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Rabenliebe: Roman Taschenbuch – 9. Januar 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 1. (9. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344274265X
  • ISBN-13: 978-3442742653
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3,3 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.681 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieser Text ist wirklich ein Geschenk für den Leser!" (Meike Feßmann, Laudatio Ingeborg-Bachmann-Preis)

»Wawerzineks Text ist eine behutsame, aber dennoch vor Bildern sprudelnde Rekonstruktion von Erinnerungen, der man sich kaum entziehen konnte.« (taz)

„Ein wuchtiges, an Gefühlen und Nerven zerrendes Stück Literatur.“ (WDR Scala)

"Peter Wawerzineks später Triumph beweist, dass es, von sehr weit oben, aus dem All betrachtet, auch in der Literatur Gerechtigkeit gibt." (Richard Kämmerlings, FAZ)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Wawerzinek wurde unter dem Namen Peter Runkel 1954 in Rostock geboren. Er wuchs in verschiedenen Heimen und bei verschiedenen Pflegefamilien auf. Seit 1988 betätigt er sich neben vielem anderen als freier Schriftsteller, Regisseur, Hörspielautor und Sänger. Berliner Kritikerpreis für Literatur (1991), Hörspielpreis der Berliner Akademie der Künste (1993), Ingeborg-Bachmann-Preis und den gleichnamigen Publikumspreis (2010), Shortlist Deutscher Buchpreis (2010).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

87 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 20. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Verlassen von der Mutter und aufgewachsen in Heimen und Pflegefamilien ist kein "rechtes Leben im Falschen!"

In seinem autobiographischen Roman "Rabenliebe" und in Abwandlung des Begriffes "Rabenmutter" erzählt der Autor Peter Wawerzinek seine eigene Geschichte.

Der assoziative Erzählfluss, unterbrochen nur von Geschichten aus den Nachrichten über verlassene und vernachlässigte Kinder, über Folter und Strafen an Kindern, Auszüge von Gesetzesauslegungen über Elternrechte - und Pflichten und eingefügten Texten aus bekannten Kinderliedern, bekommt man einen Einblick in das Leben eines verlassenen Kindes.
Dieser Icherzähler erlebt sich als "Ding" und nicht als Mensch. Mit vier Jahren wird er von den Aufsichtsbehörden in ein Heim gegeben, nachdem sich die Mutter aus dem Osten Deutschlands in den Westen abgesetzt und ihn ohne Aufsicht zurückgelassen hat. Man spürt förmlich, wie sie sich nicht mehr nach ihm ungesehen hat und schnell in die vermeintliche westdeutsche Freiheit geflüchtet ist. Er wurde ohne Einschränkungen seinem Schicksal überlassen.
Von Heim zu Heim geschleift, unterbrochen nur von der gelegentlichen Aufnahme bei mehr oder weniger fürsorglichen Frauen, die ihn als Pflege - oder Adoptivkind anzunehmen versuchen, geht er einem Schicksal entgegen, in dem er nur folgen, gehorchen und sich fremden Regeln unterwerfen muss.
Lange bleibt der Junge stumm, spricht nur mit den Vögeln und lauscht den Geräuschen der Natur, bis er der Wirklichkeit näher kommt. Niemand hat je gefragt, wie es diesem Kind geht. Tief in sich selbst eingeschlossen ist es weniger ein Leben als ein Überleben, dem sich der Junge ausgesetzt sieht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT am 23. Mai 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist manchmal so eine Sache mit der von Kritikern hochgelobten Literatur. Selten handelt es sich dabei um Massenkompatibles, ebenso selten um anspruchsvolles und doch verhältnismäßig leicht zu Lesendes. An sich ist das kein Problem, soll sich mit anspruchsvoller Literatur doch beschäftigen, wer die Muße und die Geduld und das Stehvermögen dazu hat. Und all das habe ich üblicherweise auch und tue mir mit Titeln, die preisgekrönt sind, dennoch eher selten schwer. Mit "Rabenliebe", dem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichneten und es auf die Short List des Deutschen Buchpreises gesetzten Romans Peter Wawerzineks, war es phasenweise, ja überwiegend anders.

Wawerzinek, der als Peter Runkel in Rostock geboren wurde, von seiner Mutter verstoßen erst in Kinderheimen, dann bei verschiedenen Pflegefamilien in der DDR aufwuchs, verarbeitet in diesem Werk, das eher Autobiografie als Roman ist, seine traumatischen Erlebnisse der Kindheit und berichtet im letzten Drittel von der Suche nach und von der Begegnung mit seiner leiblichen Mutter. Literarisch-qualitativ hebt sich das Buch deutlich von vielem ab, was in deutschen Buchhandlungen über die Ladentheke geht. Fünf Sterne für Wawerzineks Umgang mit der Sprache. Andererseits ist es mir nicht gelungen, den Roman in einem Rutsch zu lesen, sondern ich unterbrach vielfach, um andere Bücher zur Hand zu nehmen, so dass sich die Lektüre von "Rabenliebe" letztendlich über Monate zog.
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57 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winfried Stanzick am 21. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Da hat sich ein Mann seine Lebensgeschichte von der Seele geschrieben, der ein Leben lang nach seiner Mutter suchte und ihr hinterher trauerte. Zwei Jahre alt war der kleine Peter Wawerzinek, als seine Eltern 1956 die DDR verließen und in den Westen flohen. Der kleine Junge wurde "inobhutgenommen", ein Vorgang, der auch heute noch, mit steigender Tendenz übrigens, mehr als 35 000 Kinder jedes Jahr in unserem Land betrifft.

Alleingelassen, von der Mutter sozusagen verstoßen, von einer Adoptivfamilie an die andere weitergereicht, hat Peter Wawerzinek fast 50 Jahre nach seiner Mutter gesucht. Ein schwieriges Leben, ein Leben mit vielen Fast-Durchbrüchen als Literat, mit vielen Abstürzen und Rückzügen, mit vielen weiteren menschlichen Enttäuschungen hat er durchlebt und durchlitten, bevor er endlich seine Mutter fand, sie zur Rede stellen konnte und damit seine 'Bindung' an sie lösen konnte.

Sein Roman "Rabenliebe", für dessen Beginn er in Klagenfurt den Bachmannpreis bekam, ist der atemlose Versuch, in der Auseinandersetzung mit seiner eigenen Geschichte, mit Literatur und Zeitungsmeldungen, sein Leben zu retten:
"Ich habe gedacht, wenn ich mich schreibend verschenke, entfliehe ich dem Teufelskreis der Erinnerung. Schreibend bin ich tiefer ins Erinnern geraten, als mir lieb ist."

Das Schreiben hat ihn gerettet, ein Vorgang, den schon viele andere Schriftsteller vor ihm erlebt und beschrieben haben. Nicht immer war die Rettung auf Dauer gestellt. Wünschen wir diesem beeindruckenden Mann, dass er mit dem Ruhm, den ihm dieses Buch mit Sicherheit bringen wird, umgehen kann, dass er uns weitere Bücher schenken wird.
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