Ich besitze das Gerät sei etwa einem Monat und bin rundum zufrieden mit dem Kauf. Es ist für seine Größe enorm schwer, steht also absolut stabil und wackelt nicht. Das Einsetzen von 5 verschiedenen 3,5", sowie 4 verschiedenen 2,5" Platten klappte problemlos. Wie man dabei eine Anschlussleiste abbrechen kann, ist mir ein Rätsel. Ich stelle mir gerade vor, wie viel Kraft man aufwenden muss (obwohl man merkt, dass da irgendwas nicht ganz grade sitzt) um sich da echt die Ports zu demolieren. Dazu erntet mein Vorposter absolutes Unverständnis - wer generell meint, Steckern hilft Gewalt, um in ihre Buchse zu rutschen, sollte aber vielleicht lieber auf dieses Gerät hier verzichten.
Man merkt sehr gut, ob ein Laufwerk in der Führung ist oder nicht, es gleitet dann ohne viel Druck aufwenden zu müssen problemlos in das Dock. Das hat bei jedem der insgesamt neun (9) getesteten Laufwerke auf Anhieb geklappt, wenn man nicht versucht, es verkantet hineinzuschieben (und dafür braucht man schon einen ordentlichen Knick in der Optik). Geschwindigkeit entspricht am eSATA Port der Geschwindigkeit bei interner Installation des Laufwerks am OnBoard SATAII Port. Der USB Anschluss beschränkt natürlich im Vergleich sehr stark, weswegen er von mir auch kaum genutzt wird.
Für Menschen, die mehrere Festplatten besitzen, von denen einige aber nur seltener (für Backups o.ä.) gebraucht werden, ist das Icy Box Dock meiner Meinung nach ein klasse Produkt. Zu Bemängeln habe ich weder an der Verarbeitung, Kompatibilität, Geschwindigkeit oder Preis etwas. Daher kann ich auch nur 5 Sterne vergeben.
Und nochmal: Wer es schafft, einen SATA Stecker auf eine Festplatte zu stecken, ohne dass dort ein Port beschädigt wird, schafft es auch hiermit ganz sicher ;-)