Eigentlich ist es erstaunlich,dass nicht noch mehr Hunde Rückenprobleme haben.Gründe für Rückenprobleme gibt es erstaunlich viele:von Schmerzen während der Wachstumsphase,Fehlbelastungen,schlechte Ernährung,rassebedingte Probleme und NATÜRLICH fasche Ausbildungsmethoden(Leinenruck,Stachel-& Würgehalsbänder,FALSCHER Gebrauch eines Kopfhalters,'Verunsicherung auf Distanz',Stress).
Ebenfalls einleuchtend ist die Wichtigkeit der Leinenführigkeit.
Der Autor sensibilisiert den Halter jedoch auch auf die Gefährlichkeit mancher Sportarten und weißt auf die Spätfolgen von 'Äusseren Gewalteinwirkungen'(Unfällen,Hunde-Attaken und der 'Alphawurf') hin.
Gleichzeitig betont Hallgren die Wichtigkeit,von'aufgewärmten'Muskeln,vor Sport & Spiel.
Nur in einem Punkt kann ich A.Hallgren NICHT zustimmen:Ich glaube nicht,dass es unschädlich ist,wenn der Hund IMMER an der Leine geführt wird-das hängt natürlich mit der Größe und Rasse des Hundes zusammen.
Ist dies aus irgentwelchen Gründen notwendig(Leinenzwang,Jagdtrieb,Unverträglichkeit...),so sollte man dem Hund,durch Anpassung an seine Geschwindigkeit(Joggen,LANGSAMES am Radfahren...)zumindest 2-3 mal wöchendlich ermöglichen in seiner natürlichen Geschwindigkeit (langsamer Trab)zu laufen.
Natürlich kann man seinen Hund nicht'in Watte packen',das wird auch gar nicht verlangt,jedoch regt diese Buch zum Nachdenken an.Insbesondere Hunde-Halter,die einen verhaltensaufälligen Hund haben,sollten in Betrach ziehen,dass das Verhalten ihres Hundes evtl. durch Rückenschmerzen bedingt ist.<BR
4 Sterne für ein wichtiges Buch,dass sehr lesenwert ist,aber zu dünn.