Nach langer Pause habe ich mal wieder zu einem Ramage gegegriffen und dabei als wohltuend empfunden, das der Held diesmal nicht eine Schlacht nach der anderen gewinnt , sondern interne Probleme der Navy im Vordergrund stehen - allerdings wieder mit mehrfachen Rückgriffen auf alte Feindschaften, die zwar angesprochen, aber nicht hinreichend erklärt, werden.
Als Mangel an einer hervoragenden Bewertung empfinde ich, daß das spurlose Verschwinden seiner Frau relativ spurlos an dem guten Ramage vorbeigeht. Das Innenleben des Helden, das im Roman zu Recht sehr im Vordergrund steht, hätte noch breiter , interessanter und konfliktreicher dargestellt werden können und dann wäre der der spannende Band sicher noch lesenswerter geworden.