+ kocht das Wasser schnell
+ schaltet nach dem Aufkochen unverzüglich ab
+ fasst zwei Liter (mir reichen 1,3 L)
+ beim Abheben wird abgeschaltet - keine Selbstverständlichkeit! Es gibt Wasserkocher, die im Einschaltmodus bleiben, und dann - leer wieder aufs Netzteil gestellt - still vor sich hinglühen
o neutral: der Topf ist von innen beleuchtet, und zwar grün
- ist durch die konische Form sehr hoch geworden: 24cm. Das passt beim Befüllen nicht unter jeden Wasserhahn
- schlecht befüllbar, weil der Deckel nicht schlicht hochklappt, sondern in der Mitte der Öffnung schwingend aufkippt und die ohnehin enge Öffnung halbiert
- nichts für 70-80-Grad-Grüntee-Trinker: Es gibt es keine einstellbare Abschaltautomatik unter hundert Grad. Ein separates Tee-Thermometer muss wegen der Höhe des Kochers sehr lang sein und ist wegen der schmalen Öffnung schlecht handhabbar
- Sichtfenster, Deckel und Tülle sind aus Plastik, da hilft die Edelstahl-Optik nicht
- nach jetzt vier Wochen intensivem Gebrauch riecht es bei jedem Wasserkochen immer noch deutlich nach Plastik (von Deckel, Tülle, Sichtfenster), allerdings schmeckt das Wasser nicht danach
- Made in China
Man kann damit leben. Empfehlenswerter scheint mir ein herkömmlicher zylindrischen Wasserkocher mit unkomplizierter Einfüll-Öffnung. Und dann ganz aus Edelstahl. Das bedeutet natürlich auch, dass wie eh und je die Wassermenge nur an den Markierungen innen ablesbar ist. Auf die grüne Beleuchtung kann ich verzichten, zumal sie mit den austretenden Plastikdämpfen in diesem Fall etwas Giftgrünes bekommt.