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Ein Koch für Mma Ramotswe. Der dritte Fall der 'No. 1 Ladies Detective Agency'. [Taschenbuch]

Alexander McCall Smith , Gerda Bean
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2005
Mma Ramotswe, intelligent, pfiffig und mit einem Hang zu philosophischen Betrachtungen, hat vor einiger Zeit ein Detektivbüro am Rande der Kalahari aufgemacht. Ihr neuster Fall: Sie wird von einem hohem Regierungsbeamten mit der Auflösung eines Vergiftungskomplotts beauftragt - und stellt plötzlich an sich selbst Vergiftungserscheinungen fest. Unterdessen versucht Hilfsdetektivin Mma Makutsi herauszufinden, welche dunklen Geheimnisse die potenziellen Schönheitsköniginnen von Botswana umgeben. Klar, dass alle Fälle von den beiden Detektivinnen souverän, mit viel Einfühlungsvermögen und Humor gelöst werden.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 3 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404152638
  • ISBN-13: 978-3404152636
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 115.250 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die liebenswürdigste Krimiheldin, von der seit langem zu lesen war." -- Die Zeit

"Es sind entzückende Bücher." -- BUNTE, 27.03.03

"Mmas pfiffige Art und die Einblicke in den Alltag des Landes machen das Buch zu einem Erlebnis." -- Brigitte -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Die Zeit

"Die liebenswürdigste Krimiheldin, von der seit langem zu lesen war." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Detektivin mit Herz und Verstand 12. Juli 2003
Von "mhopp97"
Format:Gebundene Ausgabe
Auch der dritte Roman über die "No. 1 Ladies'Detective Agency" in Botswana ist ein rundes Lesevergnügen. Wieder wird Mma. Ramotswe mit ebenso merkwürdigen wie amüsanten Fällen konfrontiert. Und wieder löst sie sie mit solider Alltagslogik und einem herzlichen Gefühl für ihre Mandanten. Das alles eingebettet in lebhaften Beschreibungen über Land und Leute.
Besonders gelungen, dass nun, im dritten Band, auch die bisherigen "Nebenfiguren" mehr Gewicht bekommen. So erhält Gehilfin Mma. Makutsi dieses Mal ein eigenes, stärkeres Profil. Und natürlich sind auch wieder gute, erzieherische Ratschläge für die "Krone der Schöpfung", den Männern, auf den Seiten zu finden. In Botswana sind eben die Frauen die Seele Afrikas.
Dass diese herrlichen Figuren ausgerechnet ein schottischer Dozent für Gerichtsmedizin erfunden hat, ist eigentlich ein Paradox. Aber Alexander McCall Smith hat lange in Botswana gelebt und sich eindeutig in das Land verliebt. Dieses tiefe Gefühl spiegelt sich in den Figuren wieder und lässt sie dem Leser so prägnant erscheinen.
Man koche einen Rotbuschtee, so wie Mma. Ramotswe ihn liebt - und dann gilt es nur noch Afrikas beste Detektivin genießen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mma Ramotswe bringt uns �Mama Afrika� näher 10. März 2005
Format:Taschenbuch
Die bislang vorliegenden drei Mma Ramotswe - „Krimis" sind nicht einfach nur Detektivgeschichten, sondern vor allem eine liebenswerte Hommage an Afrika und seine Menschen. Die Fälle der ersten weiblichen Detektivin Botswanas, Mma Ramotswe, sind deshalb auch keine spektakulären Mord- und Totschlagangelegenheiten, sondern handeln vor allem von den alltäglichen Problemen und Sorgen ihrer Mandanten, wie beispielsweise von untreuen Ehepartnern, verschwundenen Kindern, aber auch - so wie im 3. Band - von einem Verdachtsfall auf Vergiftung. Mit viel Herz und Verstand versteht Mma Ramotswe, ihre Fälle zu lösen und den Menschen zu helfen. Dazwischen hat sie immer wieder Zeit für philosophische Betrachtungen, z.B. über den Existenzialismus oder - etwas trivialer - über die Männer an sich, die in ihrer einfachen Art den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringen. In einer leicht zu lesenden und von einer guten Portion Humor durchsetzten Sprache wird dem Leser in allen Bänden der afrikanischen Alltag so lebensecht nahe gebracht, dass man Afrika regelrecht zu riechen, zu spüren, vor sich zu sehen meint, und dass sich selbst jemand, der zuvor wenig oder keinen Bezug zu Afrika hatte, ein reales Bild vom Leben der Menschen dort machen kann.
Plätschert der erste Band stellenweise erzählerisch noch etwas vor sich hin, so sind den folgenden Büchern diesbezüglich deutliche Steigerungen anzumerken: Die Geschichten wollen einen einfach nicht mehr loslassen - und man selbst will ja auch gar nicht loskommen davon, ist es doch so schön, sich in eine andre Welt versetzen zu lassen, in eine Welt, in der die Menschen in vieler Hinsicht zwar ähnliche Sorgen und Nöte haben, wie wir sie auch kennen, wo jedoch Wärme und Menschlichkeit einen ganz anderen Stellenwert haben.
Einziger kleiner Kritikpunkt am dritten Band - der Schluss wirkt etwas hingehudelt: etwa 40 Seiten vor dem Ende ist noch vieles ungeklärt und man fragt sich, wie all das so auf die Schnelle geklärt werden soll: Was hat es mit dem Vergiftungskomplott auf sich? Was wird aus dem Findelkind? Wie steht es um Mma Ramotswes Verlobten, Mr. J.L.B. Matekoni? Wird Mma Makutsi, seit neuestem auch Mma Ramotswes Hilfsdetektivin, den Auftrag mit den potenziellen Schönheitsköniginnen erfüllen können?
Das Ende lässt dann auch einiges offen - hoffen wir also auf den vierten Band, der im Original bereits unter dem Titel „The Kalahari Typing School for Men" erschienen ist.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie seine Vorgänger 6. Juli 2006
Format:Taschenbuch
"Ein Koch für Mma Ramotswe" erreicht leider nicht das Niveau seiner beiden Vorgänger. Und das hat mehrere Gründe: Der Roman braucht sehr lange, bis er Spannung und Tempo entwickelt; erst das letzte Drittel kann hier an die zwei früheren Bände anknüpfen. Einige der Handlungsstränge sind nicht überzeugend; am offensichtlichsten ist das bei Mr J.L.B. Matekoni und seiner klinischen Depression, die zu der bisher geschilderten Person nicht passt - anscheinend wollte der Autor hier Mr J.L.B. Matekoni mehr Tiefe geben, aber meines Erachtens wird durch diese unplausible Charakterentwicklung eine bis dato stimmig gezeichnete Figur etwas unglaubwürdig. Auch Mma Ramotswe erkennt man in der ersten Hälfte des Romans kaum wieder, sie wirkt eher zögerlich, hilflos und ohne Selbstbewusstsein, während Mma Makutsi voll aufdreht und zum risikofreudigen, selbstbewussten Tausendsassa wird. Die Pflegekinder werden hingegen kaum erwähnt; nur das Mädchen darf in einem Kapitel im wesentlichen dieselbe Geschichte erzählen, die schon im Vorgängerroman erzählt wurde - diese Wiederholung hätte sich der Autor sparen können und dafür die Kinder aktiv in eine neue Handlung integrieren können. Auch Mma Makutsis Bruder wird nicht erwähnt. Stattdessen lamentieren Mma Ramotswe und Mma Makutsi bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit über den Niedergang der Moral in Botswana, was nach einiger Zeit langweilt.

Der Roman erholt sich im letzten Drittel, daher sind 3 Sterne noch angemessen.
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