Nachdem ich kürzlich in Südtirol in eben dieser Ecke Bozen - Meran war, konnte ich mich wunderbar in die Geschichte hineinlesen. Der Autor beschreibt Land und Leute mit liebevollen Details und macht Lust, dort auch gleich wieder Urlaub zu machen. "Ein etwas anderer Reiseführer" - diese Beschreibung passt perfekt!
Die Handlung selbst war spannend und gut nachvollziehbar. Der Commissario ist sehr sympathisch, man möchte ihn gern in weiteren Fällen wieder "treffen"...
Schrecklich jedoch finde ich den Satz des Buches. Minimum 18 Trennungsfehler (ich habe nicht "absichtlich" gesucht und mitgezählt, aber das waren schon mal die, über die ich gestolpert bin...), darunter Trennungen wie Elisabe - th, wobei doch jedes Rechtschreibprogramm wissen müsste, dass in jeder Silbe zumindest ein Vokal sein muss. Dazu einige Druckfehler. Das hat mein sonst grandioses Lesevergnügen ein klein wenig geschmälert. Und auch Absätze hätten durchaus eine Berechtigung! Deshalb ein Stern weniger. Wie oben schon erwähnt: nicht auf den Inhalt, aber auf den Satz...
Ich hoffe, der zweite Teil ist sorgfältiger korrigiert!
Schön: Schloss Katzenzungen, der Ort des "Verbrechens", auf dem Titelbild!