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Rückbildungsgymnastik: Fit und schön nach der Geburt: Fit und schön nach der Geburt. Mit über 200 Übungen
 
 
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Rückbildungsgymnastik: Fit und schön nach der Geburt: Fit und schön nach der Geburt. Mit über 200 Übungen [Taschenbuch]

Heike Höfler
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Schönste für jede Frau ist doch, mit Freuden Mutter zu werden und danach wieder so auszusehen wie früher, vielleicht sogar noch besser. Den Weg dazu zeigt dieses Buch." (Heike Höfler )

Kurzbeschreibung

Mit über 200 Kräftigungs- und Entspannungsübungen können junge Mütter einfach und bequem zu Hause etwas für ihre Gesundheit tun und ihre Figur nach Geburt und Stillzeit wieder in Form bringen. Die Sportlehrerin Heike Höfler bietet effektives Training für den Beckenboden – und das kommt auch dem Liebesleben zugute.



Klappentext

"Das Schönste für jede Frau ist doch, mit Freuden Mutter zu werden und danach wieder so auszusehen wie früher, vielleicht sogar noch besser. Den Weg dazu zeigt dieses Buch."
Heike Höfler

Über den Autor

Heike Höfler arbeitet seit vielen Jahren als Sportlehrerin und leitet Gymnastikkurse speziell für Frauen. Die dreifache Mutter hat bereits mehrere erfolgreiche Bücher zu verschiedenen Gymnastikformen geschrieben.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Inhalt:

DIE ZEIT DER RÜCKBILDUNG

Rück- und Umbildungsvorgänge
- Rückbildung der Gebärmutter
- Frühwochenbett
- Mittleres Wochenbett
- Spätwochenbett

Pflegetipps
- Brustpflege

Lagern und Bewegen

Haltung im Alltag
- Haltungsschulung

WOCHENBETT- und RÜCKBILDUNGSGYMNASTIK

Aufbau des Übungsprogramms

Stoffwechselübungen
- Hände und Arme
- Füße und Beine

Vorbereitung für die Kräftigungsübungen
- Aufbau und Funktion des Beckenbodens
- Bewusstmachung des Beckenbodens
- Entspannungs- und Atemübungen

Beckenbodenübungen
- Kegelübung
- Erste Übungsfolge
- Zweite Übungsfolge

Übungen für Beckenboden und (schräge) Bauchmuskeln
- In Rückenlage
- In Rückenlage mit hoch gelagerten Unterschenkeln
- Im Sitzen
- Im Vierfüßerstand
- In der Bewegung
- Mit dem Baby

