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Radio Tatort: Irmis Ehre
 
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Radio Tatort: Irmis Ehre [Audiobook] [Audio CD]

Robert Hültner , Florian Karlheim , Brigitte Hobmeier , Peter Weiß , Gisela Schneeberger , Anna Clarin
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Dhv der Hörverlag (21. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386717332X
  • ISBN-13: 978-3867173322
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 643.052 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als an der Flusslände von Bruck am Inn eine Leiche gefunden wird, stehen die Polizeibeamten Rudi Egger und Senta Pollinger vor einem Rätsel: Was wollte der Mann aus dem Münchener Rotlicht-Milieu in der verschlafenen bayerischen Kleinstadt?

Über den Autor

Robert Hültner wurde 1950 in Inzell geboren. Er arbeitete unter anderem als Regieassistent, Dramaturg, Regisseur von Kurzfilmen und Dokumentationen, reiste mit einem Wanderkino durch kinolose Dörfer und restaurierte historische Filme für das Filmmuseum. Für seine Inspektor-Kajetan-Romane wurde er vielfach preisgekrönt, unter anderem zweimal mit dem Deutschen Krimipreis und mit dem renommierten Glauser-Preis. Robert Hültner lebt abwechselnd in München und in einem Bergdorf in den südfranzösischen Cevennen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Tholen
Format:Audio CD
Der Plot des Radiotatorts Irmis Ehre" ist schnell erzählt: Ein unbekannter Mann wird in einer bayrischen Kleinstadt tot aufgefunden. Das Ermittlerduo Egger und Pollinger wird auf den Fall angesetzt und nimmt seine Arbeit mit großer Gelassenheit auf. Der Titel des Hörstücks ist dabei leider so verräterisch, dass man schon nach kurzer Zeit die Zusammenhänge erahnen kann und eigentlich nur darauf wartet, dass die beiden Kommissare ebenso auf des Rätsels Lösung kommen.

Das prägnanteste Element der akustischen Umsetzung ist die bayrische Mundart, in der das gesamte Stück gehalten ist. Diese Besonderheit befördert den Hörer schlagartig in die süddeutsche Provinz, lässt ich ihn dann aber alleine auf sich gestellt im Dialektdickicht zurück. Besonders nicht-bayrische Hörer haben es stellenweise schwer, der Handlung zu folgen, da sie mehr damit beschäftigt sind, die Sprecher überhaupt erst einmal zu verstehen. An dieser Stelle kommt es dem ans Hochdeutsch gewöhnte Ohr gar zu Gute, dass der Plot sich große Überraschungen verkneift.

Die Nerven des eventuell ohnehin akustisch geforderten Hörers werden zusätzlich durch fast permanente Musikuntermalung strapaziert, was es noch schwieriger macht, sich auf die Dialoge zu konzentrieren. Auch bei dem Einsatz von Geräuschen hat der Bayrische Rundfunk keineswegs gespart. So läuft schon mal ein Martinshorn in Endlosschleife, um zu dem Hörer zu signalisieren, dass die Polizei zugegen ist, obwohl die Szene draußen an einem See spielt.

Insgesamt betrachtet, vermittelt der Radiotatort Langeweile (Story) und erzeugt eine beinahe Überreizung des Ohres (Dialekt, Geräusche, Musik). Folglich handelt es sich bei Irmis Ehre" eher um ein Hörstück zum Ausdrehen als zum Aufdrehen.
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Von callisto TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Ein kleines, beschauliches Städtchen in Bayern. Hier geht es eher um Hochzeiten unter Einwohnern und um Klatsch und Tratsch. Eine Leiche, die ans Flussufer gespült wird, sorgt daher für einige Aufregung, zumal wenn es sich um einen verurteilten Zuhälter aus dem Münchner Rotlichtmilieu handelt. Was wollte dieser Mann im beschaulichen Bruck am Inn und vor allem, wer hat ihn ermordet und dann mitsamt Auto im Fluss entsorgt? Die Polizei tappt im Dunkeln, denn das Rotlichtmilieu von Bruck ist eher überschaubar.

