Ein solider erster Fall des außergewöhnlichen Ermittlerteams aus Wiesbaden. Das Zusammenspiel von Vater und Sohn, sprich Reporter und Kommissar, ist gut in Szene gesetzt und die Dialoge geben das persönliche Verhältnis von Camilo und Raymond Falk sehr gut wieder. Die Rollen hat man mit Peter Fitz und Peter Jordan sehr gut besetzt und allein die gegensätzlichen Charaktere verleihen dem Fall um den Tod eines Sektherstellers und einer Prostituierten eine ganz besondere zusätzliche Atmosphäre.
Der Fall an sich bewegt sich auf ordentlichem Niveau. Zwar kommt er an die vorige Folge der Serie - "Mordlauf" nicht heran, weiß aber dennoch sher gut zu unterhalten und einen jeden Krimi-Fan in seinen Bann zu ziehen. Die Umsetzung bedient sich zweier Erzählperspektiven. Je nachdem, ob Vater Falk gerade als Reporter oder Sohn Fal als Ermittler tätig ist, übernimmt die jeweilige Person auch zugleich neben der normalen Rolle den Erzählpart aus der Ich-Perspektive. Ein gute Idee, die ebenso umgesetzt worden ist.
"Krim-Krieg in Wiesbaden" setzt die Radio Tatort Serie effektiv und vor allem mit einem neuen Ermittlerteam in einer neuen Stadt fort. Und eines ist nach dem ersten Fall der Beiden sicher - er macht Lust auf mehr Krimis aus Wiesbaden.