Nette, wenn auch etwas ungeordnete Anekdotensammlung aus der Geschichte der Gerichtsmedizin. Darunter befinden sich prominente Selbstmörder, die Unterscheidung zwischen Selbstmord und inszeniertem Selbstmord, Unfälle, die aus Vorurteilen heraus zu Morden stilisiert wurden etc. Bankl berichtet kaum aus eigener Erfahrung, dadurch bekommt die Sammlung einen recht geringen Informationswert. Ein Aha-Effekt stellt sich kaum ein. Allerdings hat Bankl einen amüsanten Schreibstil. Zum so-mal-zwischendurch-lesen reichts.