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Raketenjäger Me 163. Ein Tatsachenbericht von einem der überlebte
 
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Raketenjäger Me 163. Ein Tatsachenbericht von einem der überlebte [Gebundene Ausgabe]

Mano Ziegler
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 238 Seiten
  • Verlag: Motorbuch, Stuttgart; Auflage: 12. A. (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3879433720
  • ISBN-13: 978-3879433728
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 563.973 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Erprobung des ersten voll einsatzfähigen Raketenflugzeuges der Welt, der Me 163, gehört zu den geheimnisvollsten und sagenumwobenen Kapiteln in der Geschichte der Luftfahrt. Aus etwa 30 Mann bestand das Erprobungskommando 16. Mano Ziegler war einer von ihnen. Alles ist authentisch an diesem Bericht, so unglaublich es sich manchmal anhören mag. Eine hochdramatische Dokumentation in Wort und Bild.

Vorwort

Dies ist keine Kriegsgeschichte, obwohl sie im Kriege und bei der Luftwaffe spielt. Es ist nichts anderes, als die Geschichte eines Flugzeuges und seiner Piloten.

Die von Alexander Lippisch konstruierte Me 163 war das erste vollflugtaugliche raketengetriebene Flugzeug der Welt, seine Flugzeugführer die ersten Raketenpiloten. Diese Me 163 erreichte und überschritt auch als erstes Flugzeug der Welt die 1000-km/h-Grenze und stieß an die diesseitige Wand der Schallmauer.

In Konstruktion, Flugeigenschaften und Leistungen war die Me 163 bahnbrechend und das bisher vielleicht markanteste Flugzeug in der Geschichte der Luftfahrt überhaupt. Seiner Zeit war dieses Flugzeug um mehr als zehn Jahre voraus. Aber es war darum vielleicht auch das gefährlichste Flugzeug, das je in Serie gebaut wurde.

Als die Me 163 entstand und flog, wußten nur wenige Menschen um ihre Existenz. Auf ihren Akten standen die Worte "streng geheim", und wer mit ihr zu tun hatte, war zum Schweigen verpflichtet. Dieses Schweigen dauerte bis zum letzten Tage des Krieges ...

Nach Kriegsende wurden die Männer, die den Weg der Me 163 als Konstrukteure, Techniker und Piloten begleitet und überlebt hatten, in alle Welt verstreut. Ebenso die Aufzeichnungen, Tagebücher und Bilder. Nur Weniges blieb erhalten.

So entstand dieses Buch aus der Erinnerung, aus schlichten Notizen und aus vielen Gesprächen. Aber es wurde in den Ereignissen, den Namen und den Orten ein dem wirklichen Geschehen entsprechender Bericht, dem lediglich das persönliche Empfinden und Erleben des Schreibenden vielleicht eine besondere Note gab.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch umschreibt in vielen Momenten den Pioniergeist der sich immer wieder entwickelt. In einer Insel der "Ruhe" können die mutigen Männer dieses Unternehmens das Projekt unter Verlusten von Freunden und Kamaraden immer wieder ein Stück vorantreiben. Es ist spannend geschrieben. Oftmals kann man sich bildlich vorstellen wie die Männer mit ihren Raketen hochschiessen um dann die Schallgeschindigkeit zu erreichen. Man merkt mit jedem geschriebenem Wort, der Autor denkt auch mit Wehmut an die schöne,alte und doch so grausame, aber von Pioniergeist gepräckter Zeit zurück. Ein leicht zu lesendes und empfehlenswertes Buch für jeden den der Pioniergeist von damals, gemischt mit Heldentum interssiert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Bis Ende des 2.Weltkriegs war die deutsche Forschung weltweit absolut führend. So wurde mit der Codierungsmaschine Enigma der Ursprung des Computers erfunden, mit der V2 die erste Rakete, und mit dem "Kraft-Ei" Messerschmidt 163 quasi der Prototyp zum Spaceshuttle. Der Raketenjäger Me 163 war eine Höllenmaschine: an die gerade erst entwickelte Rakete wurden Flügelchen und ein Cockpit angebaut, und ein fatalistischer Testpilot wie Mano Ziegler setzte sich dort hinein. Für einige Minuten war das Ding kaum steuerbar. Der Pilot hatte die Option, entweder horizontal bei über 1000 km/h an der bis dahin unerreichten Schallmauer zu zerschmettern, oder aber vertikal in 2 Minuten bis in 15.000 Meter Höhe abzuheben. Mit etwas Luft im Bauch konnte man dann allerdings platzen. Die meisten Unfälle gab's jedoch bei der Landung mit bis zu 2 Tonnen hochexplosivem, ätzendem Wasserstoffperoxid im Rücken.

Entsprechend hoch war die Todesrate. Mano Ziegler ist einer der wenigen Überlebenden Testpiloten und erzählt von der dramatischen und hochgeheimen Entwicklung von 1943-45. Als Pilot geht er auf das Flugzeug ein, nur am Rande jedoch auf die Raketentechnik. Mindestens die Hälfte des Buches ist aber auch Piloten-Latein und private kameradschaftliche Anekdötchen aus dieser Zeit. Bis auf gelegentliche Jägerangriffe ist der Krieg außen vor.

Der Kriegsnutzen - wenn man so sagen soll - des Me 163 war dennoch nur gering: zwar flog er doppelt so schnell und hoch wie alle anderen Flugzeuge, doch nach der Brennstufe ging es in den sanften Segelflug über: die Flieger wurden leichtes Futter der konventionellen Mustang-Jäger, die die Bomber begleiteten. Nichtsdestotrotz wird es mindestens für Flugbegeisterte eine Freude sein, die spannenden Berichte von Ziegler und seinen flugsüchtigen Kameraden zu lesen.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hakkikt
Format:Gebundene Ausgabe
Mano Zieglers Klassiker über die Me 163 Komet, das erste raketengetriebene Jagdflugzeug der Welt, ist ein Buch, in dem Fliegergeschichten erzählt werden. Man erlebt mit den Piloten, die diese technische Pionierleistung in die Luft brachten, das Auf und Ab eines Erprobungskommandos, und an witzigen bis nachdenklich stimmenden Episoden von der Graspiste bis in die schneebedeckten Alpen ist kein Mangel.
Wer jedoch exakte Informationen über das Flugzeug selbst sucht, der ist woanders besser bedient. Ein gutes Beispiel ist das rote Ding auf dem Schutzumschlag, das mit der Senkrechtbewaffnung im Flügel. Eine rote Me 163, ja, und auch eine mit Jagdfaust, aber beides in einem? Leider nein. Die Bilder im kleinen Fototeil sind bestenfalls Durchschnitt, Farbtafeln, Profile oder Ähnliches sucht man vergeblich. In 10 Minuten hat man im Internet mehr an technischen Informationen zusammengetragen.
Fazit:
Unterhaltsam, spannend, nie langweilig - aber nichts für Technikbegeisterte. Ein Buch über Flieger, nicht über Flugzeuge.
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