Aus der Amazon.de-Redaktion
So ganz kleine Genugtuungen kann sie sich aber nicht verkneifen. Seine selbstgesetzten Tannen im Garten fallen gnadenlos als Rache für die undurchsichtige Beziehung zur jungen naiven Imke, die ihn mit romantischen Liebesbriefen bombardiert. Für seine neue Schreibkraft, eine Freundin aus Studienzeiten, wird sich Annerose auch noch eine Niederträchtigkeit einfallen lassen. Denn wenn man schon selbst an, wie die anderen meinen, krankhafter Eifersucht leidet, sollen wenigstens alle etwas davon haben.
Ingrid Noll ist auch in ihrem neuen Roman Röslein rot die uneingeschränkte Meisterin der winzigen Gemeinheiten und bitterbösen Rachegelüste, so, wie sie von ihren Fans geliebt wird. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
"Mit einem besonderen Kniff treibt Ingrid Noll in diesem Buch die Seitenzahl voran, wenn sie von Stilleben zu Stilleben entlanghangelt und handlich-tiefgründige Bildinterpretationen gleich dazuliefert." (Neue Westfälische Zeitung)
"Ein feingesponnener psychologischer Krimi." (Kurier)
"Ingrid Nolls Buch teilt vor allem eine Eigenschaft mit großer Malerei: Man kann die spannende Kriminalgeschichte lesen, so wie man ein Bild ansehen kann, und wird gefangen, ohne es zu merken. Was Generationen von Kunsthistorikern nicht überzeugend nachzuweisen vermochten, beweist Ingrid Noll spielend: den unmittelbaren Nutzen der Kunst fürs Leben im zwanzigsten Jahrhundert." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)Ingrid Noll wurde 1935 in Shanghai geboren und studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier inzwischen erwachsener Kinder. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden, "Die Häupter meiner Lieben" wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie andere ihrer Romane, auch erfolgreich verfilmt.