Übungen gegen Gebärmuttervorfall und Eingeweidesenkung

Bauch- und Rückenmuskelübungen

Übungen für die Ganzkörperspannung

Übungen für die Brustmuskulatur

Anhang
Literatur
Register

ZU DIESEM BUCH

Werden Sie in nächster Zeit ein Kind zur Welt bringen? Haben Sie vor, nach der Geburt die natürlichen Rückbildungsvorgänge Ihres Körpers aktiv zu unterstützen, um so für feste Körperformen und einen haltefähigen Beckenboden zu sorgen?
Oder liegt die Geburt Ihres (letzten) Kindes schon Jahre zurück, und Sie haben das Gefühl, dass sich Ihre Körperformen noch nicht wieder ganz gefestigt haben, noch »verschwommen«, »schwabbelig« und etwas haltlos sind?
Haben Sie vielleicht Schwierigkeiten, das Wasser halten zu können, zum Beispiel beim Niesen, Husten, Laufen, Hüpfen oder Lachen? Möglicherweise empfinden Sie den Liebesakt nicht mehr so intensiv wie früher, weil das Gewebe im Geschlechtsbereich zu lasch und »weit« geworden ist.
Oder Sie leiden unter Rückenschmerzen, weil der Beckenboden nicht genügend Halt bietet und die Wirbelsäule seit der Schwangerschaft überlastet wird. Möglicherweise hat der Arzt bei Ihnen auch einen Gebärmutter- oder Blasenvorfall festgestellt.
Häufig handelt es sich dabei um späte Auswirkungen einer oder mehrerer Geburten, besonders wenn Sie damals nicht regelmäßig eine Beckenboden- und Rückbildungsgymnastik gemacht haben.
Informationen über die Rückbildungszeit und -gymnastik werden im Gegensatz zu der intensiven Aufklärung über Schwangerschaft und Geburt leider kaum vermittelt. Dabei besteht gerade in dieser Zeit für jede Frau die einmalige Chance, ihren Körper nach der Geburt schnell und vollständig wiederherzustellen: fit, elastisch und formschön. Es geht aber nicht nur um das ästhetische Aussehen, das Ihnen natürlich sehr am Herzen liegt, sondern auch um Ihre physiologische Gesundheit.
Sie werden spezielle Übungen kennen lernen, die das Ziel haben, die Gebärmutter und die Blase wieder an ihren alten Platz zu rücken und allen inneren Organen einen festen Platz zu geben.
Liegt bei einer Frau eine Bindegewebsschwäche vor, hat sie mehrere Geburten erlebt, unmittelbar nach einer Geburt schwere Lasten gehoben und getragen oder lange Zeit gestanden, kann die Haltefähigkeit des Beckenbodens stark beeinträchtigt bleiben und zu einer unterschiedlich ausgeprägten Senkung der Gebärmutter und der umliegenden Organe (Scheide, Blase, Mastdarm) führen. Man fühlt sich nach unten hin »offen«; Kreuzschmerzen vergällen einem das tägliche Leben, weil der Zug auf die Kreuzbeinuterusbänder zu stark ist, und die Lendenwirbelsäule ist zu weit nach vorne gekrümmt (Hohlkreuz).

Mediziner sind sich einig, dass die ungenügende Rückbildung der Beckenbodenmuskulatur sowie die mangelnde Straffung der Gebärmutterbänder nach einer Geburt die häufigsten Ursachen für eine spätere Gebärmuttersenkung darstellen.

