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Im Rücken steckt das Messer: Geschichten aus der Gerichtsmedizin
 
 
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Im Rücken steckt das Messer: Geschichten aus der Gerichtsmedizin [Gebundene Ausgabe]

Hans Bankl
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Kremayr & Scheriau; Auflage: N.-A. (September 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3218006929
  • ISBN-13: 978-3218006927
  • Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 14,4 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 717.389 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans Bankl
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.at-Redaktion

Gerichtsmediziner tauchen immer öfter in Krimis oder im Film auf und tragen souverän Entscheidendes zur Klärung des Falles bei. Mit der realen pingeligen Laborarbeit bei merkwürdigen Todesfällen haben die Abenteuer von Kay Scarpetta oder Quincy allerdings wenig zu tun.

Doch wahre Geschichten sind oft spannender als ein Krimi. Diesen Beweis erbringt der altgediente Pathologe Hans Bankl. Unter dem bezeichnenden Titel Im Rücken steckt das Messer erzählt er locker und amüsant aus seiner Praxis und der Geschichte der Gerichtsmedizin. Er spannt dabei einen weiten Bogen vom Altertum bis zur Gegenwart. Beschreibungen von der Arbeit am Tatort oder am Obduktionstisch garniert er mit zahlreichen Beispielen prominenter und weniger bekannter Todesfälle. Josef Mengele, Karl Lütgendorf oder Napoleon werden herangezogen, ebenso wie der Dichter Emile Zola oder Mozart. Dabei kann Bankl so richtig aus seinem Erfahrungsschatz schöpfen, denn er konnte schon einige Male falsche Todesursachen von prominenten Verstorbenen richtig stellen.

Mit dieser Sammlung legt Bankl auch ein Resümee seiner langjährigen Arbeit vor, streut reichlich Anekdoten bei, die manchmal wohligen Schauder verbreiten und scheut sich nicht vor drastischen Beschreibungen. Genauer widmet er sich unter anderem den Giftmorden, die deshalb von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben sind, weil sie so schwer nachzuweisen waren.

Obwohl Bankl von der Gerichtsmedizin und ihren Möglichkeiten alles aufzuklären, überzeugt ist, gibt er schließlich doch einige Praxistipps wie man einen Mord anlegen sollte, um ihn "perfekt" durchzuführen. Zu den vier Grundregeln zählen, Augenzeugen und Mitwisser vermeiden, keine Spuren hinterlassen und nicht sofort im Kreis der Verdächtigen auftauchen. Dann folgen Erläuterungen zu passenden Tatwaffen und möglichen Vertuschungen von Todesfällen. Wenn man alles befolgt, sollte es klappen. Auf alle Fälle ist Bankls Buch eine gute Grundlage, um Krimis mit anderen Augen lesen zu können. --Tobias Hierl

