Ein guter, spannender Roman. Dafür fünf Sterne. Einziges Manko ist die Übersetzung. Wer die seemännischen Ausdrücke kennt, wird sich an manchen Unstimmigkeiten stoßen.Dass es an Bord keine "Kabinen" gab, sondern Kammern, dass man "Segelstangen" Rahen bzw. Gaffeln nennt und auf See "Stricke" als Leinen, Enden bzw.Trossen bezeichnet werden, zeigt die Ahnungslosigkeit der Übersetzerin. Der Rudergänger wird von ihr zum "Steuermann" gemacht, der Steuermann zum "Schiffsführer". Bezeichnungen wie "Ausluger" und "Rutenstrafe" reizen nur zum Schmunzeln, aber wenn Matrosen "an Seilenden ziehen", dann sträuben sich doch endgültig die Nackenhaare.