Aus diesem Grunde finden Sie im Buch besonders viele Übungen, die zu weit und lasch gewordene Gebärmutterbänder sowie den geschwächten, überdehnten Beckenboden kräftigen und dadurch wieder halte- und tragfähig machen. Gleichzeitig hilft das Zu diesem Buch Training der Beckenbodenmuskeln gegen Inkontinenz (unfreiwilliges Harnlassen) wie auch gegen einige Sexualprobleme, die nach einer Geburt auftreten können.
Schenken Sie den außergewöhnlichen Übungen Ihre besondere Aufmerksamkeit, die eine Eingeweide- oder Gebärmuttersenkung verhindern oder auch beheben sollen. Bestimmte Stellungen sorgen dafür, dass die Gebärmutter mitsamt den inneren Organen an ihren alten Platz rutscht (nach innen oben!) und der Beckenboden, auf den im Stehen ein immenser Druck ausgeübt wird, entlastet wird. Die überdehnten Uterusbänder können sich dabei in Kombination mit kräftigenden Übungen leichter straffen, so dass sie die Gebärmutter besser in der gewünschten Lage halten.
In den Wechseljahren wird durch die hormonelle Umstimmung die Durchblutung der inneren Organe herabgesetzt, die schlechter ernährten Gewebe verlieren an Volumen. Die spezielle Beckenbodengymnastik wirkt dem durch ihre durchblutungssteigernde Wirkung und die Trainingseffekte entgegen.
Ein kräftiges »Beckenbodenzwerchfell« fördert seinerseits die Durchblutung und verbessert die Atmung.
Die allerersten Übungen nach einer Geburt sind die Stoffwechselübungen, die Atmung und Kreislauf anregen, Venenentzündungen verhüten sowie einer Thrombosebildung oder Lochialstauung (Stauung der Wochenflusssekrete) entgegenwirken sollen.
Sehr wichtig sind auch Körperwahrnehmungsübungen, die das Gefühl für den eigenen Körper verbessern oder auf neue Körperbereiche erweitern (zum Beispiel: »Wo und wie fühle ich meine Beckenbodenmuskeln?«). Sie finden in diesem Buch Übungen, die Ihnen zuerst helfen werden, Ihren Beckenboden bewusst wahrzunehmen und ihn zu spüren. Erst dann kann er gezielt trainiert werden.
Bald darauf steht das kombinierte Training der Beckenboden­ und Bauchmuskeln im Vordergrund. Die schrägen Bauchmuskeln und die Gesäßmuskeln müssen für eine gute Beckenhaltung und als Voraussetzung für eine ausgewogene Ganzkörperhaltung bewusst gemacht und gekräftigt werden. Auch der Rücken profitiert von diesen Übungen außerordentlich. In Kombination mit Rücken- oder auch mit Ganzkörperspannungsübungen wird die Statik äußerst positiv beeinflusst, Rückenbeschwerden werden gelindert oder verschwinden vollständig. Neben all diesen sehr wirkungsvollen Übungen lege ich auch großen Wert auf die Pflege der beanspruchten Hautabschnitte (vor allen Dingen Damm-, Bauch- und Brusthaut) und die Stärkung der Brustmuskulatur, die während Schwangerschaft und Stillzeit außerordentlich beansprucht wird, weil die Brüste größer und schwerer sind als sonst. Nur kräftige Brustmuskeln können der Brust in dieser Zeit genügend Halt geben, so dass sie schön, straff und wohlgeformt bleibt.
Das Stillen gehört zu den einmaligen und außergewöhnlichen Ereignissen, die Mutter und Kind zusammen erleben dürfen. Sie sollten diese Vertrautheit auskosten und genießen. Viele Frauen befürchten, durch das Stillen Hängebrüste zu bekommen. Doch das muss keinesfalls sein. Wie Sie ohne diese Angst glücklich stillen und sich einen schönen, straffen Busen antrainieren können – das gilt natürlich ebenfalls, wenn Sie nicht stillen –, erfahren Sie im letzten Kapitel.
Wenn Sie die Pflegetipps in diesem Buch beherzigen und die Übungen regelmäßig ausführen, werden nicht nur Ihr Selbstvertrauen und die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper wachsen, Sie werden sich auch bald über eine elastische, straffe Figur und eine harmonische, ausbalancierte Haltung freuen können. Sie werden sehen, wie positiv sich dies auf Ihre Psyche und Ihr Selbstbewusstsein auswirken wird.

Das Schönste für eine Frau ist doch, mit Freuden Mutter zu werden und danach wieder so auszusehen wie früher, vielleicht sogar noch besser. Den Weg dazu wird Ihnen...

Auszug aus Rückbildungsgymnastik von Heike Höfler. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Inhalt:

DIE ZEIT DER RÜCKBILDUNG

Rück- und Umbildungsvorgänge
- Rückbildung der Gebärmutter
- Frühwochenbett
- Mittleres Wochenbett
- Spätwochenbett

Pflegetipps
- Brustpflege

Lagern und Bewegen

Haltung im Alltag
- Haltungsschulung

WOCHENBETT- und RÜCKBILDUNGSGYMNASTIK

Aufbau des Übungsprogramms

Stoffwechselübungen
- Hände und Arme
- Füße und Beine

Vorbereitung für die Kräftigungsübungen
- Aufbau und Funktion des Beckenbodens
- Bewusstmachung des Beckenbodens
- Entspannungs- und Atemübungen

Beckenbodenübungen
- Kegelübung
- Erste Übungsfolge
- Zweite Übungsfolge

Übungen für Beckenboden und (schräge) Bauchmuskeln
- In Rückenlage
- In Rückenlage mit hoch gelagerten Unterschenkeln
- Im Sitzen
- Im Vierfüßerstand
- In der Bewegung
- Mit dem Baby

