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RAN (Special Edition, 2 DVDs) [Special Edition]
 
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RAN (Special Edition, 2 DVDs) [Special Edition]

Tatsuya Nakadai , Akira Terao , Akira Kurosawa    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Tatsuya Nakadai, Akira Terao, Jinpachi Nezu
  • Regisseur(e): Akira Kurosawa
  • Komponist: Tôru Takemitsu
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Special Edition
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0), Japanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Niederländisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 18. November 2004
  • Produktionsjahr: 1985
  • Spieldauer: 156 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00030EJJA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.667 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Im Japan des 16. Jahrhunderts beschließt der alternde Fürst Hidetora, sein Reich unter den Söhnen Taro, Jiro und Saburo aufzuteilen. Als Saburo seinen Vater vor aufkeimenden Familienstreitigkeiten warnt, wird er von ihm verstoßen. Die Befürchtungen Saburos erweisen sich jedoch schnell als begründet: die Truppen Taros und Jiros greifen die Garde Hidetoras an und besiegen sie, Hidetora ist heimatlos und verfällt dem Wahnsinn. Auf der Suche nach dem herumirrenden Vater kehrt Saburo aus dem Exil zurück und wird, als er ihn findet, von Jiros Leuten erschossen, worauf Hidetora aus Verzweiflung stirbt. Gleichzeitig fallen die Nachbarfürsten in das Land ein und verwüsten es.

Produktbeschreibungen

Japan zu Beginn des 16. Jahrhunderts:
Der greise Fürst Hidetora, einst ein grausamer Feldherr, verteilt auf der Höhe seiner Macht Titel und Güter an seine drei Söhne. Der älteste Sohn Taro soll seine unmittelbare Nachfolge antreten, ihm aber noch einige Vorrechte des Clan-Oberhauptes zugestehen. Von seiner Macht verblendet erkennt der Alte nicht, daß Taro ein heuchlerisches Spiel betreibt: Hidetora verliert alle Privilegien und wird verbannt. Seinen jüngsten Sohn Saburo hatte er zuvor schon zusammen mit Tango, dem Ratgeber des Großfürsten, verstoßen, weil diese ihn aufrichtig vor den Folgen seines Plans gewarnt hatten. Jiro, der dritte Sohn, verweigert dem Vater später die Zuflucht, als er bei ihm unterkommen möchte. Hidetora wird in Armut, Isolation und Wahnsinn getrieben. Seine Leiden sind die Strafe für seine frühere Machtgier und Gräueltaten. In Begleitung seines treuen Hofnarren Kyoami irrt er durch die Länder, die er einst beherrscht hat. Im Kampf um sein Erbe zerfleischen sich die Söhne - geschürt durch die Intrigen der von Rache getriebenen Kaede, der Frau Taros.

Ihre Familie wurde früher von Hidetoras Kriegern ausgelöscht, und sie will sein Haus in Schutt und Asche sehen. Taro beschlagnahmt Saburus Burg. Während Hidetora sich dort aufhält, greift Jiro, der zweitälteste Sohn, an, lässt seinen Bruder Taro ermorden. Hidetora kommt zwar mit dem Leben davon, muß aber mit ansehen wie seine Leute sterben. Tango und der Narr treffen auf den herumirrenden Hidetora; gemeinsam finden sie Zuflucht bei dem blinden Tsurumaru. In ihm begegnet Hidetora seiner eigenen, grausamen Vergangenheit: Tsurumaru ist der Bruder von Sue, Jiros

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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
RAN (Chaos) 5. Oktober 2004
Von M.M.
Format:DVD
Trotz seiner vielen erfolgreichen Filme (Die sieben Samurai, Yojimbo, ...) gelang es Kurosawa ab Mitte der sechziger Jahre nicht mehr seine ambitionierten Projekte in Japan zu verwirklichen (die Studios versagten ihm die weitere Unterstützung). Gemeinsam mit befreundeten japanischen Regisseuren (den „4 Rittern") und privatem Kapital versuchte er darum vollkommen eigenständig Filme zu produzieren. Aufgrund der Thematik von Außenseitern der japanischen Gesellschaft entwickelte sich aber gleich sein erster Film zum totalen finanziellen Desaster. Im Bewusstsein seine Freunde in den Ruin getrieben zu haben unternahm Kurosawa einen Selbstmordversuch. Aus der Verzweiflung dieser persönlichen Krise konnte er sich zum Glück für alle Cineasten durch eine internationale Koproduktion (Japan/UDSSR) befreien und neue kreative Kraft schöpfen. „Uzala der Kirgise" gewann 1975 den Oscar für den besten ausländischen Film.
Die Unterstützung ausländischer Bewunderer ermöglichte es ihm nach diesem Erfolg wieder groß angelegte Stoffe zu verfilmen. So entstanden 1980 „Kagemusha" und 1985 Akira Kurosawas bester Farbfilm und Höhepunkt seines Alterswerk, „Ran".

