Unser Sohn hat mit knapp drei Jahren die Lokomotive zu Ostern bekommen. Die erste Reaktion nach dem Auspacken war reine Freude. Schnell ein Oval aufgebaut und die Lok auf die Schienen gesetzt. Die Lokomotive hat sich nach Kräften bemüht, die Räder haben sich fleißig gedreht aber sie kam nicht vom Fleck. Die Reaktion unseres Sohns kam dann auch umgehend: "Papa, die Thomas-Lok fährt nicht" und "Der Osterhase soll die Lokomotive wieder mitnehmen".
Was war passiert?
Die Holzeisenbahn war ursprünglich Papa's alte Eisenbahn, die mit einigen neuen Elementen ergänzt wurde. Das heißt sie besteht aus einem bunten Mix von Schienen verschiedener Hersteller (Eichhorn, Brio) alter und neuer Ausführung.
Beim weiteren Ausprobieren ist aufgefallen, daß die Lokomotive auf den neuen Brio-Schienen funktioniert hat, nicht aber auf den alten, egal von welchem Hersteller. Näher untersucht, stellt man fest, dass die neuen Schienen gefaste Nuten haben, die alten aber nicht. Die Lokomotive hat auf der Innenseite der Räder eine "Schutzwand", die fast so tief ist, wie die Räder selbst. Auf dieser Wand sitz die Lokomotive bei den alten Schienen auf.
Mit dem Schleifklotz wurde bei den alten Schienen die Fase nachträglich ergänzt. Damit fährt die Lok dann auch auf allen Schienen, auch mit zwei Anhängern die Brücke hoch. Unser Sohn hat jetzt viel Freude an der Lok und möchte sie nicht mehr umtauschen.
Fazit:
Ein tolles Spielzeug mit genügend Leistung, auch für Brücken und Anhänger, sofern die Schienen passen.