Übungen gegen Gebärmuttervorfall und Eingeweidesenkung

Bauch- und Rückenmuskelübungen

Übungen für die Ganzkörperspannung

Übungen für die Brustmuskulatur

Anhang
Literatur
Register
ZU DIESEM BUCH

Werden Sie in nächster Zeit ein Kind zur Welt bringen? Haben Sie vor, nach der Geburt die natürlichen Rückbildungsvorgänge Ihres Körpers aktiv zu unterstützen, um so für feste Körperformen und einen haltefähigen Beckenboden zu sorgen?
Oder liegt die Geburt Ihres (letzten) Kindes schon Jahre zurück, und Sie haben das Gefühl, dass sich Ihre Körperformen noch nicht wieder ganz gefestigt haben, noch »verschwommen«, »schwabbelig« und etwas haltlos sind?
Haben Sie vielleicht Schwierigkeiten, das Wasser halten zu können, zum Beispiel beim Niesen, Husten, Laufen, Hüpfen oder Lachen? Möglicherweise empfinden Sie den Liebesakt nicht mehr so intensiv wie früher, weil das Gewebe im Geschlechtsbereich zu lasch und »weit« geworden ist.
Oder Sie leiden unter Rückenschmerzen, weil der Beckenboden nicht genügend Halt bietet und die Wirbelsäule seit der Schwangerschaft überlastet wird. Möglicherweise hat der Arzt bei Ihnen auch einen Gebärmutter- oder Blasenvorfall festgestellt.
Häufig handelt es sich dabei um späte Auswirkungen einer oder mehrerer Geburten, besonders wenn Sie damals nicht regelmäßig eine Beckenboden- und Rückbildungsgymnastik gemacht haben.
Informationen über die Rückbildungszeit und -gymnastik werden im Gegensatz zu der intensiven Aufklärung über Schwangerschaft und Geburt leider kaum vermittelt. Dabei besteht gerade in dieser Zeit für jede Frau die einmalige Chance, ihren Körper nach der Geburt schnell und vollständig wiederherzustellen: fit, elastisch und formschön. Es geht aber nicht nur um das ästhetische Aussehen, das Ihnen natürlich sehr am Herzen liegt, sondern auch um Ihre physiologische Gesundheit.
Sie werden spezielle Übungen kennen lernen, die das Ziel haben, die Gebärmutter und die Blase wieder an ihren alten Platz zu rücken und allen inneren Organen einen festen Platz zu geben.
Liegt bei einer Frau eine Bindegewebsschwäche vor, hat sie mehrere Geburten erlebt, unmittelbar nach einer Geburt schwere Lasten gehoben und getragen oder lange Zeit gestanden, kann die Haltefähigkeit des Beckenbodens stark beeinträchtigt bleiben und zu einer unterschiedlich ausgeprägten Senkung der Gebärmutter und der umliegenden Organe (Scheide, Blase, Mastdarm) führen. Man fühlt sich nach unten hin »offen«; Kreuzschmerzen vergällen einem das tägliche Leben, weil der Zug auf die Kreuzbeinuterusbänder zu stark ist, und die Lendenwirbelsäule ist zu weit nach vorne gekrümmt (Hohlkreuz).

Mediziner sind sich einig, dass die ungenügende Rückbildung der Beckenbodenmuskulatur sowie die mangelnde Straffung der Gebärmutterbänder nach einer Geburt die häufigsten Ursachen für eine spätere Gebärmuttersenkung darstellen.

