Ich bin Badmintonspieler, ebenso wie meine Partnerin Sabine. Wir trainieren mehrmals die Woche. Nach einiger Zeit spürten wir einen starken Schmerz im Bereich der Ellenbogen. Also suchten wir dringend Hilfe für Badmintonarm - aber wir fanden keine, bis wir dieses Buch entdeckten. Sabine hat oft Nackenschmerzen von den Computerarbeiten und ich manchmal eine leichte "Maushand".
In diesem Buch fand ich ohne großen Schnickschnack die Erfahrungen eines Mannes vor, der selbst durch den ganzen Prozess der Selbstheilung gegangen ist. Der Autor berschreibt, welche Therapieformen er alles versucht hat (von Schwermetallentgiftung bis hin zu Konsum von Meeresalgen), was von alle dem ihm geholfen hat und was nicht. Das Buch enthält zahlreiche Übungen, aber auch praktische Hilfen z. B. für den Arbeitsplatz, dabei kleine Merkzettel zum Ausschneiden sowie zahlreiche Hinweise auf weiterführende Webseiten.
Zwar wird das Thema Tennisarm bzw. Badmintonarm explizit nur gegen Ende des buhes abgehandelt, aber die zahlreichen Übungen und Erläuterungen der medizinischen Zusammenhänge im Anfang und im mittleren Teil des Buches treffen ja im übertragenen Sinne auch für Badminton- und Tennisspieler zu.
Zudem empfiehlt der Autor verschiedene Geräte (z. B. ein Nackenklopfmassagegerät), welches uns helfen kann, nicht mehr zu leiden, weder im Sport noch beim Arbeitsplatz. Der eigene Genesungsweg des Autors kann uns ermuntern und auf diesem Weg weiter zu begeben.
Als besonders wertvoll empfinde ich es, dass der Autor auf seiner Webseite u. a. eine Karte hat, auf der Ärzte und Ergonomieläden speziell für Menschen mit Tennis- oder Mausarm zu finden sind. So erfuhr ich, dass es z. B. in München einen Sportmediziner gibt, der sich der Menschen annimmt, welche unter Tennis- oder Mausarm leiden. Ich bin beglückt dieses buch gefunden zu haben und werde die im Buch empfohlenen Übungen und Tipps ausprobieren.