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143 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
R.E.D. - Rau (Frank). Energisch. (Victoria) Durchgeknallt. (Marvin), 22. Januar 2011
Dass das ältere Semester im Beruf einen schweren Stand hat, müssen viele Menschen in ihrem späteren Berufsleben erleben. Ausgemustert und in Rente geschickt, leben sie dann ihr weiteres Dasein. Genau so ergeht es auch Frank Moses, seines Zeichens genialer CIA-Agent, der mit seiner skrupellosen und kompromisslosen Art so manchen Auftrag für sich entscheiden konnte. Nun sitzt er den lieben langen Tag zu Hause, flirtet mit einer Call-Center-Mitarbeiterin von der Rentenkasse (Sarah) und lebt in den Tag hinein. Als eines Abends ein bewaffneter Trupp in sein Haus eindringt und ihn versucht, umzubringen, wird ihm schnell klar, dass nun auch Sarah in Gefahr ist. Doch damit beginnt das Abenteuer gerade erst, denn er besucht seine alten Kollegen wieder, die ihren alten Job ebenfalls vermissen... Regisseur Robert Schwendtke ist mit "R.E.D." ein ungemein lustiger und kurzweiliger Film gelungen, der, bezogen auf die Story sicherlich kein Neuland betritt, aber durch die schauspielerischen Glanzleistungen der Darsteller selbst Filmgucker zu überzeugen weiß, die keine Fans von Action-Filmen sind. Da ich ein Fan Helen Mirrens bin, war es für mich keine Frage den Film zu schauen. Enttäuscht wurde ich ebenfalls nicht, denn sie spielt die Rolle der abgebrühten und mordlustigen Victoria so klasse, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass sie vor ein paar Jahren so exzellent die Queen hat spielen können. Aber auch der restliche Cast ist so klug ausgewählt und besetzt, dass einem bei der Liste der beteiligten Schauspieler die Spucke weg bleibt. Angefangen bei dem Protagonisten Frank, der von Bruce Willis so unglaublich cool gespielt wird, dass Lacher schon vorprogrammiert sind. Oder ein John Malkovich, der den exzentrischen und unter Verfolgungswahn leidenden Marvin spielt: die Schauspieler machen ihre Arbeit mehr als ausgezeichnet. Dabei vergehen die knapp zwei Stunden so ungemein schnell, dass man den Film und die darin vorkommenden Charaktere am liebsten direkt ein zweites Mal erleben möchte. Ich bin beim besten Willen kein eingefleischter Actionfilm-Fan, aber "R.E.D. - Älter. Härter. Besser" ist richtig gute Popcorn-Unterhaltung und 120 Minuten Spaß pur. Dabei sind die Charaktere und ihre Sprüche der ausschlaggebende Knackpunkt beim Schauen des Films. Natürlich kommen auch Action-Fans auf ihre Kosten, denn hier explodieren nicht nur Gebäude oder Autos.
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66 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Alten kommen, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: R.E.D. - Älter. Härter. Besser [Blu-ray] (Blu-ray)
Immer, wenn es in Hollywood mal nicht so rund läuft und 2010 war ein solcher Zeitpunkt, müssen die bewährten Schauspieler der alten Garde ran, um noch etwas zu retten. Unter dem Namen *R.E.D. - Älter, Härter, Besser*, im Original *RED - Retired Extremely Dangerous*, traten so große Namen, wie Bruce Willis, John Malkovich, Morgan Freeman und Helen Mirren an und sogar Ernest Borgnine mit seinen 93 Jahren wurde für eine Nebenrolle vor die Kamera geholt. Eine weitere Nebenrolle gab es für Richard Dreyfuss und alles zusammen ergab eine sehr unterhaltende und schwarzhumorige Abrechnung mit dem Jugendwahn. Allein schon diese Figuren machen den Film zu einer der besten Actionkomödien der letzten Zeit. Doch auch die Geschichte ist originell und kurzweilig. Zunächst spielt sie natürlich mit dem Alter der Protagonisten, doch nur um im Verlauf zu beweisen, dass dieses eigentlich unerheblich ist. Der Plot ist relativ simpel, aber von Regisseur Robert Schwentke sehr klug genutzt, um knallharter Action eine Grundlage zu geben. Nachts wird der Ex CIA Agent Moses in seinem Haus von einem Killerkommando überfallen. Es gelingt ihm, alle Angreifer kampfunfähig zu machen und sein völlig zerstörtes Haus mit dem Notwendigsten