandal ist die Begeisterung über das chirurgische Schlachtfest. Und der vierte Skandal ist das Erklärungsmuster mit den bösen Genen, die das Mangeband als einzige Lösung definieren.

Finger weg von diesem Buch.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Noch nie ist mir ein Buch derart unter die Haut gegagenen.
Die schonungslose Erlichkeit, die Offenheit, das mithinein nehmen in einen Leidens-Lebensund Genesungsweg, der Mut macht,aber auch aufzeigt das es kein Spaziergang ist, sondern Schwerstarbeit bedeutet. Fachliche Aufkärung darüber, dass Adipositas nicht einfach ein Zeichen von Willensschwäche ist, sondern eine enrstzunehmende, ohne Hilfe tödlich Endende Krankheit. Die Autorin ist Betroffene und Therapeutin zugleich, eine Fachfrau im doppelten Sinne. Mir hat ihr Buch Kraft gegeben, mich auf den Weg zu machen, für mein Überleben, und ein neues Leben zu kämpfen!
Ich hoffe dass Ihre Botschaft viele Betroffene und Interessierte erreicht.

Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen, werde es Betroffenen und Fachleuten empfohlen.

Einen herzlichen Dank der Autorin
War diese Rezension für Sie hilfreich?
26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Shaham
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autorin erzählt Ihre Geschichte...und zwar sehr "selbstbezogen"-man merkt, sie redet gerne über sich selbst...
Ihre Erfahrungen mit vielen
Not-Operationen (die sie durch ihren Eigenwillen meißt selbst verschuldet hat-sie hörte nicht auf die Ärzte) werden in drastischem Maße und langatmig geschildert- (überhaupt wiederholt sich vieles in dem Buch)...

Einer sensiblen Person mag da vielleicht ganz Angst und Bange werden,
weil ja alles im Zusammenhang mit dem Magenband steht.....
Außerdem hatte die Autorin sehr viel Unterstützung von der Familie/bzw.
ihrem Mann-und Ihren Ärzten (mit denen sie immer gut Freund war ??) (was nicht bei jedem gegeben ist-der vielleicht auch diesen Weg gehen will)..

Dann wird enorm viel Gewicht auf den rechts-tantrischen Weg-(über Körperlichkeit/Sexualität)gelegt, den sie für den richtigen hält,
trifft aber nicht auf jeden zu.

Von Operationen nach der starken Gewichtsabnahme, zur Straffung usw.
erwähnt sie nichts in dem Buch.

Alles in allem empfinde ich dieses Buch mehr als eine "Eigeninzenierung",
als eine Ratgeber/Hilfe für Leute mit Ess-Störungen.....

Habe darauf hin, die www.-Seite der Autorin, die natürlich gleich mit
im Buch stand angesehen.

Sie arbeitet heute als Therapeutin- und um bei Ihr Stunden zu nehmen und mit ihr zu arbeiten...natürlich wieder rechts-tantrisch"

"setzt sie voraus"......das man ihr Buch gelesen hat :-((((

und rechnet nur privat ab, da sie ihre Zeit nicht mit Kassenabrechnungen
verplempern will :-(((((

Meine Meinung ist, wenn ich einen Weg ging, der vielen anderen Menschen
helfen könnte, indem ich sie mit Rat und Tat dabei unterstützen kann....
dann brauchen sie weder ein Buch von mir lesen, was auf dem Markt ist,
noch beeinflusse ich sie in eine Richtung....
noch rechne privat ab
Vielleicht sollte die Autorin sich mal überlegen, das nicht alle eßgestörten
Menschen die Taschen voller Geld haben und genug Probleme, um alles privat zahlen zu können-
sich teure Seminbare leisten können-geschweige einen längeren Aufenthalt
auf einer fernen Insel!!

Zwei Punkte gebe ich dennoch, weil die Autorin in dem Buch beschreibt,
das hinter Ess-Störungen oft seelische Probleme stehen und das eine
Gewichtsabnahme äußerlich nicht alles ist-sonder das seelische Problem, die Wurzel erarbeitet werden muß-sonst haben die meißten Ess-Gestörten
das Gewicht schnell wieder drauf-denn nur eiserne Disziplin genügt nicht.
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