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Radetzkymarsch (Edition Anaconda, Lesebändchen) Gebundene Ausgabe – 5. August 2012

74 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Anaconda Verlag GmbH (5. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866478666
  • ISBN-13: 978-3866478664
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 4,3 x 19,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (74 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Es ist das schönste Buch der Welt. Das traurigste, sentimentalste, wundersamste. (Frankfurter Allegemeine Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Radetzkymarsch
OA 1932 Form Roman Epoche Moderne
Der Roman Radetzkymarsch, ein kunstvolles und bezauberndes Requiem auf das alte Österreich, ist das bekannteste und berühmteste Werk von Joseph Roth. Der poetische Geist und die weise und melancholische Toleranz dieses literarischen Abgesangs auf ein Weltreich machen das Buch zu einem unvergänglichen Zeugnis europäischer Erzählkultur.
Inhalt: Im Schicksal der Familie Trotta durch drei Generationen erscheinen die Geschichte und der Niedergang der Österreichisch-Ungarischen Monarchie von der Schlacht bei Solferino (1859) bis zum Tod Kaiser Franz-Josephs 1916.
Der Großvater Joseph Trotta, treuer Soldat und »Held von Solferino«, da er dem jungen Kaiser in der Schlacht das Leben rettete, zieht sich resigniert aus der Armee zurück, als er bemerkt, dass seine Tat in den Schulbüchern zu einer die Wahrheit beugenden Heldenlegende verklärt wird, und der Staat nicht bereit ist, dies zu korrigieren. Der Vater, ein biedermännischer Staatsbeamter, fügt sich rechtschaffen und pflichtbewusst ins staatliche Netz ein, erlebt jedoch den unmerklichen Niedergang der Monarchie. Sein streng erzogener Sohn hingegen will den ihm zugewiesenen Platz nicht einnehmen, kann dem aber auch keine Alternative entgegensetzen. Als »Enkel« des Helden von Solferino sieht er nur mehr Vergangenheit, aber keine Zukunft. Die Werte seiner Vorfahren sind ihm zuwider, er verfällt dem Alkohol und dem Glücksspiel.
Was bleibt, ist der Tod »in Haltung«, er fällt im Ersten Weltkrieg. Im Sterbemoment mischen sich in seinem Innern die Klänge des Radetzkymarsches mit jenen der Schüsse, die nicht nur seinen Tod, sondern auch den Untergang der Monarchie bedeuten. Der Epilog schildert die beiden letzten Lebensjahre des Vaters von Carl Joseph. Der Bezirkshauptmann stirbt 1916, eben an dem Tag, als der Kaiser beigesetzt wird. Beide konnten Österreich nicht überleben.
Struktur: Roth fasst das historische Panorama der Monarchie zwischen 1859 und 1916 in ein literarisches Porträt von enormer Dichte. Erzählt wird Radetzkymarsch hauptsächlich aus der Sicht des müden Enkels des Helden von Solferino, Carl Joseph Trotta. In der Person des Großvaters sowie des Vaters setzte Roth zwei Vertreter der tragenden Säulen des österreichischen Vielvölkerstaates in Szene: der Armee und des Beamtentums. Diese beiden Institutionen verkörperten die österreichische Staatsidee, der Roth angesichts des aufkommenden Faschismus immer heftiger nachtrauerte, am nachhaltigsten. An ihrem Beispiel konnte der Autor seine Interpretation der Geschichte des Niedergangs prägnant darlegen. In den Einzelschicksalen der Personen schildert er die Faktoren dieses Niedergangs.
Wirkung: Radetzkymarsch gilt vielen als Meisterwerk des Autors. Einem größeren Publikum wurde der Roman allerdings erst im Zuge der Herausgabe des Gesamtwerks durch den Gustav Kiepenheuer Verlag seit 1950 bekannt, da die Werke von Roth 1933–45 verboten waren. Eine erste Verfilmung des Buchs für das Fernsehen sorgte 1965 in Österreich für einen Skandal, da die Darstellung des greisen Kaisers Franz Joseph von vielen als Majestätsbeleidigung angesehen wurde. 1993 wurde der Roman von Axel Corti erneut für das Fernsehen verfilmt. R. F. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Giese am 6. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Es ist wirklich ein wunderschönes Buch, das die Zeiten des Niedergangs der Donaumonarchie vor dem geistigen Auge erscheinen lässt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich sehr flüssig, obwohl es auch mal 3 Seiten nacheinander gibt, in der nicht ein Absatz auftaucht. Der Lesefluss wird dadurch keineswegs gestört.

