Nach dem "Grüffelo" und dem "Zogg" geht es nun mit "Räuber Ratte" weiter und wieder erwartet hier die großen und kleinen Leser ein echter Scheffler. Die Bilder sind einfach klasse und sehr farbenreich gestaltet. Die Figuren sind wieder sehr liebesvoll gezeichnet und haben so viele kleine Details, so dass auch nach dem 10. Mal lesen immer wieder etwas neues gefunden wird.
Auch der Schreibstil ist einfach klasse. Das Buch ist in Reimform geschrieben und die Kleinen können so, schnell und einfach den Text mitsprechen und auswendig lernen. Auch für den Vorlesenden ist diese Schreibweise einfach zu lesen und lässt sich spannend umsetzen.
Die Geschichte an sich ist für Kinder einfach und witzig. Eine Ratte die mit ihrem Pferd die die anderen Tiere beraubt und sich so, dick und fett frisst und dann von einer kleinen einfachen Ente das Handwerk gelegt bekommt. Die Kinder können mitraten was mit der Ratte passiert und vorallem kurz vor Ende - wer wohl in der "Höhle" drin steckt. Denn das ist ein kleines besonderes Detail des Buches. Und wieso es das ist - das verrate ich nicht.
Den Grüffelo kann, glaube ich, so gut wie keiner so schnell toppen, auch nicht Scheffler selbst aber "Räuber Ratte" kann sich dem gut anschließen und muss sich nicht verstecken. Den Kindern in meiner Kita hat dieses Buch so gut gefallen, da haben wir uns sofort dazu entschlossen, es dieses Jahr als Theater auf zu führen. Wir proben auch schon fleißig und vorallem die gereimten Texte lassen sich schnell und einfach umsetzen.
Fazit:
Witzig, spannend und liebevoll gestaltet - so sollte ein gutes Kinderbuch sein.