Seit Jahren schon an dem Drehbuch schreibend, erfüllt sich Kurosawa mit der Umsetzung seiner König Lear Fassung (nach Shakespeare) einen großen Traum. Doch sein Werk endet ungleich düsterer und hoffnungsloser als das europäische Original. Hier zeigt sich der tiefe Pessimismus, das abgründige Menschenbild das Kurosawa im Alter entwickelte. Die Schrecken des verheerenden Erdbeben von 1923, das Chaos des brennenden Tokios, die er als Kind unmittelbar erfahren musste, fließen scheinbar direkt in diese Untergangsfantasie. In „Ran" bietet er noch einmal sein ganzes Können auf, seine meisterhafte Fähigkeit der Massenchoreographie, der expressionistische Einsatz von Farbe, dir organische Verbindung von Landschaft, Himmel und Mensch. Wie sehr sich Kurosawa auch am (traditionell japanischen) Theater orientierte zeigen die fantastischen Kostüme von Emi Wada (Oscar 1985) und die deutlich geschminkten Darsteller, die in ihren erstarrten Gesichtern zuweilen an Nô-Masken erinnern. Die Schauspieler verkörpern weniger Menschen als Archetypen, die direkt einer griechischen Tragödie vom Format der „Medea" entstiegen sein könnten. Dieser Eindruck wird durch die bis ins letzte Detail durchkomponierte Symmetrie der Bildsprache noch unterstrichen.
Besonders erwähnenswert an „Ran" ist auch der Farbcode des Films, der jedem Clan, den einzelnen Brüdern und Hauptdarstellern, eine eigene Primärfarbe (einzig der Hoffnarr, als Zerrspiegel der Welt, trägt Bunt) zuordnet. Ein Prinzip das jüngst von Zhang Yimou in seinem Martial Arts Epos „Hero" wieder aufgegriffen wurde. Die Musik von Toru Takemitsu, einem der renommiertesten Komponisten Japans im 20.Jahrhundert, transportiert und verstärkt perfekt die Endzeitstimmung, die tragische Melancholie, dieser filmischen Apokalypse.

Zum Inhalt:
Ein alter Fürst, der unzähligen Schlachten und des Erobern müde, möchte sich zur Ruhe setzten. Er übergibt seinem Ältesten die Macht und beschwört die Einheit seiner drei Söhne. Im Gegensatz zu den schmeichelnden Worten der beiden Älteren erregt sich der jüngste Sohn über die Naivität, die Dummheit des Vaters, wie er glauben könne, dass seine Söhne Frieden halten und ihm auch weiterhin den nötigen Respekt erweisen würden. Über die harten (aber wahren) Worte des Jüngsten außer sich, verstößt er diesen, nimmt ihm alle Rechte eines Sohnes.
Dann, nach kurzer Zeit beginnt das Unheil seinen Lauf. Denn die beiden anderen Brüder, ganz die Kinder einer kriegerischen grausamen Epoche, denken nur an die Erfüllung des eigenen Ergeiz. Ein weiterer Schatten der Vergangenheit tritt hinzu. Die Ehefrau des Ältesten ist die Tochter eines vom Großfürsten einstmals vernichteten Clans und sinnt immer noch auf blutige Rache. Der naive älteste Sohn, von seiner hasserfüllten Frau angestachelt, will den Vater zwingen sich ihm zu unterwerfen. In seinem Stolz gekränkt zieht dieser mit seiner ihm verbliebenen Leibgarde zur Burg des zweiten Sohns, doch auch dort wird ihm der angemessene Empfang verweigert, das Misstrauen ihm gegenüber ist zu groß, der Machthunger der beiden Söhne übermächtig. Statt nun zu seinem dritten Sohn zu gehen und um Vergebung zu bitten rennt der alte Fürst vom Stolz geblendet in sein Verderben. Nachdem er die verlassene Burg des Jüngsten besetzt hat, wird er von den vereinigten Heeren der beiden ältesten Söhne überfallen. Der visuell beeindruckendste Moment des ganzen Films, die stürmenden Samurai, die Berge von Leichen, Ströme von Blut, verbinden sich mit Rauch und Flammen der brennenden Burg, mit der düsteren Musik Takemitsus zu einem monumentalen Requiem. Alles, seine treuen Vasallen, die Konkubinen und Dienerinnen, sein Stolz und der Verstand verbrennen in diesem Alptraum menschlichen Wahns zu Asche. Allein zurückgelassen, zum Seppuku nicht fähig, da alle Schwerter zerbrochen liegen, verfällt der Fürst dem Irrsinn und wandelt wie ein lebender Toter durch die Trümmer seiner Existenz. Lediglich sein Hofnarr und ein letzter treuer Krieger bleiben bei ihm.
Doch hier endet die Geschichte noch nicht. Erst muss auch der letzte Bruder tot im Staube liegen, die letzte Hoffnung zertrümmert sein. Eine grelle Vision des Untergangs, ein Inferno aus Blut und Feuer. Zurück bleibt eine geschundene leere Welt, in Asche getaucht.

