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Rachefeuer
 
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Rachefeuer [Taschenbuch]

Michele Giuttari , Karin Diemerling
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 397 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1. (Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404163761
  • ISBN-13: 978-3404163762
  • Originaltitel: Il Basilisco
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 13,2 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 218.967 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michele Giuttari
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bei einer Bombenexplosion in Florenz entkommt Commissario Ferrara mit knapper Not dem Tod. Alles deutet auf einen Terroranschlag hin ═ bis er auf die Spur eines mysteriösen Geschäftsmanns stößt, dessen Machenschaften im Drogenhandel weitreichende Kreise ziehen. Niemand hat den Mann je zu Gesicht bekommen. Und doch glaubt Ferrara ihn zu kennen ...

Klappentext

Florenz, 1. Oktober 2001. Bei einer schweren Bombenexplosion an der Piazza del Cestello entkommt Commissario Ferrara nur knapp dem Tod. Während er schwer verletzt im Krankenhaus liegt, wird nach Motiven für das Attentat gesucht. War es ein Terrorakt islamistischer Fundamentalisten? Oder die Antwort der Mafi a auf die jüngst von Ferrara veranlasste Verhaftung eines führenden Mitglieds? -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Michele Giuttari ist unter den neuen italienischen Krimiautoren die vielleicht außergewöhnlichste Erscheinung. 1950 in der sizilianischen Provinz Messina geboren, hat er eine steile Karriere bei der Polizei gemacht. Nachdem er besonders in der Bekämpfung der Mafia besondere Meriten erworben hatte, wurde ihm 1995 als Chefkommissar die Leitung des Morddezernats von Florenz übertragen.

Die beiden bisherigen Romane um sein literarisches Alter Ego, den florentinischen Kommissar Michele Ferrara, die beide bei Lübbe erschienen sind, haben sehr schnell zu einem ungewöhnlichen Erfolg Giuttaris als Schriftsteller beigetragen.

Man spürt auch dem neuen Roman "Rachefeuer" beinahe auf jeder Seite ab, dass hier ein Autor schreibt, der von der tatsächlichen Polizeiarbeit wirklich etwas versteht, so wie man das in der Krimiszene sonst nur von Leif GW Persson aus Schweden kennt.

Der Florentiner Kommissar Michele Ferrara bewegt sich langsam auf die Pensionsgrenze zu. Längst hätte der sich schon zur Ruhe setzen können, weil die italienischen Gesetzte das zulassen, seine Frau jedenfalls liegt ihm auch im neuen Roman dauernd damit in den Ohren und kauft, ohne ihn lange zu fragen, ein Haus am Meer. Das tut sie mit voller Entschlusskraft erst recht, nachdem Michele Ferrara nur knapp ein Bombenattentat überlebt hat. Während er schwer verletzt im Krankenhaus liegt, ermitteln seine Kollegen mit voller Kraft. Das Datum des Anschlags am 1. Oktober 2001, also mitten in der weltweiten Hysterie nach dem Terrorangriff islamischer Terroristen auf die New Yorker Twin Towers, lässt sofort die Spekulationen ins Kraut schießen, ein weiteres Attentat von Islamisten solle nun die von Bin Laden angekündigte Fortsetzung der Anschläge in Europa quasi einleiten, zumal die Piazza del Cestado, wo der Anschlag stattfand, sich ganz in der Nähe der Uffizien befindet.

Oder, so überlegen die sympathischen Kollegen in Ferraras Dezernat, ist das Attentat etwa die Antwort der Mafia auf die von Ferrara jüngst durchgeführte Verhaftung des berühmt-berüchtigen Mafiachefs
Laprua ?

Michele Giuttari führt uns in diesem perfekt aufgebauten Roman ein in die Innenwelt der Mafia. Als der Kommissar Ferrara nach seiner von ihm selbst verfügten Genesung sich in die Ermittlungen einschaltet und auf die Figur eines ominösen "Basilisken" stößt, hat der Leser längst schon mit dessen Existenz Bekanntschaft gemacht.
Antonio Caputo, Clanchef der sizilianischen Mafia hat ihn quasi erschaffen und groß gezogen:
"Der Basilisk war sein Werk, ein Meisterwerk, ein Brückenkopf der Mafia im Innern des Staates, Er hatte ihn von Geburt an aufgezogen wie einen Sohn, ihn nach dem Tod seines Vaters quasi den Armen seiner Mutter entrissen und ihn die schwierigste, raffinierteste Kunst von allen gelehrt, die der Vermittlung. Scherzhaft hatte er ihn 'Basilisk' getauft, nach jenem tückischen, tödlichen Fabelwesen, und der Name war an ihm hängen geblieben und stand für die Geschicklichkeit, mit der er gewinnbringende Beziehungen knüpfte und Allianzen schloss, wobei er sich seiner Überzeugungskraft, seiner Wählerstimmen und gegebenenfalls auch der Drohung und Erpressung bediente... Er gehörte ihm."

Als auch die mutige und tapfere Staatanwältin Anna Giuletti bei einem Anschlag getötet wird, macht Michele Ferrara Dampf, denn er mochte sie sehr und kann dem Tagebuch, das in ihrer Wohnung gefunden wird, entnehmen, dass sie für ihn noch viel mehr empfand.
Ferrara spielt mit hohem Risiko, selbst das Leben seiner eigenen Frau steht am Ende auf dem Spiel.

Michele Giuttaris Buch ist ein spannender Kriminalroman, gleichzeitig aber auch eine hervorragende Analyse der mannigfaltigen Beziehungen zwischen staatlichen Organen und der Mafia in Italien, die, so jedenfalls der Eindruck beim lesen, wie ein Hydra sich immer weiter ausbreitet. Wird ihr ein Kopf abgeschlagen, wachsen weitere nach.

Zahlreiche Anspielungen auf Personen der italienischen Gesellschaft, z. B. die Figur des ägyptischen Journalisten, der sehr islamkritisch ist, machen die Lektüre zu einem Genuss. Auf das nächste Buch dieses Autors bin ich gespannt. Er ist im Augenblick neben Roberto Mistretta und Gianrico Carofiglio mein liebster italienische Krimiautor.
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Hörbuch sehr komplex 31. Juli 2011
Von Pixie
Format:Audio CD
Hier schreibt ein Italiener über die Mafia. Und zwar, soweit ich das beurteilen kann, ziemlich realistisch.

Was das Hören allerdings erschwert sind wirklich unzählige Personen in der Handlung, alle mit italienischen Namen, da fühlte ich mich durch das Hörbuch leicht überfordert. Zumal auch noch jeder Dorfpolizist den Ranghöheren mit Dottore anredet.

Der Autor entwickelt eine Verschwörung in Bausch und Bogen und zeichnet dabei die mafiösen Strukturen klar und schonungslos. Das klingt leider in weiten Teilen eher wie ein Vernehmungsprotokoll denn wie ein Krimi.

Ich fand es interessant, aber sperrig fürs Ohr, obwohl Simon Jäger angenehm liest.

Daher nur 3 Sterne von mir.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Diesmal hat sich Giuttari die sizilianische Mafia vorgenommen, die natürlich ihre Krakenarme bis ins Florenz des Kommissars Ferrara ausstreckt und ihn in einem Bombenattentat fast untergehen lässt. Aber er scheut sich nicht, tapfer gegen die vielköpfige Hydra zu kämpfen, auch gegen den 'Basilisken', den Kopf in den eigenen Reihen. Höchst dramatisch und etwas pompös. Eine Nummer kleiner, dafür feiner wäre nicht schlecht.
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