Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Protest gegen das System, 19. Januar 2002
Dies ist das erste Album von Rage. Und es ist immer noch die unangefochten Nummer1 unter allen RATM Alben! Hier erkennt man die gesamte politische Power, die Rage zu Anfang rausgelassen hat. Rage ist mehr als Musik. Die Band unterstützt viele politische Institutionen, die sich gegen Rassendiskriminierung und Unterdrückung einsetzen. Zum Beispiel die "Black Panthers". Keine Frage, dass ihre Meinung knallhart links ist. Das beweisen nicht nur die Lyrics sondern auch die Tatsache, dass auf der ersten Auskopplung von RATM, Bombtrack, der Revolutionär Che Guevara zu sehen ist. Das self-titled Album, mit dem wir es hier zu tun haben, ist durch und durch ein Genuss für Crossover/Funk Freunde. Und hier hat wirklich JEDER Song eine Meinung. Damit hebt sich RATM ganz klar von den anderen Rockbands ab. Vor allem heutzutage, wo gecasteter Nu Metal die Charts regiert. Das Album kann man sehr gut von vorn bis hinten durchhören. Alle Songs sind aggressiv, anklagend und befreiend zugleich. Nehmen wir nur „Bullet in your Head“. Zack de la Rocha, der Leadsänger, meint damit so etwas wie ein Splitter in den Köpfen der Menschen, die verblendet wurden vom System und die Wahrheit nicht erkennen. Mit „Wake up“ ruft er dann zum Handeln auf. Tom Morello rundet das Ganze dann mit seinen gott-ähnlichen Riffs ab. Kein Wunder dass er mehrmals zum Gitarristen des Jahres gewählt wurde. Mit seiner „Arm the Homeless“ Gitarre kann er mehr als nur spielen und scratchen... ;) Von den Lyrics her ist RATM sogar noch besser als meine Nummer2 „Battle of Los Angeles“. Man merkt ihren Protest in jedem Song an. Wirklich interessant ist die Tatsache, dass viele US Radio Sender nach dem 11.September ihre Playlists gekürzt haben, um nicht noch mehr Trouble zu verursachen durch Songs, die politisch nicht korrekt sind. Von einigen Bands wurden 2-3 Lieder rausgenommen, bei RATM waren es alle Songs. :) Kein Wunder, denn wie beschreibt man sonst eine Band, die mitten auf der Bühne eine US-Flagge anzündet und schreit:“ You think this is the land of the free? What? Whoever told you that is your enemy?!”Che lives!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hart, brutal, voller Energie - und fast schon zu bekannt, 22. August 2003
Als Rage dieses erste Album 1992 rausbrachten, stand ich im Münchner "Substanz", einem Club, der damals noch für seine legendären Live-Gigs von Heavy-Bands bekannt war. Als plötzlich "Bombtrack" loskrachte, fiel mir beinahe das Bierglas aus der Hand, so sehr ging das los. "Wer ist das", stürzten wir zum Plattenleger, und es war uns klar, das da was Neues war, was Geiles, Heavy-Rock, heiß und brutal wie der Beton von Los Angeles, voller Kraft und Energie. Und es war nicht nur dieses eine erste Stück, wie bei so vielen Heavy-Bands, sondern die ganze CD, die diese Stimmung vermittelte. Jedes einzelne Stück. Diese CD ist sicherlich das Beste, was Rage produziert haben. So stark und eigenständig war der Sound, dass es Rage niemals geschafft haben, sich über das erste Album hinaus zu steigern. Alles, was später kam, war ein Abklatsch und bei weitem nicht so gut.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zeitenwende!, 23. Oktober 2005
1992 als Student stand ich mit meinen Kumpels in einer einschlägigen Disco und nachdem "killing in the name of" lief war das Leben anders. Es war allen klar: wir sind Zeitzeugen einer musikalischen Revolution geworden. Nur mit einem großem Unterschied zu den anderen "erlebten" Revolutionen, die man mit einem müden Kopfnicken quittiert: zwei Jahre lang war praktisch keine andere CD mehr in meinem Player - wobei nie die Programmtasten bemüht wurden, sondern immer das ganze Album durchlief.Warum ich das heute, 13 Jahre, 2 Rage live-Konzerte und 3 Kinder später, hier aufschreibe? Weil ich endlich einen MP3 Player hab. Und seit ich diese CD vor 4 Wochen überspielt habe läuft wieder nichts anderes... Fazit: dieses Album ist revolutionär, und zwar damals wie heute. Daher, wer es nicht kennt: es ist nie zu spät- kaufen und hören.
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