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Kundenrezensionen

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Das erste Young Album der 90er, Young sass wieder fest im Sattel, nach den schwierigen Jahren bei Geffen Records. Trotz des zerlumpten Ruhms schwang er sich zu seiner zweiten ganz grossen Hochphase nach den Triumphen in den 70er Jahren auf. In den Neunzigern folgte ein starkes Album aufs nächste. Das inzwischen andere Bands wie Guns n` Roses und Nirvana die Rockmusik dominierten konnten den 45-jährigen Kanadier und seine Garagenband Crazy Horse nicht davon abhalten einfach weiter zu machen. Im Video zu F*!#in` up trägt er ein Kopftuch so wie Axl Rose und rockt zur Not eben einfach auch mit seiner Gitarre über einer Toilette. In dem Song stellt er sich selbst die Frage, warum er trotz all seines Talents und Potentials immer wieder Dinge vergeigt, wohl auch eine Verarbeitung der Geffen-Jahre, in denen er nicht mit dem Herzen bei der Musik, sondern bei seinen pflegebedürftigen Kindern war. Ohnehin waren die 80er für die Idealisten der 60er, wie Dylan und Young eine komplizierte Phase, gierige Jahre mit viel zu viel schlechter Musik.
Das Lied Farmer John, ein Klassiker aus Youngs Jugend, klingt hier etwas anrüchiger als er gemeint ist, der 45-jährige Young will ja gar nicht mit der Farmerstochter ausgehen, er schwelgt nur etwas in Erinnerungen und legt einen der besten Songs des Albums vor.
Die Umwelthymne Mother Earth ist inhaltlich gut und richtig, sie wurde während der Tour 2008 auch wieder von ihm live gespielt, musikalisch und lyrisch ist das aber nicht sehr überzeugend.

Der Song Don't spook the horse ist nicht auf dem Album enthalten, sondern auf der Single Mansion on the hill und beschreibt das neue Verhältnis von Young zu seiner in den Vorjahren stiefmütterlich behandelten Band mit Witz und Respekt. Wer den Song hat, braucht das Album nicht, meinte Young damals in einem Interview. Das stimmt natürlich nicht, denn Ragged Glory ist ein weiteres Young-Album, das man unbedingt haben sollte! Auf dem Doppelalbum Weld wurden die Stücke aus Ragged Glory dann live noch überzeugender und kraftvoller gespielt.

Anspieltipps: F*!#in` up, Farmer John, Love and only love
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am 17. September 2003
Das Neil Young hier den Grunge für sich entdeckt haben soll, ist wohl ein Missverständnis. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Grunge-Bands (wie z.B. Pearl Jam) sahen Neil Young immer als einen ihrer größten Einflüsse! Und neu sind die Feedback-Sounds auf dieser CD für Youngs Musik auch nicht (man höre sich nur "Zuma" und "Rust Never Sleeps" aus den Siebzigern an). Aber sie machen immer noch verdammt viel Spaß! Hinter all den Rückkopplungen und dem Krach verbergen sich immer noch genial einfache, schöne, folklastige Melodien ("Over And Over", Mansion On The Hill"). Das Ganze gipfelt dann ganz zum Schluß in "Mother Earth (Natural Anthem)" bei der nur zu einer wiklich "crunchigen", fast nicht mehr als solche zu erkennenden, Gitarre, melodiöser Satz-Gesang erklingt.
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am 23. Juli 2013
1990 habe ich diese LP wegen einer positiven Spex-Rezension gekauft, ein paar Mal gehört und weiterverkauft. Damals tat sich so viel im HipHop, dass auf meinem Plattenteller einfach ständig Public Enemy, A Tribe Called Quest und KRS One rotierten. Und in meiner Studentenbude war kaum noch Platz vor lauter Platten.

Als ich neulich die Neil Young Autobiografie "A Hippie Dream" las, wurde ich noch mal neugierig. Und jetzt: Was für eine Wiederentdeckung. Eine Wahnsinns-LP. Ein überragendes Rock-Album, besser geht es nicht.

2013 habe ich Neil Young gemeinsam mit Crazy Horse in der Waldbühne live erlebt. Ich war wie vom Donner gerührt. Plötzlich verstand ich den Sinn der Worte der Autobiografie. Neil Young ist einer der größten Soundkünstler der Rockmusik. Der Rocksound der Crazy Horse hat für mich etwas zutiefst spirituelles.

Wenn ich "Over and Over" auf meiner Anlage höre, hebe ich förmlich ab. Die Lautsprecher klingen sonst eher bei Electronic perfekt, aber "Ragged Glory" ist offensichtlich genial genug gemixt - dank sei dem Soundfanatismus von Neil Young.

