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Rachmaninoff: 2. Klavierkonzert

Vladimir Ashkenazy Audio CD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Vladimir Ashkenazy

Fotos

Abbildung von Vladimir Ashkenazy

Biografie

Vladimir Ashkenazy wurde am 6.Juli 1937 im russischen Gorkij geboren und lebte von 1943 an in Moskau. Nach dem Krieg studierte er dort zunächst am Konservatorium bei Lew Oborin, schaffte 1955 den zweiten Preis am Chopin-Wettbewerb in Warschau und im folgenden Jahr den 1.Platz beim Brüsseler Concours Reine Elisabeth. Durch diese Auszeichnungen wurde die internationale Konzertszene auf ... Lesen Sie mehr im Vladimir Ashkenazy-Shop

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Produktinformation

  • Orchester: Philharmonia Orchestra
  • Dirigent: Vladimir Ashkenazy
  • Komponist: Sergej Rachmaninoff
  • Audio CD (19. März 2001)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Teldec Classics (Warner)
  • ASIN: B000058BAY
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.716 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. 1. Moderato
2. 2. Adagio sostenuto
3. 3. Allegro Scherzando
4. Allegro
5. 1. Allegro non troppo
6. 2. Allegro
7. 3. Grave
8. Variationen über ein Thema von Corelli

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Es gibt nur wenige, die sich der Musik Sergei Rachmaninovs entziehen können, seinen glänzenden Klangfarben, dem Pompösen, der großen Geste seiner Musik und so mancher inniger Melodie, die er auch zu schreiben wusste. Rachmaninow war der König unter den Klaviervirtuosen und ein inspirierter Komponist, der stets schöne, gefährlich schöne Musik schrieb. "Die Musik muss aus dem Herzen kommen und zu Herzen gehen", sagte er einst. Das rächte sich, denn kaum ein Werk wurde mehr für Schlagerschnulzen in Hollywood-Filmen missbraucht als sein zweites famoses Klavierkonzert. Dabei entsprach der wortkarge Rachmaninow mit seinem asketischen Auftreten und dem distanziert gleichsam "sachlichen" Interpretationsstil so gar nicht dem Glanz und Glamourimage der Filmmetropole. Doch das Stigma des Hollywoodkomponisten wurde er nie los, obwohl er niemals für die Traumfabrik gearbeitet hat.

Wie auch immer: diese Aufnahme mit der französischen Pianistin Hélène Grimaud wird Schönheits-Trunkene und Melancholisch-Verträumte verzaubern, besonders der langsame Mittelsatz, der bereits 1955 Marilyn Monroe in dem Billy-Wilder-Film Das verflixte siebte Jahr vor Rührung und Ergriffenheit erstarren ließ. Grimauds physische Zartheit scheint sich geradezu zu übertragen; mit kristallener Empfindsamkeit entlockt sie dem Satz, der in seinen gegenläufigen Beschleunigungen und Verzögerungen spieltechnisch keine Schwierigkeit auslässt, all seine vertrackten Schönheiten. Doch in den Ecksätzen wird ihr ihre Fragilität, ihre Introvertiertheit, zum Verhängnis; den schweren, düsteren Glockenschläge zu Beginn des ersten Satzes vermag sie nicht vollends entgegenzutreten, im hymnischen Jubel und pianistischen Feuerwerk des Schlusssatzes kann sie das hier erwartete Äußerste an Fülle und Emphase nicht ganz aufbringen. Ausgleichend wirkt allerdings, dass ihr Spiel vom satten Streicherklang des Philharmonia-Orchesters unter Vladimir Aschkenazy getragen wird. --Teresa Pieschacón Raphael