zu verlassen. Ein hoher amerikanischer Politiker benutzt die CIA, um durch sie eine Handvoll alter Agenten auszuschalten, die Zeugen seiner Verbrechen in den achtziger Jahren waren. Zumindest ist das so geplant, aber diese Agenten, vorneweg der nicht ganz so alte Bruce Willis als Exagent Frank Moses und seine Kollegen, unter ihnen John Malkovich als völlig paranoider Marvin Boggs, der mit seiner Paranoia manchmal gar nicht so falsch liegt, haben erstaunlicherweise Einwände gegen ihre Tötung. Karl Urban als CIA Killer William Cooper macht nicht ansatzweise eine so gute Figur wie die putzmunteren Geronten, die seine Ziele sind. Helen Mirren kann sich als Queen zwar Oscars fangen, aber wirklich überzeugen kann sie mich nur am schweren Maschinengewehr. Selbst die ehemaligen Feinde vom KGB ergreifen Partei und auch das wird laut und blutig. Bruce Willis, John Malkovich spielen so erfrischend und gut gelaunt, man fühlt sich die besten Zeiten von stirb langsam zurückversetzt. So machen die über 100 Minuten Action richtig Spaß. Der Film kommt auf meiner persönlichen Wertung auf glatte 10/10 und auf die Liste der anzuschaffenden Filme. Mit solchen Filmen kann man auch gelassen dem langweiligsten Feiertagsprogramm im Fernsehen entgegen sehen. Für das Kinojahr 2010 war *R.E.D.* eines der wenigen Highlights, die dieses schwache Kinojahr erträglich machten. Wenn dieser Film 2011 auf DVD und Blu ray zu haben ist, gehört diese erfrischend vergnügliche Ballerei der alten Stars zumindest in meine Sammlung. Die Blu ray hat erfreulicherweise auch ein Wendecover. Die Blu ray erfreut durch ein gestochen scharfes Bild und einem satten DTS-Sound.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Irgendwie ein bisschen schlampig, 28. April 2011
Rezension bezieht sich auf: R.E.D. - Älter. Härter. Besser [Blu-ray] (Blu-ray)
Eigentlich könnte der Film ein echter Hammer sein, denn die Zutaten passen. Eine recht spannende Story über in Rente gegangene Top-Agenten, die einen alten Fall aufrollen, jede Menge witzige Dialoge und locker aufspielende Altstars (besonders cool kommen Bruce Willis und Nespressogott John Malkovich rüber). Dazu mischt mit Karl Urban (Éomer in der LOR-Triologie) sogar noch ein talentierter Mime in der Nebenrolle mit und eine geballte Ladung handfeste, klassische Krimi-Action rundet die ganze Chose ab. Diese Mischung schmeckt und garantiert gute Unterhaltung, vor allem da sich der Film nicht bierernst nimmt, sondern jede Menge Lacher garantiert. Doch leider wurde mal wieder beim Dreh und beim Schnitt sehr schlampig gearbeitet, was den guten Eindruck zum Schluss dann doch etwas relativiert und Filmfans wie mir den Spass ein wenig verdirbt. Normalerweise fallen mir Patzer wie farbwechselnde Krawatten, Blinzler bei Leichen oder ähnliche Kleinigkeiten, die es immer mal gibt, nicht sofort auf, aber wenn einen solche Ungenauigkeiten regelrecht anschreien, kann nicht mal ich sie ignorieren. Anfangs ist bei R.E.D. für mich noch alles in Ordnung, aber z.B. nach den ersten Hangemengen, die ihre Spuren an Maske und Kleidung der Akteure hinterlassen, reinigen sich Klamotten wie von Geisterhand, fangen Schrammen an, ihr Grösse zu verändern oder sie verschwinden urplötzlich, um wenig später wieder aufzutauchen. Besonders auffällig ist dieses Wund-Wanderverhalten bei Bruce Willis, dessen kahlrasierter, markanter Charakterkopf solche Fehler bei brillianter Blu Ray Bildqualität sofort offenbart. Es mag ja sein, dass der Star kein Freund von Schminke ist (in Die Hard 4 sah es bei ihm ähnlich aus), aber ein bisschen mehr Liebe zum Detail wäre wünschenswert, zumal man heutzutage digital auch einiges easy richtig stellen kann. Wenn es möglich ist, auf Wunsch der Stars Falten im Gesicht zu glätten, Krampfadern und Tattoos verschwinden zu lassen und Blut wegzuretuschieren, kann man sicher auch erwähnte gröbere Schlampereien ausbügeln. Dafür einen Stern weniger, ansonsten für den Plot und die Darsteller beide Daumen nach oben.
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