Aus diesem Grunde finden Sie im Buch besonders viele Übungen, die zu weit und lasch gewordene Gebärmutterbänder sowie den geschwächten, überdehnten Beckenboden kräftigen und dadurch wieder halte- und tragfähig machen. Gleichzeitig hilft das Zu diesem Buch Training der Beckenbodenmuskeln gegen Inkontinenz (unfreiwilliges Harnlassen) wie auch gegen einige Sexualprobleme, die nach einer Geburt auftreten können.
Schenken Sie den außergewöhnlichen Übungen Ihre besondere Aufmerksamkeit, die eine Eingeweide- oder Gebärmuttersenkung verhindern oder auch beheben sollen. Bestimmte Stellungen sorgen dafür, dass die Gebärmutter mitsamt den inneren Organen an ihren alten Platz rutscht (nach innen oben!) und der Beckenboden, auf den im Stehen ein immenser Druck ausgeübt wird, entlastet wird. Die überdehnten Uterusbänder können sich dabei in Kombination mit kräftigenden Übungen leichter straffen, so dass sie die Gebärmutter besser in der gewünschten Lage halten.
In den Wechseljahren wird durch die hormonelle Umstimmung die Durchblutung der inneren Organe herabgesetzt, die schlechter ernährten Gewebe verlieren an Volumen. Die spezielle Beckenbodengymnastik wirkt dem durch ihre durchblutungssteigernde Wirkung und die Trainingseffekte entgegen.
Ein kräftiges »Beckenbodenzwerchfell« fördert seinerseits die Durchblutung und verbessert die Atmung.
Die allerersten Übungen nach einer Geburt sind die Stoffwechselübungen, die Atmung und Kreislauf anregen, Venenentzündungen verhüten sowie einer Thrombosebildung oder Lochialstauung (Stauung der Wochenflusssekrete) entgegenwirken sollen.
Sehr wichtig sind auch Körperwahrnehmungsübungen, die das Gefühl für den eigenen Körper verbessern oder auf neue Körperbereiche erweitern (zum Beispiel: »Wo und wie fühle ich meine Beckenbodenmuskeln?«). Sie finden in diesem Buch Übungen, die Ihnen zuerst helfen werden, Ihren Beckenboden bewusst wahrzunehmen und ihn zu spüren. Erst dann kann er gezielt trainiert werden.
Bald darauf steht das kombinierte Training der Beckenboden­ und Bauchmuskeln im Vordergrund. Die schrägen Bauchmuskeln und die Gesäßmuskeln müssen für eine gute Beckenhaltung und als Voraussetzung für eine ausgewogene Ganzkörperhaltung bewusst gemacht und gekräftigt werden. Auch der Rücken profitiert von diesen Übungen außerordentlich. In Kombination mit Rücken- oder auch mit Ganzkörperspannungsübungen wird die Statik äußerst positiv beeinflusst, Rückenbeschwerden werden gelindert oder verschwinden vollständig. Neben all diesen sehr wirkungsvollen Übungen lege ich auch großen Wert auf die Pflege der beanspruchten Hautabschnitte (vor allen Dingen Damm-, Bauch- und Brusthaut) und die Stärkung der Brustmuskulatur, die während Schwangerschaft und Stillzeit außerordentlich beansprucht wird, weil die Brüste größer und schwerer sind als sonst. Nur kräftige Brustmuskeln können der Brust in dieser Zeit genügend Halt geben, so dass sie schön, straff und wohlgeformt bleibt.
Das Stillen gehört zu den einmaligen und außergewöhnlichen Ereignissen, die Mutter und Kind zusammen erleben dürfen. Sie sollten diese Vertrautheit auskosten und genießen. Viele Frauen befürchten, durch das Stillen Hängebrüste zu bekommen. Doch das muss keinesfalls sein. Wie Sie ohne diese Angst glücklich stillen und sich einen schönen, straffen Busen antrainieren können – das gilt natürlich ebenfalls, wenn Sie nicht stillen –, erfahren Sie im letzten Kapitel.
Wenn Sie die Pflegetipps in diesem Buch beherzigen und die Übungen regelmäßig ausführen, werden nicht nur Ihr Selbstvertrauen und die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper wachsen, Sie werden sich auch bald über eine elastische, straffe Figur und eine harmonische, ausbalancierte Haltung freuen können. Sie werden sehen, wie positiv sich dies auf Ihre Psyche und Ihr Selbstbewusstsein auswirken wird.

Das Schönste für eine Frau ist doch, mit Freuden Mutter zu werden und danach wieder so auszusehen wie früher, vielleicht sogar noch besser. Den Weg dazu wird Ihnen dieses Buch zeigen.

Gewöhnen Sie sich möglichst täglich eine regelmäßige Übungszeit an. Der Erfolg wird sich dann bald zeigen. Und für jede junge Mutter gilt: Je früher Sie mit den Übungen beginnen, desto besser und wirkungsvoller unterstützen Sie die natürlichen Rückbildungsprozesse des Körpers nach der Geburt.