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausdrucksstark 23. Dezember 2003
Format:Audio CD
Nach ihren Ausflügen in das klassisch-romantische Repertoire deutscher Prägung (Brahms, Schumann, Beethoven) kehrt Hélène Grimaud mit dieser Einspielung wieder zu Sergei Rachmaninov zurück, dem sie schon in ihrer Jugendzeit eine Einspielung sowohl des vorliegenden Klavierkonzertes als auch der zweiten Klaviersonate und einiger Études-Tableaux (beides bei Denon erschienen, heute von Brillant Classics wiederaufgelegt) gewidmet hat. Das in unzähligen Aufnahmen vorliegende, wohl bekannteste zweite Klavierkonzert wird mit einigen Préludes und Etudes-Tableaux sowie den weitaus weniger bekannten Corelli-Variationen gekoppelt, in denen sich der etwas sprödere Spätstil Rachmaninovs manifestiert.
Was das Klavierkonzert angeht, so wartet Grimaud mit der von ihr schon in den zwei letzten CDs so hochgelobten Musikalität auf, mit der sie musikalische Strukturen auf natürliche Weise entwickelt und zu wie selbstverständlichen Spannungsbögen zu formen vermag. Die vielfältigen klanglichen Schattierungen, die ihr dabei gelingen, machen auch aus diesem so oft gespielten Konzert wieder eine Neuentdeckung. Man kann beim Zuhören erahnen, wie die Französin die Musik in Farben begreift (sog. Synästhesie) - im Falle dieses Konzertes vielfache Nuancen von Schwarz. Die fabelhafte Begleitung durch das Philharmonia Orchestra unter Vladimir Ashkenazy tragen dazu ebenso bei wie der runde, volle Klang, den die gebürtige Französin ihrem Steinway entlockt; dabei scheut sie auch dynamische Extreme nicht und ist den technischen Anforderungen in jeder Hinsicht mehr als gewachsen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Natürliche Musikalität, aber fehlendes Feuer 5. Juni 2001
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Nach ihren Ausflügen in das klassisch-romantische Repertoire deutscher Prägung (Brahms, Beethoven) kehrt Hélène Grimaud in ihrer neuesten Einspielung wieder zu Sergei Rachmaninov zurück, dem sie schon in ihrer Jugendzeit eine Einspielung sowohl des vorliegenden Klavierkonzertes als auch der 2. Klaviersonate (beides bei Denon erschienen, jedoch zur Zeit vergriffen) gewidmet hat. Das in unzähligen Aufnahmen vorliegende, wohl bekannteste zweite Klavierkonzert wird mit einigen Préludes und Etudes-tableaux sowie den weitaus weniger bekannten Corelli-Variationen gekoppelt, in denen sich der etwas sprödere Spätstil Rachmaninovs manifestiert.
Was das Klavierkonzert angeht, so wartet Grimaud mit der von ihr schon in den zwei letzten CDs so hochgelobten Musikalität auf, mit der sie musikalische Strukturen auf natürliche Weise entwickelt und zu wie selbstverständlichen Spannungsbögen zu formen vermag. Die vielfältigen klanglichen Schattierungen, die ihr dabei gelingen, machen auch aus diesem so oft gespielten Konzert wieder eine Neuentdeckung. Die fabelhafte Begleitung durch das Philharmonia Orchestra unter Ashkenazy tragen dazu ebenso bei wie der runde, volle Klang, den die gebürtige Französin ihrem Steinway entlockt; dabei scheut sie auch dynamische Extreme nicht. - Was trotz allem fehlt, wird offenbar, wenn man ihre Einspielung etwa mit der von Vladimir Ashkenazy selbst (unter Previn, Decca) vergleicht oder auch mit der von Bernd Glemser (Naxos): Grimaud wählt vergleichsweise langsame Tempi (die Anfangs-Arpeggien etwa erinnern an Svjatoslav Richter); dies ist zwar grundsätzlich nicht zu bemängeln, jedoch verbleibt sie auch an den Stellen, wo mehr Rasanz und Unruhe gefragt ist (etwa gegen Ende des 1.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, nicht brilliant 31. Januar 2009
Von marccc404
Format:Audio CD
Diese Einspielung des zweiten Rachmaninov-Konzerts überrascht durch feine Nuancen und Lyrizität. Grimaud scheint die Musik tief zu empfinden, den zweiten Satz habe ich wohl überhaupt noch nie so schön gehört. Nur zu den virtuos-brillianten Passagen des Konzerts fällt ihr nichts ein. Wo rhythmische Festigkeit und Integrität gefragt wäre, fällt Grimauds Spiel manchmal auseinander und beginnt sogar (selten) zu hinken ' wie am schwierigen Anfang des dritten Satzes. Auch die Klangabmischung der CD finde ich nicht geglückt, so steht das Klavier stark im Vordergrund und überdeckt mit seinen Läufen Ashkenazys gut aufgelegtes Orchester bisweilen zur Gänze. Ich habe eine Einspielung des zweiten Klavierkonzerts gesucht, die mich noch überrascht und anders klingt. Das tut Grimauds Aufnahme, (auch ihr Atmen, das ein anderer Rezensent so liebt, ist wirklich ganz reizend). Aufregender und runder finde ich am Ende doch andere Einspielungen, die zu Recht immer wieder empfohlen werden, zum Beispiel von Sviatoslaw Richter, Vladimir Ashkenazy, und natürlich vom guten Rachmaninov selbst.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atemsprache! 28. Dezember 2002
