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Rainer Maria Rilke - Sidonie Nádherny von Borutin: Briefwechsel 1906-1926
 
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Rainer Maria Rilke - Sidonie Nádherny von Borutin: Briefwechsel 1906-1926 [Gebundene Ausgabe]

Rainer Maria Rilke , Sidonie Nádherny von Borutin. Hg. von Joachim W. Storck unter Mitwirkung von Waltraud und Friedrich Pfäfflin
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 656 Seiten
  • Verlag: Wallstein (17. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389244983X
  • ISBN-13: 978-3892449836
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 13,4 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 933.978 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Briefe Rilkes an Sidonie Nádherny - erstmals ergänzt durch die »Schreibstimme« Sidonie Nádhernys. »... meinem Herzen bleiben Sie unbeirrt der treue Freund, Berater u. Wegweiser«, schreibt die böhmische Baronesse Sidonie Nádherny 1924 an Rainer Maria Rilke. Der Satz faßt den besonderen Charakter dieser Freundschaft zusammen, den der zwei Jahrzehnte überdauernde Briefwechsel dokumentiert. Rilkes Briefe aus den ersten Jahren bezeugen eine einfühlsame »éducation sentimentale«; die Freundschaft vertiefte sich im Laufe der Jahre, auch durch drei Besuche Rilkes auf Schloß Janowitz. Die Gegenbriefe der Freundin bis zum Jahr 1914 sind verschollen; umso wertvoller, daß im Briefbestand danach ihre »Schreibstimme« voll zur Geltung kommt: Sie läßt den Leser die »Zwiefältigkeit« ihres von Schicksalsschlägen geprägten Charakters nachempfinden. Sidonie Nádherny unterhielt die Korrespondenz mit Rilke bis zu dessen Tod 1926 parallel zu der mehrfach unterbrochenen Liebesbeziehung zu Karl Kraus. Ein Vergleich beider Korrespondenzen, wie er nun möglich wird, bietet nicht nur Einblicke in die Strukturen von Persönlichkeiten europäischen Ranges, sondern auch in ein bei unterschiedlichen Temperamenten gemeinsames Leiden an einer »großen Zeit«, deren Fatalität Kraus auf den Begriff gebracht hat. Ausführliche Erläuterungen der Briefe sowie zahlreiche Abbildungen und dokumentarische Texte im Anhang erhellen die historischen wie privaten Kontexte. Der Band enthält 348 Briefe, Karten und Telegramme, davon 116 von Sidonie Nádherny, die hier erstmals gedruckt werden.

Über den Autor

Joachim W. Storck (Hg.), geb. 1922, ist Honorarprofessor für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Mannheim und einer der bedeutendsten Rilke-Forscher.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ......das ewige sehnsuchtsziel für rilke, 14. September 2008
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rainer Maria Rilke - Sidonie Nádherny von Borutin: Briefwechsel 1906-1926 (Gebundene Ausgabe)
Der zwanzig Jahre andauernde Briefwechsel zwischen Rainer Maria Rilke und Sidonie Nadherny von Borutin gehört mit Sicherheit zu den schönsten Briefwechseln, die von Rilke erhältlich sind. Warum? Die Leidenschaft, die Rilke und Sidonie ("Sidie" genannt) verbindet, ist das Reisen. Das ist Hauptinhalt dieser Briefe - und der bringt Rilke dazu, eindringliche, intensive Bilder seiner eigenen Reisen (zahlreich und oft!) zu Papier zu bringen: Italien, Spanien, die Schweiz und natürlich immer wieder PARIS. Ein zweiter Grund für die grenzenlose Schönheit dieses Briefwechsels ist das von Sidonie Nadherny bewohnte böhmische Schloß Janowitz. Es wird über die Jahre hinweg (besonders während des für Rilke recht unerfreulich ablaufenden 1. Weltkriegs) ein überlebensgroßes Sehnsuchtsziel. Immer wieder beschwört er die weiten Parkanlagen, die dann vor dem inneren Auge des Lesers entstehen.

Als Rilke schließlich krank und kränker wird, werden die Briefe (die er schreibt) weniger, bis sie ganz versiegen. Im Anhang finden wir regelmäßig Eintragungen von Sidonie Nadherny in ihr bis jetzt unveröffentlichtes Tagebuch (das auf englisch geführt wurde). Der Leser bleibt melancholisch zurück.
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