Hauptsächlich handelt das Buch ja von dem Leutnant Trotta und seinem Vater dem Bezirkshauptmann (Beamter) Trotta. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben. Der Bezirkshauptmann wird z. B. mit seinen ganzen Marotten und Eigenheiten beschrieben, die es damals unzweifelhaft gab, dass man sich das sehr gut vorstellen kann, obwohl sie eigentlich aus heutiger Sicht total merkwürdig sind. (Bspw. liegt an einem Morgen seine Post nicht wie gewohnt neben dem Frühstückstablett und daher verändert sich sein Tagesablauf dermassen, dass er zum Beispiel den ganzen Tag nichts mehr essen kann, so sehr ist er verwirrt)

Anhand dieser Charaktere (hauptsächlich an dem Verfall des jüngeren Trottas) wird der Niedergang des Kaiserreiches Österreich sehr gut dargestellt. Der Sohn ist ohne Perspektive und hat seinen militärischen Aufschwung eigentlich nur der Tatsache zu verdanken, dass sein Großvater dem Kaiser das Leben rettete. Die Armee ist ein Sauhaufen, in der schon die Offiziere nur trinken und ihr Geld im Kasino verpulvern. Der Kaiser stand immer für Würde und für Stolz allerdings ist er in den Endzügen der Donaumonarchie auch schon über 80 (er selbst weiss sein genaues Alter nicht mehr) und verfällt zusehens. Dieser Verfall des Kaisers und der Armee ist exemplarisch für Österreich.

Fazit: Ein sehr schöner Klassiker, der die Zeiten des alten Österreichs noch einmal aufleben lässt und anhand der sehr schön gestalteten Charaktere ein tolles Sittengemälde von damals wiedergibt.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von hartmutw am 13. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Joseph Roth schildert in seinem gefeierten Hauptwerk Aufstieg und Vergehen einer Familie in Verbindung mit Niedergang und Fall der Habsburgischen KuK Doppelmonarchie. In der Tradition des Gesellschaftsromans wird, wie etwa bei 'Buddenbrooks' oder 'Berlin Alexanderplatz', das Schicksal einer Sippe als Vehikel benützt um einen genauen und kritisch prüfenden Blick auf die betreffende Epoche zu werfen.

In ironischem, aber auch einfühlsamem Tonfall, der teils kritisch, teils spöttisch, manchmal aber auch nostalgisch verklärend wirkt, schildert Roth die Archetypen der alten KuK Zeit: Beamtentum, Militär, Adel, Bauern und die verschiedenen Völker. Er erzählt aber nicht wie ein nüchterner Betrachter im Stile Thomas Manns, sondern als Mitbetroffener - ein Trauernder, der seinen Verlust in Worte fasst.

In dieser ausdrucks- und gefühlvollen Haltung des Erzählers liegt für mich die große Stärke des Buches: Obwohl mit der österreichischen Geschichte schon vorher gut vertraut, konnte ich anhand dieser emotionalen Schilderungen erstmals oft zitierte Denkmuster der Vorkriegszeit wie Kriegsbegeisterung, Morbidität, Militarismus oder Untergangsstimmung unmittelbar nachvollziehen, da der Ratsch der Straße genauso wie die Ahnungslosigkeit diverser höherer Schichten aus nächster Nähe und menschlich-verständnisvoll beleuchtet werden.
Das alte Reich und seine Bewohner scheinen noch einmal in lebhaftesten Farben auf und man kann die heutige Selbstvergessenheit und Walzerseligkeit mancher Österreicher verstehen, falls die Habsbuger Zeit trotz all ihrer Probleme und Zwänge wirklich so prächtig gewesen sein sollte.
Ein großartiges Buch, das ich allen ans Herz legen möchte, die sich für Geschichte oder Österreich interessieren.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von deathdealer92618 am 8. September 2004
Format: Taschenbuch
Joseph Roth beschreibt hier am Beispiel der Familie Trotta den Untergang Österreich-Ungarns. Es beginnt 1859, als der Grossvater der Hauptfigur dem Kaiser in der Schlacht von Solferino das Leben rettet. Ab diesem Moment geht es mit der Familie, wie auch mit der Monarchie, bergab. Bis der Roman schliesslich 1916 mit des Kaisers Tod (somit das Ende der Monarchie) und dem Tod des Vaters der Hauptfigur (das Ende der Familie Trotta) endet.
Der Grossvater (der Held von Solferino) steht hier sinnbildlich für das Militär, der Vater ist ein fleissiger Beamter (von "Heldenhaftigkeit" kann schon nicht mehr die Rede sein), somit sinnbildlich für das Beamtentum, was die beiden wohl zu den tragenden Säulen der Monarchie macht. Der Enkel Carl Joseph von Trotta, die eigentliche Hauptfigur, ist geplagt von seinem Dasein beim Militär, da ihn das nicht glücklich macht, andererseits sieht er aber auch keine Alternativen dazu . Er weiss nicht was er will, er kennt keine Zukunft und denkt selbst immer nur an seinen "grossen" Grossvater, dadurch, unter anderem, verfällt er dem Spiel und dem Alkohol.
In diesem Roman wird der langsame Verfall des Vielvölkerstaates mehr als deutlich. Sei es bei den vereinzelten Unruhen der Arbeiter, bei der Verbitterung des Vaters gegen tschechische Mitbürger oder auch bei der Spaltung der Lager als der Tod des Thronfolgers bekannt wird.
Der Autor schafft es dem Leser durch eine ganz ruhige und gelassene Erzählweise, alles mit ein Wenig Poesie unterlegt, einen wirklich tiefen Einblick in das Denken der Menschen die in dem beschriebenen Zeitraum in Österreich-Ungarn lebten, zu verschaffen. Ein wichtiger und, wie ich finde, auch lehrreicher Roman über die letzten Jahre der Donaumonarchie und somit ein Stück jüngerer europäischer Geschichte, dazu auch noch einfach zu lesen und zu verstehen. Deswegen: LESEN!
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