Kurzbeschreibung
Vollständige Ausgabe in acht Bänden
Theodor Mommsen legte mit seinem monumentalen Werk den Grundstein der modernen Forschung und schuf eine umfassende Geschichte der römischen Republik, die bereits zu seinen Lebzeiten große, auch internationale Resonanz fand und bis heute ein Standardwerk geblieben ist. 1902 erhielt Mommsen für dieses Werk als erster Deutscher den Literatur-Nobelpreis.
Inhalt:
Band 1: Erstes Buch: Bis zur Abschaffung des römischen Königtums; Zweites Buch: Von der Abschaffung des römischen Königtums bis zur Einigung Italiens;
Band 2: Drittes Buch: Von der Einigung Italiens bis zur Unterwerfung Karthagos und der griechischen Staaten;
Band 3: Viertes Buch: Die Revolution;
Band 4: Fünftes Buch: Die Begründung der Militärmonarchie;
Band 5: Fünftes Buch: Die Begründung der Militärmonarchie, zweiter Teil;
Band 6: Achtes Buch: Länder und Leute von Caesar bis Diocletian;
Band 7: Achtes Buch: Länder und Leute von Caesar bis Diocletian, zweiter Teil;
Band 8: Einführung, Anhang, Register.
Der Verlag über das Buch
»Das Werk bleibt eine der bedeutendsten Erscheinungen unserer Zeit, epochemachend, indem es zum ersten Mal die persönliche Mitleidenschaft auf die großartigste, schärfste Weise unverhüllt in die Geschichte eingeführt hat.« Karl Gutzkow, 1857
»Selten fühlt man so lebhaft wie beim Studium von Mommsens Römischer Geschichte, daß Klio eine der Musen war. Das Werk begeisterte uns in unserer Jugend; es behält, da wir es in älteren Tagen wiederlesen, seine Gewalt über uns. So groß ist die Kraft der historischen Wissenschaft, wenn sie zugleich große historische Kunst ist.« Aus der Laudatio bei der Verleihung des Nobelpreises 1902
»Hier hatte ein Künstler einen großen Stoff erfaßt und ihm Maß und Ordnung, Schwungkraft und Schönheit verliehen.« Adolf Harnack, 1903
»Das Werk blieb bis heute die klassische Darstellung der Geschichte der römischen Republik in deutscher Sprache, ein literarisches wie wissenschaftliches Meisterwerk.« Karl Christ, 1976
»Mommsen hat die Grundlagen und die neuen Ziele für die moderne Forschung nicht nur erschlossen, sondern schon weitgehend erarbeitet. Damit zählt sein Werk zu den hervorragendsten historiographischen Leistungen des 19. Jahrhunderts.« Kindlers Neues Literatur Lexikon, 1990