DIE ZEIT DER RÜCKBILDUNG

Am Ende der Schwangerschaft durften Sie die Krönung dieser Zeit erleben: die Geburt Ihres Kindes. Seit dem Zeitpunkt, da Sie Ihr Kind zum ersten Mal im Arm halten durften, sind Anstrengungen und eventuelle Schmerzen vergessen. Sie haben es geschafft und sind überglücklich. Nach der gewaltigen Anstrengung während der Geburt haben Sie es verdient, zuerst einmal auszuruhen und sich dem Glücksgefühl hinzugeben. Entspannen Sie sich, das fällt Ihnen ja nun leichter als früher. Was Sie in der Schwangerschaftsgymnastik gelernt haben, brauchen Sie jetzt nicht ganz schnell wieder zu vergessen, da Sie auch weiterhin davon profitieren können.
Sie freuen sich darauf, dass Sie nun bald wieder modische und figurbetonte Kleider tragen und eine gute, vielleicht schlanke Figur vorzeigen können. Dafür müssen Sie nun regelmäßig an sich arbeiten.
Mit der Schwangerschaftsgymnastik haben Sie dafür gesorgt, dass der Muskel- und Bandapparat sowie die Wirbelsäule Ihres Körpers den erhöhten Anforderungen entsprachen und deshalb diese Zeit ohne Schaden überstanden haben. Jetzt kommt noch eine weitere Aufgabe auf Sie zu: die Unterstützung der natürlichen Rückbildungsvorgänge.
Neun Monate hat der Körper gebraucht, um sich auf die Geburt vorzubereiten. Nun braucht er eine erhebliche Zeit für die vollständige Rückbildung. Durch eine gezielte Gymnastik ist die notwendige Zeit dafür aber erheblich abzukürzen.

RÜCK- UND UMBILDUNGSVORGÄNGE

Man kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig und wertvoll es ist, so früh wie möglich mit der Rückbildungsgymnastik zu beginnen, denn die hormonelle Umstellung beginnt unmittelbar mit der Geburt. Der weibliche Körper beginnt, sich sofort auf die neue Situation ein- beziehungsweise umzustellen, also von schwanger auf nicht schwanger.
Mit der Austreibung des Kindes erfährt der mütterliche Körper eine abrupte Beendigung der schwangerschaftsbedingten und -unterstützenden Regelsysteme. Plötzlich ist der starke innere Druck im Bauchraum verschwunden. Dadurch besteht die Gefahr, dass das Blut in diesem Bereich einfach versackt und schlechter zum Herzen zurückfließt. Herz und Kreislauf, die bisher auf Hochtouren arbeiteten, müssen sich in kürzester Zeit vom Ausnahmezustand auf den Normalzustand umstellen.
Durch die Rückbildung und Verkleinerung der Gebärmutter können Herz, Zwerchfell und die anderen inneren Organe wieder an ihren alten Platz zurückkehren. Die Weiterstellung der Gefäße und die vermehrte Durchblutung im Beckenbereich gehen erst in der 2. Woche nach der Geburt erkennbar zurück. Dadurch sind die Venen überfüllt, es besteht eine Neigung zu Blutungen, Thrombosen, Embolien und Venenentzündungen. Schnell kräftigende Stoffwechsel- und Kreislaufübungen sowie Zwerchfellatemübungen sorgen für einen verbesserten Rückfluss aus den Venen und Lymphgefäßen des Beckens.
Gleichzeitig verhindern die Übungen Darmträgheit und Verstopfung, die sich in den ersten Tagen nach der Geburt einstellen. Rück- und Umbildungsvorgänge
Die während der Schwangerschaft aufgebauten Fettpolster werden wirksamer abgebaut und die eingelagerte Gewebsflüssigkeit wird schneller ausgeschwemmt.
In den ersten Wochenbetttagen müssen die Frauen häufig zum Wasserlassen, gleichzeitig schwitzen sie ungewöhnlich stark. Der Körper entledigt sich so der angestauten Gewebsflüssigkeit, die sich im Verlauf der Schwangerschaft angesammelt hat. Die Ausscheidungsorgane (Leber, Nieren, Haut und Lungen) arbeiten auf Hochtouren, alle Stoffwechselprozesse sind beschleunigt.
In den ersten 8–12 Wochen nach der Geburt werden die überzähligen Muskelfasern – man denke vor allem an den stark verkleinerten Bauch – abgebaut und das Muskelgefüge wird insgesamt wieder gefestigt. Diese formgebenden Rückbildungsprozesse lassen sich durch die Gymnastik besonders gut unterstützen und verstärken.

