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Rain Song [Gebundene Ausgabe]

Antje Babendererde
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Juni 2010
Der Sturz von den Klippen am Cap Flattery hätte leicht tödlich ausgehen können. Doch Hanna überlebt - dank des Makah Indianers Greg. Hat der Vorfall etwas mit Hannas verzweifelter Suche nach ihrer großen Liebe Jim zu tun, der hier vor fünf Jahren spurlos verschwand? Gemeinsam mit Greg macht Hanna sich daran, den Dingen auf den Grund zu gehen. Doch während sie Greg immer näherkommt, entdeckt sie Stück für Stück Jims wahre Identität.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 315 Seiten
  • Verlag: Arena (Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340106522X
  • ISBN-13: 978-3401065229
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 255.938 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Antje Babendererde, geboren 1963, wuchs in Thüringen auf und arbeitete als Arbeitstherapeutin mit Kindern in einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie. Seit 1996 ist sie freiberufliche Autorin mit einem besonderen Interesse an der Kultur, Geschichte und heutigen Situation der Indianer. Ihre einfühlsamen Romane zu diesem Thema für Erwachsene wie für Jugendliche fußen auf intensiven Recherchen und USA-Reisen und werden von der Kritik hoch gelobt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd und überraschend! 4. Juli 2010
Von StefanieEmmy TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist nicht das erste Mal, dass Hanna am Cape Flattery steht, doch vor fünf Jahren wurde sie von Jim, einem talentierten Pfahlschnitzer der Makah, begleitet. Nur wenig später ging er mit Hanna nach Deutschland, verließ sie jedoch nach sechs Monaten ohne zu wissen, dass sie schwanger war. Kurz darauf verschwand er spurlos.

Jetzt ist Hanna auf der Suche nach Jim. Sie will keine Forderungen an ihn stellen, ihn nicht dazu bewegen, mit ihr zurück nach Deutschland zu kommen. Sie will nur wissen, was aus ihm geworden ist um Antworten auf die Fragen ihrer 4-jährigen Tochter zu haben.

Doch kaum ihm Reservat angekommen, bricht das Geländer der Aussichtsplattform am Cape Flattery unter Hanna weg und sie findet sich an der Felswand hängend wieder. Nur durch die Hilfe des Makah-Indianers Greg kann sie einen tödlichen Sturz verhindern.
Er nimmt sich Hannas an, doch sobald er erfährt, wer sie ist - nämlich jene Frau, die Jim, der wie ein Bruder für ihn war, von seinem Volk losriss - macht sich Misstrauen in ihm breit. Greg ist schockiert und mehr als überrascht, als er erfährt, dass Jim gar nicht in Deutschland ist, wie im Reservat allgemein vermutet wurde. Hanna behauptet, er sei in seine Heimat zurückgekehrt ... nur, hier ist er offenbar nie angekommen.

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Antje Babendererde schreibt schon seit über 10 Jahren Jugendbücher. Respekt kann ich da nur sagen! Einige ihrer älteren Werke sind aus diesem Grund natürlich schon seit Jahren vergriffen, der Arena-Verlag hat nun aber "Der Pfahlschnitzer" von 1999 neu aufgelegt, mit neuem Titel, neuem Cover und komplett überarbeitet von der Autorin!

Da stellt sich natürlich die große Frage: Was taugt dieses Werk verglichen mit neueren Büchern wie "Die verborgene Seite des Mondes"?
Antwort: Es taugt tatsächlich was und zwar mehr als man meinen möchte. Besonders deshalb, weil die Protagonisten in "Rain Song" bereits erwachsen sind und deshalb ganz andere Probleme haben als die jugendlichen Hauptpersonen in den anderen Büchern der Autorin.
In "Libellensommer" und "Die verborgene Seite des Mondes" - die anderen beiden Babendererde-Bücher, die ich bereits verschlungen habe - schwingt immerzu dieses Gefühl der Ersten Liebe, des Neuen, mit. Doch obwohl Greg und Hanna beide bereits um die 30 sind, Hanna sogar schon eine kleine Tochter hat, wird die beginnende Liebesgeschichte zwischen ihnen sehr spannend und, wie ich meine, auch für das junge Lesepublikum sehr nachvollziehbar dargestellt.