Für mich ist "Ragged Glory" eins der fünf Meisterwerke von Neil Young.
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am 2. Juli 2001
Es klingt wie das Folge-Album von dem Rock-Klassiker "Freedom". Nicht ganz so harmonisch, dafür mit Crazy Horse - und Neil Young Fans wissen, was das bedeutet: Gitarrenlastiger Sound vom Feinsten. Im Stil der frühen 70er-Garagen-Sound-Alben, doch mit der Erfahrung aus 25 Jahren Rockmusik. Neil Young hatte in den 80ern viele neue Wege versucht und trifft hier mit Crazy Horse eine Mischung aus rauhem Kultrock und seinem eigenständigen Sound, den er so grandios auf dem '89 Album Freedom bewiesen hatte. Wem Freedom gefällt und (Crazy-) Gitarrensound liebt, muß dieses Album lieben. 4 Sterne gibts für die etwas lasche Soundqualität, die zu dieser Zeit schon besser hätte sein können.
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am 11. August 2014
Schön krachig mit Crazy Horse, einige längere Songs sind auch dabei.
Das Album habe ich seit es raus kam, zu dieser Zeit habe ich auch Neil für mich entdeckt.

RG ist meiner Meinung nach eines der besten Alben der 90iger von Neil.
Schade, dass er mit den verrückten Pferden immer nur quartalsweise Platten aufnimmt, die sind in der Regel stets die besten...
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am 17. August 2014
Dies ist meine Meinung nach eine der besten Neil Young CD's. Super genialer Gitrarren Sound. Kann ich mir immer wider zu jeder Gelegenheit anhören!
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am 17. April 2002
Musik wie Feuer: Wärmt, aber brennt auch höllisch! Eine der emotionalsten Neil-Young-Platten, der man in jeder Sekunde die pure Lust am Spielen und Jammen der bewährten Crazy Horse-Besetzung anmerkt. Bei und wegen aller Imperfektion unglaublich mitreißend. Diese Musik kann Deine Seele befreien.
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am 10. März 2002
jaja, die offiziellen CD-Hörer...
Ich war doch etwas überrascht über die Rezension, die unter "Audio" stand. Klar ist Neil Young kein begnadeter Sänger und seine Musik ist halt nix für diejenigen, die aus ihren High-End Stereoanlagen nur "kristallklare" Klänge hören wollen.
Stattdessen ist diese Platte reine Emotion. In jedem Takt hört man, daß es den Jungs 'ne Menge Spaß gemacht hat, die Stücke aufzunehmen. Und diese Stimmung überträgt sich beim Hören. Da gehören verzerrte Gitarrenriffs und Rückkopplungen einfach dazu. Schlecht für alle, denen sich das nicht erschließt. Und noch schlimmer für alle, die keine Gelegenheit haben, ihrer Anlage 'mal richtig die Sporen zu geben (von wegen Zimmerlautstärke ...<g>)
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am 23. März 2010
Ein Jahr vor der sehr nach jungendlichem Geist riechenden Grungedekade treibt der in die Jahre gekommene "Anti-Held" der Rockmusik seine verrückten Pferde zu einem wilden musikalischen Ritt ins von derber Landluft umwehte Woodside-Studio.

Seinen ohnehin schon prägnant-schmuddelingen Hard-Rock-Stil erdet er zusammen mit seiner konsequent gepluggden Herde mit starken Melodien, berausch(en)t(d)en Chören und hymnisch-ausufernden Instrumenmtalgejamme. Mittels trashigen Riffs, verzerrten Feedbacks, psychaledischen Fadeouts und übersteuerten Verstärkern verleibt er seinem harten Gitarren-Rock die rohe Energie des damals noch fötalisierenden Grunge ein.

Das Studio wird zur Live-Bühne. Locker, ungeschminkt, wi(e)ld oder gar in(Ragged Glory"-übersetzt) abgerissener, rauer, zerklüfteter und auch zerlumpter Pracht erstrahlt dieses Mittalterswerk von Neil Young.
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am 22. Oktober 2002
Was ist das für eine CD, die ich da höre? Mit noch ehrlicheren Absichten ist in den 90'ern wohl keine andere Band in das Studio gegangen, um die Songs einfach mal so einzuspielen, wie man sich gerade fühlt. Denn was hier geboten wird ist komplett unverfälscht. Weder gesampelt, gefiltert, remastered oder noch irgendwas.

Bei der Aufnahme hört man den Spass, den die Jungs im Studio hatten, und dieser überträgt sich zeimlich schnell auf den Hörer. Titel wie "Mansion on the Hill" oder auch " "F...in' Up" fressen sich dermaßen im Gehirn fest, dass man die Scheibe nach dem ersten Hören und kurzer Zeit nochmal wieder einlegen muss, wobei das Schmunzeln über die Texte sofort wieder einsetzt.
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