Die körperliche Rückbildung erfolgt nicht von heute auf morgen, sie dauert etwa 6–8 Wochen. Die gesamte Umstellung des Körpers bedeutet für alle Frauen eine spürbare Belastung. Sie sollten die ersten Wochen nach der Entbindung langsam angehen und immer wieder Erholungs- und Ausruhezeiten einlegen.

Rückbildung der Gebärmutter

Die gravierendste Umwandlung hat während der Schwangerschaft die Gebärmutter mitgemacht. Sie hat sich bis zum Geburtstermin von etwa Birnengröße um das 7–8fache auf doppelte Kopfgröße ausgedehnt und muss sich nun wieder vollständig zurückbilden.
Schon während der Geburt hat sich die Muskulatur der Gebärmutter stark zusammengezogen. Im Wochenbett drücken die Nachwehen, periodische Kontraktionen der Uterusmuskulatur, die Gebärmutter zusammen. Die Blutgefäße werden zusammengepresst und die bei der Ablösung der Nachgeburt entstandenen Verletzungen durch Blutgerinnsel verschlossen, damit die Wunde schnell verheilen kann.
Der Saugreiz beim Stillen des Säuglings stimuliert über hormonelle Regelkreise zusätzlich das Zusammenziehen der Uterusmuskulatur. Das Gewicht der Gebärmutter verringert sich in dieser Zeit von etwa 1000 Gramm auf 50-70 Gramm. Von jeweils 100 Muskelfasern werden dabei etwa 70 abgebaut, die übrigen 30 verkleinern sich auf die Länge, die sie vor der Schwangerschaft aufgewiesen haben.
Der obere Rand der Gebärmutter, der sogenannte Fundus, befindet sich nach der Geburt ungefähr auf Höhe des Bauchnabels und senkt sich in den nächsten 10–12 Tagen täglich um einen Zentimeter bis Fingerbreite. Nach etwa 2 Wochen hat die Gebärmutter ihre ursprüngliche Größe und ihre angestammte Lage im kleinen Becken erreicht, sie wird wieder von einer festen, geschlossenen Muskelschicht umkleidet.
Die Gebärmutterbänder, die während der Geburt besonders gedehnt und gelockert wurden, sind noch schlaff. Das vordere Band, das sich um etwa das 4fache seiner Länge ausgedehnt hat, kann die Gebärmutter noch nicht wieder genügend stützen und halten. Die hinteren, weniger strapazierten Bänder ziehen sich schneller bis auf ihre alte Länge zusammen.

Die Rückbildungszeit wird in 3 Abschnitte eingeteilt:
- Frühwochenbett: 1. Woche nach der Geburt
- Mittleres Wochenbett: etwa 2.–8. Woche nach der Geburt
- Spätwochenbett: 9. Woche bis zur vollständigen Rückbildung