Wie gewohnt, habe ich auch an diesem Babendererde-Buch nichts gefunden, das ich auszusetzten gehabt hätte. Um es auf den Punkt zu bringen: Wenn ich über Antje Babendererde und ihre Bücher schreibe kann ich mich eigentlich nur noch wiederholen. Ich mag ihren Schreibstil, er ist klar und zeichnet jedes Mal ein allzu plastisches Bild des Geschehens vor meinem inneren Auge. Ihre Geschichten sind von Anfang bis Ende wunderbar durchdacht, spannend und prickelnd. Genauso wie ihre Charaktere. Hanna und Greg haben ihre Ecken und Kanten, beide müssen mit ihrer Vergangenheit fertig werden und sich harten Entscheidungen stellen.
Was die Indianer angeht: Ich habe es schon ein paar Mal erwähnt, ich bin kein großartiger Indianer-Fan, weil ich die ganzen Klischees ziemlich übertrieben finde. Antje Babendererdes Bücher mag ich deshalb, weil sie einen weiten Bogen um den ganzen Kitsch macht. Für ihre Bücher recherchiert sie offenbar sehr viel und mir scheint, sie bemüht sich wirklich, das Leben der heutigen Indianer darzustellen, wie es wirklich ist.

Das alles ergibt eine Mischung, der sich der Leser nur schwer entziehen kann. An alle, die noch immer kein Buch von dieser bemerkenswerten Autorin gelesen haben: Holt das unbedingt nach! Antje Babendererde ist großartig, eine der wenigen Autorinnen/Autoren, die ich ohne Bedenken jedem nur ausdrücklich empfehlen kann!

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Antje Babendererde erzählt eine fesselnde Geschichte mit einem äußerst überraschenden Ende!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach großartig 21. Juli 2010
Von Tea, Chocolate and Books VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Kurzbeschreibung:
Fünf Jahre ist es her, dass der Makah- Indianer Jim Kachook sein Reservat auf der Olympic- Halbinsel verlassen und mit Hanna Schill nach Deutschland gegangen ist. Ein halbes Jahr später wollte er zurückkehren, um für Hanna und sich ein Leben in seiner Heimat aufzubauen. Seitdem ist er verschwunden, und weder Hanna noch Jims Familie haben jemals wieder etwas von ihm gehört. Nun macht sich die junge Deutsche auf die Suche nach ihrem Geliebten - und nach Antworten. Dabei lernt sie den Indianer Greg Ahousat kennen, Jims Ziehbruder, der sie bei der Suche nach dem verschwundenen Mann unterstützt. Doch die Suche gestaltet sich alles andere als leicht, zu tief sind die Wunden, die Jims Weggang bei den anderen Indianern hinterlassen hat, und plötzlich muss Hanna um ihr Leben fürchten.

Meine Meinung:
Bereits 1999 veröffentlichte Antje Babendererde ihr Buch "Rain Song", damals jedoch unter dem Namen "Der Pfahlschnitzer". Nun erschien die völlig überarbeitete Fassung.

Die Autorin nimmt den Leser mit auf die Reise nach Nordamerika, auf die Olympic - Halbinsel im Nordwesten des Staates Washington. Dort leben heute noch wenige Indianerstämme wie die Makah, die Quileute oder auch die Quinault in Reservaten und versuchen, ihre alten Traditionen mit dem modernen Leben zu vereinbaren. Mit diesem Spagat zwischen Tradition und Fortschritt beschäftigt sich "Rain Song". Informativ und anschaulich, aber keineswegs kitschig schildert Antje Babendererde die Geschichte einer Deutschen, die sich in Nordamerika auf die Suche nach ihrem verschollenen Geliebten macht. Man merkt schnell, dass sie ausgiebig recherchiert und sich intensiv mit dem Leben und den Traditionen der Indianer auseinandergesetzt hat. Die Geschichte hat Hand und Fuß ohne sich der typischen Klischees zu bedienen.