Kurzbeschreibung

Der renommierte Pathologe und Bestsellerautor mit heiteren und ernsten Geschichten, die sich zwischen weißen Göttern, schwarzen Schafen der Medizin und ihren Patienten zugetragen haben.Wenn eine Ärztin einen Totenschein auf Herzversagen ausstellt und die 16 Messerstiche im Rücken der Leiche nicht bemerkt, so kann sich der erfahrene Pathologe Hans Bankl darüber nicht wundern. Nach 35 Berufsjahren und 30.000 Obduktionen ist er überzeugt, dass viele Ärzte nicht in der Lage sind, ohne Obduktion die wirkliche Todesursache eines Menschen festzustellen. Deshalb solle man, so rät er, auch den Statistiken darüber, woran Menschen in der Regel sterben, nicht allzuviel Glauben schenken.Glauben sollte man auch nicht unbedingt, dass es sich zu Hause besser stirbt. Immer wieder stellen sich unauffällige Herzstillstände als heimtückische Anschläge oder kuriose Unfälle heraus. Wie etwa bei der alten Frau, bei der erst der Leichenbestatter sich wunderte, warum er ihren Mund nicht schließen konnte. Als er genauer hinsah, hatte sie ein Taschentuch tief im Rachen. Oder jener Mann, der im Garten zusammenbrach; erst später bemerkte man, dass er ein Loch in der Brust hatte. Sein Na chbar hatte Schießübungen gemacht und ihn dabei mit einer abgeprallten Kugel tödlich getroffen. Da Bankl als Pathologe häufig mit Mordopfern zu tun hat, gibt er bereitwillig Expertentipps für den perfekten Mord. Mögliche Nachahmer warnt er jedoch, dass die Detektive mit dem Skalpell nicht nur gute Spürnasen und scharfe Instrumente haben, sondern auch über modernste Hightech-Wissenschaft verfügen und nicht einmal davor zurückschrecken, sich von Schmeißfliegen Auskunft über einen Todeszeitpunkt geben zu lassen. Bankl berichtet über die beliebtesten Gifte der Geschichte und über interessante Selbstmorde von Kleopatra über Karl Lütgendorf bis hin zur Baader-Meinhof-Gruppe. Spannend sind die Irrfahrten berühmter Leichen, die oft Jahrhunderte nach ihrem Tod noch nicht zur letzten Ruhe gefunden haben; von mancher blieb gar nur noch ein halber Kopf übrig wie im Fall des Gesichts von Kardinal Richelieu. Ganz arg erging es dem englischen Parlamentarier Oliver Cromwell im 17. Jahrhundert. Zwei Jahre nach seinem Tod wurde er von Königstreuen wieder ausgegraben, erst aufgehängt und dann enthauptet. Bankl bewahrt übrigens die Schädel seiner Vorfahren zu Hause auf, um sie vor solchen Unbilden zu schützen. Schließlich warnt Bankl vor ganz neuen Gefahren, die zum Tod in delikaten Lebenslagen führen können. Allem voran bei unvorsichtiger Verwendung des Potenzmittels Viagra. Da kann Liebe schnell tödlich sein.
Ein humorvoller und informativer Streifzug durch die Welt gewaltsamer Tode von einem Meister aus der Zunft der Detektive mit dem Skalpell.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ganz nett 30. Oktober 2008
Von basssopran TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Nette, wenn auch etwas ungeordnete Anekdotensammlung aus der Geschichte der Gerichtsmedizin. Darunter befinden sich prominente Selbstmörder, die Unterscheidung zwischen Selbstmord und inszeniertem Selbstmord, Unfälle, die aus Vorurteilen heraus zu Morden stilisiert wurden etc. Bankl berichtet kaum aus eigener Erfahrung, dadurch bekommt die Sammlung einen recht geringen Informationswert. Ein Aha-Effekt stellt sich kaum ein. Allerdings hat Bankl einen amüsanten Schreibstil. Zum so-mal-zwischendurch-lesen reichts.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe mir dieses Buch aufgrund einer Empfehlung aus dem Bekanntenkreis gekauft und habe es gelesen.
Hans Bankl stellt hier seine Arbeit dar und erklärt die Gerichtsmedizin sehr genau und leicht verständlich. Anhand von vielen Anektoten erklärt er Fehler der Vergangenheit und die Grundliagen der Gerichtsmedizin. Ist für jeden interessant der sich für Patalogie interessiert und ein wenig in die kriminologie eintauchen will. Sogar anhand von berühmten Persönlichkeiten zeigt er auf wie sie zu Tode gekommen sind und warum die Fälle in der Vergangenheit falsch oder unzureichend Unterschucht und aufgeklärt wurde(n).
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Gratulation an den Autor! Ein gelungenes Buch, bei dem man aus dem Staunen und Schmunzeln nicht herauskommt. Die Ausdrucksweise des Autors ist einfach, kein medizinischer Kauderwelsch, der nur von Insidern zu verstehen ist. Alles in allem, ein unterhaltsames Buch, das aber auch zum Nachdenken anregt.
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Veröffentlicht am 15. Oktober 2007 von marielan
sehr interessant und witzig
Bankl gibt einen guten Überblick über das Gebiet der Gerichtsmedizin und anhand seiner anschaulichen Geschichten verliert der, meist unheimlich wirkende, beruf des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2004 von Martina Schipfer
ganz nett, aber am Thema vorbei
In mehr oder weniger kurzen Kapitel liefert der Autor Beiträge,
welche teilweise nur am Rande mit "Gerichtsmedizin" zu tun haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2003 von "niedermeierrittler"
geschichten aus der gerichtsmedizin?
dieser untertitel ist sicher nicht richtig, eher sollte es heißen geschichte DER gerichtsmedizin, wobei das auch nicht den punkt trifft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2002 von augensternchen
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