Pressestimmen
Das Buch macht die Deutschen mit einem Stück verdeckten, versteckten Deutschlands bekannt. Ein Geschichtsbuch über eine missbrauchte Landschaft, das deutsche Geschichte ins Gespräch bringt, die in keinem Geschichtsbuch steht. (Süddeutsche Zeitung)
Über den Bug hat Marten Schmidt nun ein mit zahlreichen, bislang unbekannten Fotos reich illustriertes Buch vorgelegt. Ihm geht es nicht um touristische Geheimtipps zu Gunsten der einst idyllischen Halbinsel, sondern um analysierende Beschreibung der Kräfte, die im Laufe des vergangenen Jahrhunderts diesen Charakter zerstört haben. (Neues Deutschland)
Marten Schmidt, mit den örtlichen Gegebenheiten offenkundig bestens vertraut, nimmt den Leser mit auf eine spannende Zeitreise, angefangen von der Schwedenzeit bis in die jüngste gesamtdeutsche Vergangenheit und Gegenwart. Für historisch, speziell militärhistorisch Interessierte Leser ein Genuß! (Zeitgeschichte regional)
Kurzbeschreibung
Den Bug, die Halbinsel im äußersten Nord-Westen der Insel Rügen, durfte bis vor kurzem kein Zivilist betreten. Hier war fast 80 Jahre lang militärisches Sperrgebiet. Die kaiserliche Flotte errichtete auf dieser Landzunge im Ersten Weltkrieg einen Stützpunkt für ihre Marineflieger. Die Nazis nutzten den abgelegenen Landstrich für ihre Pläne zur geheimen Luftrüstung. Nach der Demontage der Anlagen durch die Sowjetunion stationierte die Nationale Volksarmee einen Flottenverband, der auf Feindberührung ausgerichtet war. Heute ist die Zeit der militärischen Nutzung vorbei, Investoren versuchen einen großen Erholungspark zu errichten. In Bild und Text wird die facettenreiche Geschichte dieses Areals nacherlebbar.