Der Schreibstil der Autorin ist schnörkellos, ohne blumige Umschreibungen, dafür aber herrlich detailreich und anschaulich. Man versinkt in der Geschichte und sieht die Bilder vor seinem inneren Auge vor sich - das abgelegene Strandhaus von Gertrude Allabush, Matthew Ahousats Holzwerkstatt oder den Strand des Pazifiks. Man schmeckt förmlich das Salz auf der Zunge und riecht das Meer, den Tang und den Fisch. Selten bin ich so tief in einer Geschichte versunken wie in dieser.

Die Protagonisten Hanna, Greg und Jim sind, im Gegensatz zu den Hauptfiguren in Antje Babendererdes anderen Büchern, bereits erwachsen, was es mir sehr leicht machte, mich mit ihnen zu identifizieren und ihr Handeln nachzuvollziehen. Besonders in Hanna konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Sie war mir fast vom ersten Augenblick an sympathisch, ebenso wie Greg Ahousat. Aus Jim wurde ich leider die ganze Geschichte lang nicht wirklich schlau, was wohl von der Autorin durchaus so beabsichtigt war. Ich hätte jedoch gerne noch mehr über ihn, sein Leben und seine Beziehung zu Hanna erfahren. Diese Aspekte kamen für meinen Geschmack ein klein wenig zu kurz, da ja die Liebesgeschichte zwischen Hanna und Greg in den Vordergrund rückt.

"Rain Song" war das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, aber ganz sicher nicht das Letzte! Ihre Art zu schreiben, den Leser in den Bann zu ziehen und die Geschichte miterleben zu lassen hat mich überzeugt und begeistert. Großartig!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Vampyress "Coffee and Books" TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Vor "Rain Song" habe ich bereits "Der Pfahlschnitzer" gelesen, Antje Babendererdes Debütroman, der 1999 erschien. "Rain Song" ist die vollständig überarbeitete Fassung dieses Romans.

In dieser Geschichte geht es um Hanna, die nach Neah Bay reist, um im Makah Reservat nach Jim, dem Vater ihrer kleinen Tochter Ola zu suchen, der vor fünf Jahren spurlos verschwand. Kaum am windigen Cape Flattery angekommen, wird die Situation plötzlich lebensgefährlich für sie. Ein unglücklicher Zufall - oder steckt doch mehr hinter dem morschen Geländer über der den Klippen der Steilküste?
Der Indianer Greg rettet sie und die beiden stellen schnell fest, dass sie eine gemeinsame Verbindung zu Jim haben, die tief in der Vergangenheit verwurzelt ist. Gegen seine inneren Zweifel und die Ablehnung seines Vaters ankämpfend, entschließt sich Jim dazu, Hanna bei der Suche nach Jim zu helfen.
Während sich die beiden langsam näher kommen, geschehen seltsame Dinge im Reservat. Wer steckt hinter den bedrohlichen Vorkommissen - nur ein paar jugendliche Randalierer oder vielleicht sogar Tsonoqa, die wilde Frauengestalt aus den Legenden der Makah - und was hat es mit Jims Verschwinden auf sich?

