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Rad ab!: 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt [Gebundene Ausgabe]

Peter Smolka
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Peter Smolka ist auf seiner Weltumradlung aufs Ganze gegangen. Seine Schilderungen sind spannend und detailliert, einfühlsam und humorvoll. - Ein Buch für jeden, der gern reist.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prolog

Es ist immer ein einzelner Schritt, mit dem eine Reise beginnt - und sei diese Reise noch so lang. Das wird mir gleich am zweiten Tag bewußt, als ich in der Nähe von Ulm ein Hand in Hand gehendes Pärchen nach dem Weg frage. Bevor wir uns verabschieden, möchten die beiden gern wissen, wohin ich denn fahre.
"Nach Kapstadt", sage ich nur, weil mir "einmal um die Erde" hier irgendwie unpassend vorkommt. Doch im gleichen Moment wird mir klar, daß auch das ein bißchen verrückt wirken muß. Einen Deutschen, der durch Afrika radelt, trifft man üblicherweise in Kairo, in Kenia, in Namibia. Aber doch nicht in Deutschland. Und so, wie ich dastehe, unterscheide ich mich eigentlich auch nicht von einem, der nur nach Spanien radelt.
"Wie lange sind Sie denn schon unterwegs?" fragt er.
"Einen Tag." - Wir müssen alle lachen.
Aber so ist es nun einmal: Auch die längste Tour beginnt mit einem einzelnen Schritt. Noch viele, viele Schritte werden folgen, und immer wird der jeweils nächste weitaus länger erscheinen als die, die in der Ferne noch bevorstehen. Die Ferne - das ist ja etwas Diffuses, was seine Größe erst offenbart, wenn man nähergekommen ist.
Als ich vor zwei Monaten in Kassel eine Einweisung in das 14-Gang-Getriebe erhielt, das die Firma Rohloff für diese Weltumradlung zur Verfügung gestellt hat, fragte mich ein junger Angestellter nach meiner Reiseroute. Ich beschrieb auch dort nur die ungefähre Startetappe bis nach Südafrika: über den Balkan in die Türkei, weiter durch den Nahen Osten nach Jemen, hinüber nach Afrika und durch den Osten des Kontinents zu den Victoria-Fällen, zum Schlußspurt durch Namibia nach Kapstadt. Er zögerte kurz und meinte dann: "Aber in die Türkei fliegst du doch erst mal?" Das war schon lustig: Bis nach Südafrika sind es auf dieser Route rund 20.000 Kilometer; ob es da sinnvoll wäre, die ersten 3.000 Kilometer zu fliegen?
Doch ähnliche Fragen wurden mir vor dem Aufbruch oft gestellt: Wann geht denn der Flug? Und wohin?
Nein, kein Flug! Ich starte die Tour hier in Erlangen, vor der Haustür der Löhestraße 30. Und genau dort soll sie eines Tages auch zu Ende gehen.
Viele Leute fragten, warum ich überhaupt zu dieser Reise aufbrechen wolle. Natürlich stellte die Antwort "Warum nicht?" kaum jemanden zufrieden. Also mußte ich nachdenken: Warum? Was war der Grund? Die Hektik der modernen Welt? Unsere von der Natur entrückte Lebensweise? Die zunehmenden Dekadenzerscheinungen? - Ja, irgendwo da lag man auf der Suche nach meinen Motiven wohl richtig. Aber das "Warum" war letztlich egal.
"Den 40sten verbringst du on the road", stand jedenfalls eines Tages fest. Damit war die Sache zugleich mit einem Datum verknüpft, nicht mehr aufschiebbar oder flüchtig wie ein Traum, der immer genau dann entschwindet, wenn man nach ihm greifen will.
Von Beginn an war klar, daß es wieder ein Trip mit dem Fahrrad werden würde. Mit dem Radl ist man langsam genug, um Land und Leute intensiv zu erleben, aber auch schnell genug, um weniger interessante Streckenabschnitte zügig hinter sich zu bringen. Nicht zu vergessen das stolze Gefühl, das aufkommt, wenn man einen Ort wie Rio de Janeiro radelnd erobert.
Raus aus dem Büro, rauf aufs Rad, eine Zeitlang so etwas wie Freiheit genießen - das ist die Maxime. Wie lange ich fort sein werde, bleibt offen. Zwei, drei, vielleicht auch vier Jahre. Festgelegte Etappen gibt es nicht, nur grobe Richtungen. Fernziel: einmal um den Erdball. Nahziel: südliches Afrika. Hauptziel: unterwegs sein.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nein, kein Märchen! Als mir im Januar 2000 am Aufseßplatz in Nürnberg bei 0°C Peter Smolka im T-Shirt lächelnd entgegenkam, wusste ich, er tut's. Schon einmal hatte er den Ausbruch aus dem Großraumbüro geschafft und mit dem Fahrrad Länder bereist, von denen man sonst nur als Gruppentourist die Sehenswürdigkeiten" kennenlernt. Doch diesmal wollte er rund um die Welt und jetzt nach 5 Jahren ist er wieder da, im Großraumbüro, unauffällig, still, konzentriert auf seine Arbeit, als ob er nie weg gewesen wär.

Für alle die schon mal im Schlafsack eine Nacht unter freiem Himmel fernab der Supermärkte verbracht haben und das gerne wieder tun würden hat Peter Smolka von seiner Reise ein Geschenk mitgebracht: Rad ab! 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt".