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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vorsicht 26. Juni 2007
Format:HD DVD
Vor dieser HD DVD muß man einfach warnen, denn so unglaublich es klingt: die erhältliche DVD ist bildtechnisch einfach besser!!!!!!! Hier wurde schrecklich geschlampt, von Schärfe kaum eine Spur und die Farben rauschen vor sich hin. Grottenschlecht.
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schlechter Transfer 13. Juni 2007
Von M. Hafner
Format:HD DVD
Diese HD-DVD sieht eher wie eine DVD aus. Der Transfer hat kaum Detail jenseits einer guten DVD und kann nicht wirklich als HD bezeichnet werden. Zudem gibt's noch Edge Enhancement. Ein veralteter Transfer. Gar nicht zu empfehlen.
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Nix wie Ran!
"Ran", also "Kriegsgetümmel", ist der Titel von diesem letzten teuren Großfilm Akiro Kurosawas. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Serenus Zeitblom veröffentlicht
Langatmiges Werk
"Ran" ist eine bildgewaltige King-Lear-Interpretation. Obwohl schön anzusehen, ist er streckenweise doch sehr langatmig und spannungslos inszeniert. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Phoenix veröffentlicht
Die Welt ein Chaos
Ein Historiendrama, das an unsere Sehgewohnheiten wegen der epischen Breite hohe Anforderungen stellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juni 2009 von zopmar
Inhaltlich TOP
5 Sterne für den Inhalt
2 Sterne für Bild
3 Sterne für Tonqualität

Für den jetzigen Preis eine Empfehlung wert.
Veröffentlicht am 19. März 2008 von Mel84
chris.marker als B-Seite
Was die anderen Rezensenten hier als eine nette, aber belanglose 2. DVD bezeichnen, enthält in Wirklichkeit die Dokumentation "A.K." von chris. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2008 von Hukahey
Sehr guter Film!
Ja, wie schon in vorigen Rezensionen erwähnt,
ist dieser Film wirklich fantastisch umgesetzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. März 2008 von Hakuseki H.
Zum Abgewöhnen!
Meine "Vorschreiber" haben absolut Recht! Wer mit den neuen HD Medien liebäugelt und HD-DVD's wie RAN oder HERO zum "Schnuppern" erwischt, ist höchstwahrscheinlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2008 von G. Gallian
Die eine-DVD-Version tut es auch
Die zweite DVD bringt nichts wirklich Erhellendes. Aber darum geht es nicht. Der Film ist prima. Eine Geschichte aus dem alten Japan, Gerangel zwischen Herrschern und Samurais,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2007 von Heiner Hund
Sehr kurze Info
Also wer in diesem Film eine Sequenz permanenter Metzeleien erwartet, der sollte auf keinen Fall RAN anschauen.
Dieser Film ist, um es ganz schlicht auszudrücken, Kunst !
Am 3. Januar 2006 veröffentlicht
Kurosawa für Cineasten
Kurosawas Verpflanzung der Geschichte von König Lear in die Zeit japanischer Samurais ist ein einmaliges Fest für die Augen. Lesen Sie weiter...
Am 13. April 2005 veröffentlicht
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