aufgrund der bisher nicht gerade guten Rezensionen habe ich mir das Buch in einer Buchhandlung erst einmal angesehen. Nach dem ersten Durchblättern war ich begeistert. Jedes Rezept ist mit einem Foto, das Appetit macht, der Zutatenliste mit Arbeitsanleitung, der Zubereitungszeit, der Garzeit und was für mich auch wichtig ist mit den Nährwertangaben abgedruckt.
Am Anfang des Buches ist eine Beschreibung für den Umgang mit dem Römertopf, am Ende sind Beilagen und Soßen mit Rezepten und im Innenteil sind die Rezepte in 4 Kategorien gegliedert (Gemüse, Fleisch und Geflügel, Fisch, Süßes).
Da ich sehr gerne Gerichte in verschiedensten Geschmacksrichtungen und mit frischen Zutaten für meine 4-6 köpfige Familie koche, finden sich schon standardmäßig Gewürze in meinem Schrank, die über Pfeffer, Salz und Paprika hinausgehen.
Das Spektrum der Rezepte ist sehr weit gefächert und geht von Erbseneintopf mit Kasseler, Ratatouille-Topf, Paprikagulasch, Hackbraten mit Kräutern, Kabeljaufilet in Senf-Dill-Sauce, Wirsing-Lachs-Lasagne bis hin zu Hirschgulasch mit Steinpilzen und Rehrücken mit Cognac-Äpfeln.
Für mich ist das ein sehr breites Spektrum von Wochentag bis Feiertag.
Da in fast jedem Rezept andere Fleisch- bzw. Fischsorten verwendet werden, bekommt man auch einen guten Überblick über die Garzeiten und kann die Rezepte selbst abwandeln.
Natürlich wäre eine eigenständige Tabelle über Lebensmittel und ihre Garzeiten noch das Tüpfelchen auf dem i, aber dafür gibt es von mir keinen Stern Abzug.
Es ist ein Buch, das ich ohne Einschränkung weiterempfehlen kann und das in meiner Küche auf jeden Fall einen festen Platz bekommt.