Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Panorama einer Stadt, die es nicht gibt ..., 23. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Rätselhaftes Bielefeld: Die Verschwörung (Taschenbuch)
"Bei einem Menschen, der behauptet, Bielefeld zu kennen, muss man entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zweifeln." (Gotthold Ephraim Lessing)
~~~~~ Bielefeld - Die Stadt, die nicht existiert. Bielefeld! Seit jeher Ortsbezeichnung für das graue Namenlose. Oder das namenlose Grauen. So heißt es zumindest seit vielen Jahren überall in den Medien - auch ernstzunehmende Journalisten vom 'Spiegel' und 'Der Welt' beschäftigen sich inzwischen mit diesem Phänomen. Und im Internet suchen ungezählte Webseiten nach der Wahrheit.
Was ist wahr an der Verschwörungstheorie? Gibt es die Stadt oder ist sie nicht mehr als ein Hirngespinst oder vielleicht sogar eine geheime Strafkolonie für besonders üble Straftäter aus ganz Deutschland? Vielleicht ist Bielefeld aber auch ein großes Experiment für die schöne neue Welt in naher Zukunft? Wie schafft man es, die Stadt auf der Landkarte zu verstecken? Und was für Menschen leben dort?
~~~~~ "Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges, nach der Jagd und bei der Erfindung eines Phänomens namens Bielefeld." (Otto von Bismarck)
~~~~~ 23 Autoren - aus Bielefeld, aber auch aus dem Rest der Republik - haben sich zusammengefunden, um ihre Sicht der Dinge zu schildern. Allen Risiken zum Trotz haben sie hier erstmalig ihr Schweigen gebrochen. Sie wollen sich nicht länger zu Werkzeugen eines undurchsichtigen Planes machen lassen. Denn keiner weiß, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Welche dunklen Mächte sind am Werk? Oder ist Bielefeld wirklich nur ein gewaltiges Experiment? Und wenn ja, zu welchem Zweck? Oder sind die Bielefelder selbst einfach nur paranoid? Oder schizophren?
~~~~~
"Bereits am ersten Schöpfungstage
Schien Bielefeld ihm mangelhaft.
Darum hat Gott mit Müh und Plage
Den Ort für immer abgeschafft.
Es gibt ihn nicht. Drum Wandrer frage
Nach anderen Orten auf der Welt.
Die Stadt bleibt eine Nebelsage.
Vergiss sie. Vergiss Bielefeld. (Wilhelm Busch)
~~~~~
Die vorliegende Anthologie enthält 25 Beiträge, die sich um die Bielefeld-Verschwörung drehen - klassische Kurzkrimis, humoristische Erklärungsversuche und ein Cartoon. Eine wundervolle, kurzweilige Zusammenstellung - jederzeit spannend und erfrischend humorvoll.
Zu den Autoren zählen unter anderem: Michael Koglin, Hellmuth Opitz, Erwin Grosche, Wiglaf Droste, Reneé Pleyter, Udo Lindenberg, Renate Niemann, Dietmar Wischmeyer, und ... und ... und.
Eines steht fest: Dieses 'Bielefeld' muß ich unbedingt mal besuchen - hoffentlich finde ich es auch.
Eine 'dicke' Empfehlung von
Reinhard Busse
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bielefeld-Verschwörung - und kein Ende, 6. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Rätselhaftes Bielefeld: Die Verschwörung (Taschenbuch)
Gibt es Bielefeld wirklich? Auf diese Frage scheint es keine eindeutige Antwort zu geben. Seit Jahren beschäftigen sich diverse Internetseiten mit der Frage nach der Existenz Bielefelds. Nun gibt es mit "Rätselhaftes Bielefeld - Die Verschwörung" einen Sammelband mit Kurzgeschichten zu der Thematik.
Einige Storys haben wahrhaft Verschwörungscharakter. Bei Michael Koglins "Die Bielefeld-Papiere" fragt sich der Leser, wer hier eigentlich schizophren ist: Ist es der, der an die Existenz der Stadt glaubt? Oder ist es eigentlich sonnenklar, dass die Stadt nicht existiert? Oder ist Bielefeld der heimliche Versammlungsort auf mysteriöse Weise vermeintlich verstorbenen Promis? Die Verschwörungsgeschichten testen diverse Gedankenspiele aus.
Andere Autoren - wie z. B. Hans Zippert, Dietmar Wischmeyer, Wiglaf Droste, Erwin Grosche oder auch der Comedian Heinz Flottmann - nähern sich dem Untersuchungsgegenstand Bielefeld mit viel Humor. Daneben gibt es noch Texte über Bielefeld, den kompletten Song-Text von Udo Lindenberg, der dem Buch seinen Namen gab, und als Schlusspunkt der Anthologie einen witzigen Cartoon von Ralph Ruthe.
Insgesamt ein Buch, das Lust auf mehr Bielefeld macht. Unterhaltsam zu lesen - und sehr abwechslungsreich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
|