Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein "Page Turner", 24. August 2006
Sheldon Ruschs Erstlingswerk über die Jagd auf einen Mörder, der seine Taten als Hommage an Edgar Allan Poe inszeniert, ist ein packender Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Wer Poe kennt wird dieses Buch lieben und auch die nötige Nervenstärke mitbringen, um nach der Lektüre nicht nächtelang wach liegen zu müssen. Die Bilder die Rusch mit einem reichen Wortschatz zeichnet sind nämlich nicht ohne und die Spannung die er so erzeugt lässt den Puls in gefährliche Höhen steigen. Natürlich wird auch der poeunkundige Leser seine Freude an diesem Buch haben und sich die Zeit bis zum Erscheinen des zweiten Werks von Rusch vielleicht mit ein paar Originalen des großen Edgar vertreiben wollen.
Wer spannende Unterhaltung sucht, dem sei dieses Buch ausdrücklich ans Herz gelegt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Das schlechteste Buch des Jahres, 28. November 2006
Ich lese ja viel - sehr viel ! Und selten ist es mir nach einem Buch schade um die Zeit gewesen - in diesem Fall allerdings tat mir jede Minute meines Lebens, die ich an dieses völlig unnötige und unlogische Machwerk verschwendet habe, leid.
Hätte ich doch lieber mal wieder die Handtasche entrümpelt - oder die Muster auf der Tapete gezählt - alles besser, als dieses Werk zu lesen.
Ich bin so entrüstet, mir fehlen die Worte.
Der Plot ist zwar vorhersehbar, dafür aber extrem schlecht beschrieben. Logische Fehler am laufenden Band steigern das Lesevergnügen auch nicht unbedingt. Der Hohn schlechthin ist aber der Aufkleber "Thriller des Jahres", wohl aus dem Grund vom Verlag auf das Buch gepappt, weil es sich ohne diesen Vermerk sicher nicht verkauft hätte.
Der eine Stern ist für die eigentlich nette Grundidee, die Morde nach dem Vorbild von E.A.Poe zu begehen... vielleicht greift die ja mal jemand auf, der schreiben KANN - das könnte dann durchaus ein spannendes Buch ergeben.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Sehr enttäuschend - Poe würde sich im Grab umdrehen!, 21. Juni 2007
Ich bin ein großer Poe-Fan und so hatte trotz der negativen Kritiken hier meine Neugier gesiegt und ich habe "Rabenmord" gelesen. Klar, ein Thriller, in dem Morde nach den Motiven aus Poes Kurzgeschichten begangen werden - das ist ein spannender Ansatz. Aber leider war's das dann auch schon.
Es werden tatsächlich die bekanntesten Kurzgeschichten von Poe verarbeitet (u. a. "Der Goldkäfer", "Die schwarze Katze", "Die Morde in der Rue Morgue", "Die Grube und das Pendel"), was man davon im Roman zu sehen/lesen bekommt, hat mit den Storys von Poe aber nicht viel gemein. Sie werden völlig auf die zugegeben recht grausigen Tötungen reduziert. Die tiefere Aussage der Geschichten wird komplett unter den Tisch gekehrt. So bleibt z. B. von der Detektivgeschichte "Die Morde in der Rue Morgue", in der es ja vor allem um die Genialität des Detektivs und seine deduktiven Methoden geht, außer dem Aussehen und dem Fundort der Leichen absolut nichts übrig.
Und auch mit dem Autor selbst geht man recht oberflächlich um. So erklärt der Literaturwissenschaftler und Poe-Experte Scott Fitzgerald Gregory (ja, ich nehme an wir sollen an einen Autor mit ähnlichem Namen erinnert werden) zum Beispiel, dass Poe seine grausamen Geschichten schrieb, "weil es ihm Spaß machte", und dass nicht nur seine Figuren, sondern auch der Autor selbst bei den Morden "Lust empfand". Bitte? Und das soll von einem Professor der Literaturwissenschaft kommen? Solche Aussagen passen wohl eher zu einem Stammtischpsychologen.
Auch wenn man von der Verbindung zu Poe einmal absieht (aber was bleibt dann noch Besonderes übrig?), konnte mich "Rabenmord" überhaupt nicht begeistern. Ich fand den Roman nicht sonderlich spannend, schon relativ früh kann man sich denken, wer am Ende der Mörder ist. Die Figuren haben mich nicht überzeugt und die arg kurzen Kapitel (2-6 Seiten) haben bei mir den Lesefluss eher gehemmt als gefördert.
Insgesamt äußerst schade, dass aus der sehr interessanten Idee nicht mehr gemacht wurde und Poes Kurzgeschichten so krude auf B-Movie-Niveau reduziert wurden.
Allen Fans von Poe sei daher geraten: Lasst die Finger von diesem Buch. Ihr werdet euch nur ärgern. Und wer Poe (noch) nicht kennt, sollte um Himmels willen nicht von "Rabenmord" auf Poe schließen! Lest doch lieber mal das Original. Seine Kurzgeschichten sind nämlich keine billigen Horrorschocker. Der echte Poe ist interessanter, besser geschrieben und hat wesentlich mehr Klasse als dieser drittklassige Roman euch glauben machen will.
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