Mit dem Nachfolger der verrissenen *Turbo* wollten Judas Priest 1988 wieder zur alter Stärke zurückkehren und beweisen das sie immer noch eine Metal-Band waren. Ein Versuch der leider schon in Ansatz zum scheitern verurteilt war. Denn aus dem realen Leben wissen wir, das gerade der der alles richtig machen muß, die größten Fehler macht. Und daran liegt leider auch das Problem von *Ram It Down*.
In martialischen Titeln wie *Hard As Iron*, *I`m A Rocker*, *Heavy Metal*, *Ram It Down* oder *Monster Of Rock* wird textlich kein Klischee des Heavy-Metal ausgelassen und in musikalischer Hinsicht werden alle Innovationen, die Judas Priest sich in unzähligen Songs und Tournee und genialen Scheiben wie z.B. *Defenders Of The Faith* mühsam erarbeitet hatten, mit jeder zichmal gehörten Gitarrenphrase bereits im Ansatz erstickt und dem Selbstplagiat preisgegeben.
Diese Scheibe war ein schwere Enttäuschung für einen langjährigen Fan wie mich und selbst die Bonustracks auf dieser Remastering-CD entlocken mir nur ein müdes Gähnen.
FAZIT: zu schwach und zu klischeelastig...