Ich mochte schon den "Pfahlschnitzer" und habe mich sehr gefreut, dass die Geschichte um Hanna, Greg und Jim in neuem Gewand wieder da ist. Antje Babendererde hat an allen Ecken und Enden kräftig gefeilt und das tut dem Werk sichtlich gut. Als das Buch damals erschien, war sie gerade dabei, den ihr eigenen Stil zu finden und übte sich noch am Heraufbeschwören der einprägsamen Bilder, die ihre Werke heute auszeichnen.
Mit "Rain Song" ist die Sprache runder und die Dialoge fließender geworden, die Handlung wirkt stringenter erzählt und der ganze Stil fügt sich jetzt viel besser in die Reihe ihrer anderen Bücher ein.
Trotz allem ziehe ich ein Sternchen ab, weil mir Hanna als Protagonistin irgendwie blasser erschien als die Helden ihrer anderen Bücher. Zudem hätte der Plot am Beginn den ein oder anderen Schubs vertragen, da die Spannung erst im letzten Dittel so richtig zu köcheln beginnt.
Abgesehen davon bin ich wie immer bei Antje Babendererdes Büchern begeistert. Der Storytwist ist hervorrangend überlegt und mitreißend. Man lernt Unmengen über die Traditionen, Legenden und das heutige Leben der Makah; nicht, weil einem stückweise Fakten serviert werden, sondern weil alles völlig glaubhaft in die Handlung eingewoben ist. Atmosphärisch und bildgewaltig taucht man als Leser ein in die Welt der Makah, fühlt sich beinahe selbst hineinverssetzt in die wilde Ladschaft aus schäumendem Meer, wilder Steilküste und dichter Wälder.

Wie immer habe ich auch dieses Buch in einem Rutsch gelesen (und das, obwohl ich die Geschichte schon kannte). Das einzig Dumme an Antjes Büchern ist, dass es bis zum nächsten Erscheinungstermin immer vieeel zu lange dauert!
Eine Empfehlung an alle Babendererde-Fans und solche, die es werden wollen. ;)
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Hanna, eine Deutsche und Jim, der Indianer. Sie wollten heiraten, doch plötzlich war Jim verschwunden. Kein Lebenszeichen mehr, nichts. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Rosha veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gut - aber kleine Schwächen
„Antje Babendererde erzählt hinreißende Liebesgeschichten.“ (Brigitte)

Inhalt:
Fünf Jahre ist es nun schon her, als Hanna am Cape Flattery mit Jim –... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von ChrisyLo veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nicht mein Fall
"Rain Song", das vor 10 Jahren schonmal unter einem anderen Namen erschienen ist , war nicht mein Fall. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Butterblume89 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wie eine warme Kuscheldecke an Regentagen!
Zum Inhalt:
Fünf Jahre sind vergangen, seit Hanna zum letzten Mal am Cape Flattery im Reservat der Makah-Indianer war. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von I. Ostwald veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wenn Kultur und Moderne aufeinanderprallen
Inhalt:
Die Deutsche Hanna ist nach Amerika gereist, um ihren vermissten Exfreund Jim zu suchen. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Literella veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber hat leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen
Auf der Suche nach ihrem Geliebten Jim Kachook, der in seiner Heimat alles für eine gemeinsame Zukunft vorbereiten wollte und dann spurlos verschwand, reist die deutsche Hanna... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Susanne K. (Literaturschock.de / Leserunden.de) veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ... absolut empfehlenswert!
Als sich Hanna in den Makah Jim verliebte, ahnte sie nichts von den vielen Widerständen, die allein diese Beziehung hervorrufen würde. Sein Volk wird sie nie akzeptieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2011 von CulturalNoise OnlineMagazin / cultural-noise.de
5.0 von 5 Sternen Eine packende Geschichte über kulturelle Unterschiede und den...
Beschreibung:

Hanna kehrt auf der Suche nach dem Vater ihrer kleinen Tochter nach Jahren zurück in das Reservat der Makah Indianer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2011 von Bella
2.0 von 5 Sternen teilweise brutal, trotzdem seltsam blutleer
Meiner Vorrezensentin E. kann ich mich nur anschließen. Ich habe den Roman schon vor einiger Zeit gelesen, und nach dem fulminanten Start, als Hanna durch ein manipuliertes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2011 von Bella Mar
5.0 von 5 Sternen Zwei Welten treffen aufeinander...
und werden eins.

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Veröffentlicht am 27. Februar 2011 von Julia
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