Format:Audio CD
Jetzt also das 2. Klavierkonzert von Rachmaninoff. Das erste, was ich von Hélène Grimaud hörte, waren die Études Tableaux, ebenfalls von Rachmaninoff. Sie hatte mit diesen Stücken den Denon-Musikpreis gewonnen. Damals konnte ich es nicht fassen, wie ein Kind den Geist eines Komponisten derart genau erfassen und mit abgeklärter Spouveränität in Klänge übersetzen konnte. Der einzige Trost für mich war die zweite CD, die ich von ihr hörte: Auch sie klang sehr stark nach Rachmaninoff. Der Komponist allerdings hieß: Chopin. Eine fünfzehnjährige kann eben doch nicht alles verstehen und in Töne fassen.
Als Hélène neun Jahre alt war, überlegten ihre Eltern, sie wegen "Hyperaktivität" in Therapie zu schicken. Das Problem erledigte sich, als ein Klavier ins Haus kam. Fortan wurde alle überschüssige Energie von den Tasten ihres Instruments aufgesaugt. Hélène erledigte das Programm der klassischen Klavierausbildung in fünf statt der üblichen sechs Jahre. Danach begann für Hélène Grimaud eine Weltkarriere.
Jetzt also das 2. Klavierkonzert von Rachmaninoff. Ist es Frau Grimaud - mittlerweile 32 Jahre alt - gelungen, ihre Nähe zum Komponisten noch zu steigern? Ich muß gestehen, meine Lieblingsaufnahme bleiben ihre 1986 erschienenen Études Tableaux. Die aktuelle Aufnahme blieb mir eigentümlich fern, sehr den Noten verhaftet, wenig lebendig - bis ich im Hintergrund der exzellenten Aufnahme Hélène Grimauds Atem entdeckte. Hier eröffnete sich für mich eine weitere Dimension ihres Klavierspiels.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ausnahmekünstlerin
Die Ausnahmekünstlerin Helene Grimaud spielt dieses Konzert mit einer Hingabe,das die Liebe zu Rachmaninovs Werken förmlich fühlbar ist. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Bernd Schuchhardt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Herrlich
Unglaublich kraftvoll und voller Frauenpower spielt diese zarte Person mit dem großen Flügel und macht ihn sich untertan. Herrliche Musik!
Vor 19 Monaten von waldmausfan veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Ashkenazy gehörte hier an das Klavier, Überschätzte...
Nun, Rachmaninoffs Klavierkonzerte gehören zu dem Besten und oft eingespielten Werke der Klaviergeschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2010 von Brasier
3.0 von 5 Sternen 5-Sterne-Orchester, 5-Sterne Pianistin, jedoch 1-Stern-Tontechnik
Ein exzellentes Orchester, eine exzellente Pianistin, jedoch eine mit Mängeln behaftete Tontechnik beim 2. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2007 von Hans Dieter Peltzer
3.0 von 5 Sternen Zwar gut aber nicht sehr gut
Helene Grimaud hat ihre Stärken insbesondere in den ruhigen musikalischen Stellen. Für die schnellen fetzigen Stellen fehlt ihr meiner Meinung nach das notwendige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2004 von Sebastian Krämer
1.0 von 5 Sternen Völlig überschätzt
Eine schwache Interpretation. Dabei ist bei der Aufnahme noch einiges verbessert worden. Das kann jemand nachvollziehen, der Hèléne Grimaud im Konzert gehört... Lesen Sie weiter...
Am 17. Mai 2004 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mein Klassiker
Diese Interpretation ist einfach fabelhaft, kompromisslos und voll pianistischer Genialität.
Ich bin selbst Musiker und weiß deshalb von was ich spreche.
Veröffentlicht am 30. November 2002 von Michael Lakota
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker
Das Klavierkonzert ist bekannt - Hélène Grimaud speilt es so weich und doch kraftvoll ein, dass man einfach nur zuhören kann. Lesen Sie weiter...
Am 26. November 2002 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Glücksfall
Der x-te Rachmaninov - aber ein ganz besonderer. Hélène Grimaud hat das Zweite Klavierkonzert tief verinnerlicht, scheint jede Note des Konzerts gleichsam... Lesen Sie weiter...
Am 20. September 2001 veröffentlicht
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