Frühwochenbett

Die Gebärmuttermuskulatur zieht sich sofort nach der Geburt zusammen. Diese nachgeburtliche Uterusarbeit wird auch als »Nachwehen« bezeichnet. Die Gebärmutter ist zu diesem Zeitpunkt etwa noch so groß wie ein Kinderkopf und muss sich in den nächsten Wochen erheblich zurückbilden. Die Nachwehen können durch entspanntes Atmen, wie Sie es in der Schwangerschaftsgymnastik geübt haben, besser ausgehalten und abgeschwächt werden.
Die Lockerung und Quellung der Gewebe nimmt ab, so dass Fingerringe, Schuhe und Socken, die vor der Geburt zu eng geworden sind, bald wieder passen.
Der Wochenfluss (die Lochien), der jetzt beginnt und innerhalb von 3–4 Wochen versiegt, setzt sich aus Blut, Wundsekret und Gewebeteilchen zusammen. Sie stammen aus der Wundfläche der Gebärmutter, die nach der Ablösung der Plazenta an der Uteruswand entstanden ist. Jetzt sind äußerste Sauberkeit und Hygiene wichtig, denn der Wochenfluss enthält viele Bakterien. Er endet, wenn die Innenwände des Uterus abgeheilt sind.
Durch den radikalen hormonellen Umsturz kann es kurz nach der Geburt zu Stimmungsschwankungen und so genannten Wochenbett-Depressionen kommen, die sich aber bereits wenige Tage später von alleine wieder geben. In dieser Zeit steigert die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) die Bildung des Hormons Prolaktin, das eine verstärkte Durchblutung der Brüste und eine enorme Entwicklung der Brustdrüsen sowie den »Milcheinschuss« bewirkt. Die Vormilch der ersten Tage enthält unter anderem wichtige Abwehrstoffe für das Kind. Sie legt sich wie ein Schutzfilm auf seinen Magen-Darmtrakt und schützt den Säugling vor verschiedenen Krankheitserregern. Durch das Stillen wird die Gebärmutterzusammenziehung unterstützt.
Bei nicht stillenden Frauen werden häufig schon 10 Tage nach der Geburt die plazentaren Hormone abgebaut, und die Eierstöcke beginnen ihre gewohnte Tätigkeit aufzunehmen. Oft kommt es nach 6 Wochen wieder zur ersten Regelblutung. Dagegen wird sich bei der stillenden Mutter im Allgemeinen erst nach der Stillzeit die erste Periode einstellen; dem Körper bleibt dadurch mehr Zeit für die gründliche Durchführung aller Rückbildungsprozesse.

Mittleres Wochenbett

In der 2.–8. Woche erholt sich der weibliche Organismus von den Strapazen von Schwangerschaft und Geburt. Die Genitalorgane und alle anderen veränderten, vergrößerten und verschobenen Organe nehmen ihre ursprüngliche Größe und Lage im Bauchraum ein.
Die Zellen, die nicht abgebaut werden, nehmen wieder ihre ursprüngliche Form und Funktion an. Ihr Wasser-, Mineral- und Zellsubstanzgehalt verringert sich. Die Blut- und Lymphgefäße Rück- und Umbildungsvorgänge ziehen sich zusammen, und die Gewebsflüssigkeit nimmt so ab, dass der »alte Stand« erreicht wird.
Das Muskel- und Bindegewebe wird elastisch, straff und haltefähig. Die Mutter erhält ihre frühere Körperform, das Körpergefühl, die Leistungsfähigkeit und ihre volle Beweglichkeit zurück.

Spätwochenbett

Das Spätwochenbett beginnt bei der stillenden Frau erst nach der Stillzeit, weil dann ein weiterer Hormonschub die Milchsekretion der Brustdrüsen beendet und die letzte Entschlackung und Entwässerung etwa 4–6 Wochen nach dem Abstillen bewirkt. Bei der nicht stillenden Frau beginnt es etwa 6 Wochen nach der Geburt.
Die Frau soll in dieser Zeit ihre volle Körperelastizität wie vor der Geburt erreichen. Die regelmäßige Rückbildungsgymnastik hilft, eine gute, straffe Körperform zu erarbeiten.

PFLEGETIPPS

Die Scheide, deren Haut während der Geburt voll ausgedehnt wurde, wird Ihnen in der ersten Zeit wie betäubt vorkommen. Das Gewebe und die Beckenbodenmuskeln müssen sich erst wieder festigen. Die Scheide verfügt über keinen Schließmuskel wie die Harnröhre oder der Mastdarm. Sie wird durch die Beckenbodenmuskulatur zusammengezogen, d. h. eingeengt und gehoben. Unterstützen Sie diese Muskulatur von Anfang an mit Übungen, wie sie später in diesem Buch beschrieben werden.

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