Die Bayern sind stolz auf ihren Dialekt und das merkt man diesem Hörspiel an, hier redet kaum einer Hochdeutsch, man sollte diesen Dialekt also verstehen oder zumindest ertragen können, wenn man dieses Hörspiel anhört. Der Fall an sich ist eher schlecht bis offensichtlich konstruiert. Wenn man davon ausgeht, dass der Täter einer sein muss, der im Hörspiel vorkommt und eine Rolle spielt, dann ist schon sehr früh klar wer verwickelt ist, auch wenn erst spät rauskommt warum. In diesem Krimi scheint der Fall eher schmückendes Beiwerk zu sein. Es geht vielmehr um bayrisches Kleinstadtleben, das Bayrisch sein, das anders sein. Gut anhörbar, aber kein wirklich befriedigender Fall, auch wenn die Ermittlung sauber ausgeführt ist. Er ist einfach zu offensichtlich und zu übersichtlich konstruiert und der Titel ist der größte Spoiler.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hoerspiel3 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Im tiefsten, urbayrischsten Dialektdschungel - genauer gesagt im fiktiven Bruck am Inn wird eine Leiche angespült. Es handelt sich um einen Geschäftsmann aus München, der einem ganz speziellen Gewerbe nachgegangen ist, nämlich der Zuhälterei. Höchst ungewöhnlich außerdem die Mordwaffe. Eine Pistole aus der Zeit des 2. Weltkriegs.

Die Grundlage dieses Hörspiels - der Kriminalfall - ist als solide zu bezeichnen. Nicht allzu aufregend, nicht sonderlich wendungsreich, einfach normale Ermittlungsarbeit, die schließlich zu einem Ziel führt. Diese an sich schon etwas unaufregende Basis wird für meinen Geschmack auch nicht wirklich aufgemotzt, sondern verliert sich im Gegenteil sogar noch in diversem Geplänkel privaten Bereichs. Willkommen in Bayerns Provinz. So wirklich zufrieden stellt mich das alles hier trotz eines durchaus hörbaren Ergebnisses nicht. Man erwartet sich halt doch etwas mehr als nur durchschnittliche Krimikost.

Den Titel finde ich nicht sonderlich geschickt gewählt. Mag zwar grundsätzlich nett klingen, verrät aber schon über die Hälfte der Hintergründe und Motive dieses Falls. Zumindest demjenigen, der im Krimi-Bereich bewandert ist. Dazu noch das Cover - da bleiben dann auch sämtliche Überraschungseffekte beim Hören aus.

Für mich, der selbst aus Süd-Bayern stammt, stellt der Dialekt zwar kein Verständnisproblem dar, aber der ein oder andere könnte schon so seine Schwierigkeiten damit haben, denn es gibt wirklich keine Rolle, die nicht in Dialektsprache spricht.
Davon abgesehen ist die Darbietung der Sprecher glaubwürdig und gelungen. Zu Anfang ist es zwar noch etwas schwierig den Überblick über Bekanntschaften und Kollegenstab zu behalten, aber das legt sich im Verlauf.

Viel Abwechslung gibt es bei der Musik nicht. Die zwei, drei gebotenen Stücke, in Wiederholung selbstverständlich, kann man als zweckdienlich bezeichnen.
Die Geräuschkulisse ist für meine Begriffe nicht völlig gelungen. Statt das Geschehen stets zu unterstützen, sorgt man mit den eingesetzten Soundeffekten eher mal für Verwirrung. Beispielhaft erwähnt seien die arg seltsam klingenden Martinshorngeräusche am Tatort.

Fazit: Solider Fall, der aber etwas gezogen inszeniert ist. Somit stellt auch dieser Radio Tatort nichts wirklich außergewöhnliches dar, dass man kennen müsste. Zumal durch den Dialekt eine gewisse abschreckende Verständnisbarriere für die Bewohner jenseits der nördlichen Weißwurstgrenze vorhanden sein dürfte.
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