Nicht das Fürchten wollte er lernen, sondern die Freiheit erleben. Aber auch Furcht, Hunger und Kälte blieben ihm nicht erspart. Trotz alledem empfand er auf seiner Reise einen riesen Spaß. Und genau diesen Spaß kann der Leser bei der Lektüre dieses Buches nacherleben. Das Buch liest sich leicht und ist unheimlich spannend.

Wer ist schneller, der afrikanische Elefantenbulle am Rande der Piste oder der Fahrer des schwer bepackten Fahrrades? Wie behält man die Orientierung auf einem Salar in den Anden? Wieviele Kilometer kann man in 24 Stunden in der australischen Wüste im Sommer mit dem Fahrrad zurücklegen? Wird es an der afghanischen Grenze Probleme mit den Visa geben? All dies und unglaublich viel mehr erfährt der Leser in diesem Buch.

Als ich es zuende gelesen hatte, warf ich noch einen Blick auf die Danksagungen am Ende des Buches und saß dann traurig da, dass die Geschichte schon zu Ende war.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Beste aus einem halben Dutzend 25. August 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Von den 6 oder 7 Weltumradlungs-Büchern, die es zu kaufen gibt sicher das Beste. Sehr gute schriftstellerische Leistung, flüssig geschrieben und mit kleinen "Tricks" spannend gemacht.
Endlich ein Buch, nach dem man immer noch Lust hat, diese Reise selbst mal zu machen - nicht nur Horrorstories über Überfälle, Ratten auf'm Zimmer, Einreiseschwierigkeiten, Muskelfaserrisse.
Schmerzlich vermisse ich deshalb ein paar praktische Tipps für Nachahmer (Ausrüstung etc.).
Aber sonst: Echt Prima.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hut ab! aber........... 1. Juli 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin eine aktive Radfahrerin und dieses war mein erstes Buch was ich bisher über Radfahren bzw. mit dem Rad um die Welt gelesen habe.
Mein erster Eindruck, als ich das Buch gekauft hatte, war sehr gut, hörte sich alles interessant und spannend an, auch die Aufmachung des Buches bzw. das Cover war ansprechend. Als ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, war ich noch recht begeistert. Leider hielt diese Begeisterung nicht lange an. Ich vermisse in dem Buch die Emutionen und die Gefühle, habe mich immer wieder gefragt, wie fühlt er sich, was dachte er usw. Im Buch sind viel zu viele Textabschnitte zu ausführlich geschrieben, besonders über die Kulturen und Geschichte. Mir fehlte da einfach was im Buch, er hätte mehr über sich schreiben sollen, wo er übernachtet, was er so ißt, was und wo er einkauft, ob es Probleme am Fahrrad gab usw.
Ich kann mir vorstellen, dass einige die diese Bücher lesen mehr wissen wollen, als nur Visum, Grenzprobleme und Kulturen. Man möchte ja selber mitdabei sein und alles erleben oder selber auch mit dem Fahrrad um die Welt, oder wo auch immer hinfahren.
Somit ist dieses Buch für mich persönlich nicht der Hit.
Er mag sich ja viel Mühe gegeben haben Hut ab dafür und ist auch mit Sicherheit ein super Radfahrer, aber es fehlt eben etwas!!!!!!!!!!!!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Buch Rad ab
Sehr interessant geschrieben,
hätte mir aber noch mehr Tour Infos gewünscht, die man für eventuelle eigene Radtouren ins Ausland nutzen kann
Vor 1 Monat von Monika Willwohl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Lesenswert, aber mit kleinen Schwächen
Bücher über lange Radreisen gibt es einige, die meisten davon sind ganz ordentlich, aber nur wenige wirklich gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2010 von W. Uhlig
3.0 von 5 Sternen Hhmmm................
Mir persönlich fehlt irgendwie der Tiefgang. Es wirkt irgendwie wie eine Aneinanderreihung von Ländern und Geschichten die aber meißt nur an der Oberfläche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2010 von Karl Stülpner
5.0 von 5 Sternen Weit über dem Durchschnitt
Peter Smolka hat ein Buch verfasst welches nicht auf künstlich erzeugter Spannung oder Phantasieerlebnissen mit Ekelfaktor beruht sondern auf real gemachter Erfahrung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2008 von Candidasa
5.0 von 5 Sternen Großes Vergnügen
Auf einer eigenen Reise traf ich einen Radler , der dem Autoren auf dessen Weltreise begegnet war. Äußerst differenziert denkend, genau beobachtend, neugierig auf seine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2008 von M. Pindter
5.0 von 5 Sternen Hautnah und authentisch
Erstaunlich, welche Kicks mancher Leser braucht, um einen authentischen Reisebericht spannend zu finden. Dabei gibt es in "Rad ab! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2008 von Clara Pfister
2.0 von 5 Sternen Langeweile trotz Megaleistung
Schade, ich vermisse Begeisterung und Gefühle in dem Buch. Wer so einen Trip macht, muss doch auch beim Schreiben Begeisterungschübe empfinden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2008 von Majewski, Tom
2.0 von 5 Sternen Wo bleiben Bezug zu Körper und Rad?
Langweiliger Reisebericht, Aneinanderreihung kurzer oberflächlicher Beobachtungen viel zu vieler Kulturen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2008 von bezauBernd
5.0 von 5 Sternen Keine Seite langweilig
Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Fesselnd und mit einer Prise Humor geschrieben, hat man immer das Gefühl dabei zu sein.
Veröffentlicht am 1. Februar 2008 von Fritz Zoermer
1.0 von 5 Sternen Langweilig
Das Buch liest sich ohne Spannung , eher so als wenn eine anderer die Reise gemacht hat und nur darüber berichtet wird , das geht viel besser bei anderen Radreisenden und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2007 von Ulli. Sch
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