Der Titel meiner Rezension bedeutet, dass in einem Buch über römische Sagen nur die ursprünglichen "altrömischen Sagen" von der Gründung der Stadt Rom [ab urbe condita] über das Königtum bis zur Entstehung der res publica infolge Vertreibung des letzten etruskischen Königs "Lucius Tarquinius Superbus" gemeint sein dürfen. Nachdem die Römer die griechischen Götter - nach ihrer Eroberung Griechenlands - übernommen haben, war ihre mythologische Welt nicht mehr nur originär römisch, sondern mehr griechisch als römisch gemischt (sog. griechisch-römische Welt). Da das vorliegende Buch sich auf diese "altrömischen Sagen" beschränkt, wird es zu einer authentischen Fundgrube; denn es macht den ureigenen Geist der Römer, der sie zu Herren der Welt machte, verständlich. Darin liegt die eigentliche Leistung dieses Buches, nämlich diese Geisteshaltung zu erfassen.